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  • Best of 2013

    Gen 1 2014, 17:48

    In musikalischer Hinsicht war 2013 geprägt von vielen Alben, die eher in der Mittelmäßigkeit hängen blieben, und einigen wenigen, dafür richtig guten Alben. Allen voran lieferte Bonobo den Soundtrack des Sommers ab, der zeigt, wie einfach es ist, elektronische Musik zu produzieren, die eine lebendige Wärme ausstrahlt und bei jedem Hören aufs Neue begeistert. Auch das neue Album der Drones - in Australien mehrfach zum Album des Jahres gekürt - ist ein Meisterwerk, insbesondere in lyrischer Hinsicht. Gareth Liddiard hat ein weiteres Mal bewiesen, dass er zu den talentiertesten Songwritern unserer Zeit gehört - wer sonst schafft es, einen Song über Google-StreetView zu schreiben, der nicht banal und albern, sondern äußerst bedrückend und seltsam ist? Oder einen Song über den (digitalen) Abschiedsbrief eines Mannes zu schreiben, der mit den sozio-politischen Perversitäten der Welt abrechnet, ohne dabei übertrieben wütend in irgendwelche Emo-Kitsch-Tiraden auszufallen, sondern indem das Ganze als ein wunderschön melancholisches Blues-Stück verpackt wird? Ebenfalls auf ganzer Linie überzeugt haben die neuen Alben von The Appleseed Cast und den Queens of the Stone Age. Letztere schufen mit "... Like Clockwork" ihr bisher progressivstes und lyrisch ambitioniertestes Werk, ohne alte Fans zu vergraulen. Das muss man auch erst einmal schaffen. White Denim hebten sich mit einer wunderbar funkigen und lockeren 70er-Hommage von ihren letzten, eher mittelmäßigen Alben ab und auch Mice Parade machten dieses Mal Einiges besser als zuletzt.
    Die besten Newcomer des Jahres sind definitiv Anacondas, von denen man in Zukunft sicherlich noch viel erwarten kann und die vielleicht bald in einem Atemzug mit den Deftones oder Thrice genannt werden könnten.
    Etwas enttäuschend war das neue Album von Arcade Fire, das insgesamt zu langatmig und zu künstlich geworden ist, um noch mit den grandiosen Vorgängern mithalten zu können. Auch die vor zwei Jahren als riesige Neuentdeckung gelobten Yuck können mit ihrem neuen, viel zu weichgespülten Album nicht wirklich überzeugen.
    Nennenswert, aber in der Liste nicht aufgezählt, waren hingegen noch die neuen Alben von I Am Kloot (zurück zu alter Stärke), Sigur Rós (das wohl düsterste und rockigste Album der Band!) und Grails (die Vollendung des "Black Tar Prophecy-Zyklus").
    Für mich persönlich war das musikalische Jahr sonst wenig spannend, was vor allen Dingen an der nach wie vor anhaltenden Konzert-Flaute in OWL liegt - dieses Jahr habe ich hier kein einziges Konzert besucht. Das darf gerne wieder besser werden. Über eine sehr seltsame Entwicklung im Bereich der Mainstream-Dauerbeschallung schreibe ich bei den Aufregern des Jahres weiter unten noch.

    Die 15 besten Alben:
    01) Bonobo - The North Borders
    02) The Drones - I See Seaweed
    03) The Appleseed Cast - Illumination Ritual
    04) Queens of the Stone Age - ...Like Clockwork
    05) White Denim - Corsicana Lemonade
    06) Mice Parade - Candela
    07) Anacondas - Sub Contra Blues
    08) Motorpsycho - Still Life With Eggplant
    09) Yo La Tengo - Fade
    10) Russian Circles - Memorial
    11) Wolf & Cub - Heavy Weight
    12) Kinski - Cosy Moments
    13) Crystal Antlers - Nothing Is Real
    14) Moving Mountains - Moving Mountains
    15) Amplifier - Echo Street

    Die 15 besten Lieder:
    01) The Drones - Nine Eyes
    02) The Appleseed Cast - Adriatic to Black Sea
    03) Bonobo - Cirrus
    04) The Drones - Why Write A Letter That You'll Never Send
    05) Queens of the Stone Age - I Appear Missing
    06) Anacondas - The Witches
    07) Bonobo - Heaven for the Sinner (ft. Erykah Badu)
    08) The Appleseed Cast - Cathedral Rings
    09) Bonobo - Know You
    10) The Drones - How To See Through Fog
    11) Yo La Tengo - Cornelia and Jane
    12) Queens of the Stone Age - I Sat by the Ocean
    13) Crystal Antlers - Pray
    14) Amplifier - Matmos
    15) Russian Circles - Deficit

    Beste Newcomer:
    Anacondas

    Beste persönliche Neuentdeckungen:
    Grizzly Bear
    Intronaut

    Geheimtipps des Jahres:
    Crystal Antlers
    Cinemechanica

    Am liebsten gehörte Genres:
    /


    (Vorjahr: ähnlich)

    Die schönsten musikalischen Momente:
    - Auf und nach der grandiosen Maitour das neue Album von Bonobo zu hören, insbesondere auf dem Plattenteller, während auf dem Balkon gegrillt wurde.
    - The Appleseed Cast nach langer Zeit des Wartens endlich einmal live zu sehen. Deren Drummer ist echt unglaublich gut!
    - Das erste Mal "Why Write a Letter..." zu hören und überhaupt nicht auf die Wucht vorbereitet zu sein, mit der einen dieser Song aus den Socken haut und für Gänsehaut sorgt.
    - Die Thermals auf dem Appletree live zu sehen, schön im Matsch stehend, dreckig, angetrunken und gut gelaunt.

    Größte musikalische Enttäuschungen:
    - Das Album von Arcade Fire, das leider so gar nicht mit den - zugegebenermaßen extrem hohen - Erwartungen mithalten konnte. Leute, lasst doch den Scheiß mit diesem 80er-Jahre-Synthie-Pop endlich sein. Zumindest, wenn das nicht euer eigentliches Steckenpferd ist.
    - Das ganze Jahr über kein einziges gutes Konzert in Bielefeld erlebt zu haben. Die Szene hier ist, zumindest was alternative, experimentelle Musik angeht, endgültig tot.
    - Ich bin mit Sicherheit kein prüder Mensch, aber ich finde es doch schon ein bisschen, sagen wir mal, lächerlich, wie sich junge Künstlerinnen heute zwangsprostituieren müssen, um von der Banalität ihrer Musik abzulenken. Wenn sich diese Videos a la Lady Gaga, Miley Cyrus, Pink und Konsorten weiter in diese Richtung entwickeln, dann wird das klassische Musikvideo bald gänzlich vom Porno abgelöst. Wie gesagt, habe ich eigentlich kein Problem mit, finde es nur wirklich albern und krank... auf der anderen Seite braucht jeder Justin Bieber oder sonstige Teenie-Schwarm irgendwelche halbnackten Lolita-Schlampen an seiner Seite, um seine Musikvideos künstlerisch aufzuwerten. Die Musikindustrie war schon lange nicht mehr so einfallslos und verzweifelt.

    Bestes Konzert:
    The Appleseed Cast - artheater, Köln (http://www.lastfm.de/event/3679968+THE+APPLESEED+CAST+-+Support)

    Musikvideo des Jahres:
    Bonobo - Cirrus


    Das Jahr in Zahlen
    Meistgehörte Bands:
    01) Bonobo - 306 Songs (Vorjahr: Crippled Black Phoenix, 200 Songs)
    02) The Appleseed Cast - 274 Songs (Vorjahr: Murder by Death, 131)
    03) Mice Parade - 229 Songs (Vorjahr: The Mars Volta, 130)
    04) Queens of the Stone Age - 213 Songs (Vorjahr: The Twilight Sad, 113)
    05) The Drones - 189 Songs (Vorjahr: Torche, 111)

    Meistgehörte Alben:
    01) Bonobo - The North Borders (216 gespielte Tracks)
    02) The Appleseed Cast - Illumination Ritual (183 gespielte Tracks)
    03) Queens of the Stone Age - ...Like Clockwork (154 gespielte Tracks)
    04) The Megaphonic Thrift - The Megaphonic Thrift (127 gespielte Tracks)
    05) Mice Parade - Candela (125 gespielte Tracks)

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 3 (Vorjahr: ebenfalls)

    Neuentdeckte Bands: 9 (Vorjahr: 8)
    (Grizzly Bear, My Bloody Valentine, Intronaut, Red Snapper, Cinemechanica, My Education, Tortoise, Anacondas, Crystal Antlers)
  • Best of 2012

    Gen 2 2013, 18:26

    2012 hatte einige wirklich positive Überraschungen zu bieten, was gute Alben von altbekannten Bands angeht. Gerade zum Ende des Jahres hin erschienen quasi im Wochenrhytmus Platten, die sich jetzt völlig zurecht in der diesjährigen, obligatorischen Best-Of-Liste wiederfinden. Ganz oben mit dabei mal wieder The Twilight Sad, die mit "No One Can Ever Know" einen kleinen Stilbruch gewagt haben, der aber voll aufging: wo andere Bands durch den vermehrten Einsatz elektronischer Elemente und Syntheziser nur lieblos und künstlich klingen, unterstreicht der neue Sound das eh schon düstere Klangbild der Band perfekt. Sehr überraschend die neuen Alben von The Mars Volta und Baroness. Während Ersteres sich anfangs als äußerst unzugänglich erwies und dann mit jedem Hördurchgang neue, tolle Facetten geöffnet hat, war ich bei Letzterem zunächst überzeugt, ich wäre einem Marketinggag zum Opfer gefallen. Baroness sind doch eigentlich für etwas härtere Klänge aus dem Bereich Prog/Southern-Metal oder Sludge bekannt. Das neue Album hingegen ist äußerst zahm, hat viele ruhige Momente und kommt kaum richtig in Fahrt. Wer aber meint, dass es sich deswegen um ein schlechtes Album handelt, der irrt gewaltig, denn mit diesem kleinen Experiment hat die Band einen wunderbaren, progressiven und ausgeklügelten Klangchosmos erschaffen, einen gelungenen Schritt nach vorn gewagt, an dem viele andere Bands immer wieder scheitern. Die Fans der Bands wird's aber wohl größtenteils doch geärgert haben...
    Das Weiterentwicklungen auch schnell mal nach hinten losgehen können, haben nicht nur im letzten Jahr enorm viele Bands bewiesen, auch dieses Jahr treten wieder einige Bands ins Fettnäpfchen des schlechten Musikgeschmacks im Sinne der Progressivität: Muse machen einen auf Dubstep, Coheed & Cambria machen einen weiteren großen Schritt Richtung Unbedeutsamkeit, genauso wie Billy Corgan mit seinem gut gemeinten, aber völlig lahmarschigen neuen Smashing Pumpkins-Album.
    Solide Alben liefern mal wieder Trail of Dead, Crippled Black Phoenix, Deftones und Murder by Death ab, wie schon in vielen Best-Of-Listen zuvor allesamt wieder hoch im Kurs. Eine große Überraschung gab es dann aber noch mit dem Reunionsalbum von Godspeed You! Black Emperor, die sich mit einem Paukenschlag zurück in der Szene melden. Zwei Lieder, zwei verstörende Drones, mehr braucht es auch dieses Mal nicht, um ein wirklich hervorragendes Album in die Welt zu setzen, völlig ohne Vorankündigung. Gelungenes Comeback!
    Insgesamt gab es sonst aber nicht wirklich große Überraschungen, wenn man vielleicht von dem mehr als traurigen Ende der großartigen Band ISIS und dem gleichzeitigen Aus des von Frnotman Aaron Turner gegründeten Labels Hydra Head Records absieht. Wieder scheidet eine der wegweisendsten, innovativsten und genialsten Bands unserer Zeit dahin, ohne dass wirklich jemand Notiz davon nimmt...

    Die 15 besten Alben:
    01) The Twilight Sad - No One Can Ever Know
    02) The Mars Volta - Noctourniquet
    03) Murder By Death - Bitter Drink, Bitter Moon
    04) Crippled Black Phoenix - (Mankind) The Crafty Ape
    05) Baroness - Yellow & Green
    06) Godspeed You! Black Emperor - 'Allelujah! Don't Bend! Ascend!
    07) Motorpsycho and Ståle Storløkken - The Death Defying Unicorn
    08) ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Lost Songs
    09) Two Gallants - The Bloom And The Blight
    10) Marriages - Kitsune
    11) Deftones - Koi No Yokan
    12) Torche - Harmonicraft
    13) The Sword - Apocryphon
    14) The Megaphonic Thrift - The Megaphonic Thrift
    15) Ladyhawk - No Can Do

    Die 15 besten Lieder:
    01) Godspeed You! Black Emperor - We Drift Like Worried Fire
    02) Ladyhawk - Eyes Of Passion
    03) The Mars Volta - In Absentia
    04) The Megaphonic Thrift - Swan Song
    05) The Mars Volta - Empty Vessels Make the Loudest Sound
    06) ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Catatonic
    07) Baroness - Cocainium
    08) Crippled Black Phoenix - The Heart of Every Country
    09) The Twilight Sad - Another Bed
    10) Murder By Death - Lost River
    11) Two Gallants - Broken Eyes
    12) Marriages - Body of Shade
    13) Baroness - The Line Between
    14) ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Pinhole Cameras
    15) The Twilight Sad - Dead City

    Beste Newcomer:
    Marriages

    Beste persönliche Neuentdeckung:
    Young Widows

    Geheimtipps des Jahres:
    The Megaphonic Thrift
    Wo Fat
    Helms Alee

    Am liebsten gehörte Genres:



    (Vorjahr: Prog/Psych-Rock, Sludge, chillout)

    Größte musikalische Enttäuschungen:
    - Das Aus von ISIS und Hydra Head Records.
    - Die belgische Musikszene um dEUS und Absynthe Minded, die immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versinkt, während die Release-Frequenz immer stärker zunimmt.
    - Das Aus von Tubelord, die eine sehr vielversprechende Band des letzten Jahres war.
    - Der Wegfall von Sänger Joe Volk bei Crippled Black Phoenix aufgrund von Streitereien in der Band... seitdem scheint die Band auf der Suche nach neuen Frontmännern ziemlich erfolglos zu sein, was sich auch in der Mittelmäßigkeit der kürzlich erschienene EP "No Sadness or Farewell" wiederspiegelt.
    - Die Mainstream-Radio-Welt im allgemeinen... ich bin ja sehr sehr sehr sehr abgehärtet, was wirklich und unbestreitbar schlechte Musik angeht, aber dieses Jahr hat da in vielerlei Hinsicht nochmals den Vogel abgeschossen. Radio bleibt bei mir Tabu, ich bekomme davon mittlerweile ungelogen einfach nur Kopfschmerzen...

    Bestes Konzert:
    Trail of Dead + Maybeshewill - [event=]Kulturzentrum Lagerhaus, Bremen[/event] (Auch wenn mir danach die Ohren geblutet haben...)

    Musikvideo des Jahres:
    The Twilight Sad - Another Bed


    Die schönsten musikalischen Momente:
    - Nach verzweifelter Suche im Inlay des neuen GY!BE-Albums noch eine 7''-Single mit den beiden Drone-Stücke zu finden. Clever.
    - Jeder Moment, bei dem ich das Ende von "Eyes of Passion" zu hören bekommen habe.

    Das Jahr in Zahlen:
    Meistgehörte Bands:
    1) Crippled Black Phoenix - 200 Songs (Vorjahr: Mogwai, 215 Songs)
    2) Murder by Death - 131 Songs (Vorjahr: ...And You Will Know Us By The Trail of Dead, 181 Songs)
    3) The Mars Volta - 130 Songs (Vorjahr: Bonobo, 164 Songs)
    4) The Twilight Sad - 115 Songs (Vorjahr: Broken Social Scene, 158 Songs)
    5) Torche - 111 Songs (Vorjahr: Radiohead, 145 Songs)

    Meistgehörte Alben:
    1) Crippled Black Phoenix - (Mankind) The Crafty Ape (142 gespielte Tracks)
    2) The Twilight Sad - No One Can Ever Know (96 gespielte Tracks)
    3) The Mars Volta - Noctourniquet (84 gespielte Tracks)
    4) Motorpsycho and Ståle Storløkken - The Death Defying Unicorn (82 gespielte Tracks)
    5) Baroness - Yellow & Green (78 gespielte Tracks)

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 3 (Vorjahr: 4)

    Neuentdeckte Bands: 8 (Vorjahr: 18)
    (Young Widows, Fleet Foxes, Helms Alee, The Megaphonic Thrift, Brontide, Marriages, Cut Chemist, Wo Fat)
  • Best of 2011

    Gen 2 2012, 15:08

    Musikalisch eher ein mittelmäßiges Jahr, mit vielen mittelmäßigen Alben, vielen Enttäuschungen, einigen Überraschungen. Was als fader Nachgeschmack immer noch hängengeblieben ist, ist die steigende Tendenz hin zum "Synthie-Pop" oder einfach nur zum Poppigen von Bands, von denen man das so nicht gedacht hätte. Bestes Beispiel: die neue Dredg. Auch etwas seltsam: die lang erwartete neue Mastodon entpuppt sich als Schritt in Richtung lustiger Power-Metal, weg vom progressiven, düsteren und harten, das diese Band bisher ausgezeichnet hatte. Andererorts "wagt" man den Schritt zurück, Bands wie Graveyard läuteten ein Revival des guten alten 70s-Prog a la Led Zeppelin ein, das sich hoffentlich auch im kommenden Jahr weiter durch die Musikwelt ziehen wird. Radiohead hingegen zeigen, dass man auch im Jahre 2011 immer noch experimentierfreudig sein darf. "The King of Limbs" prescht noch weiter in die elektronische Sparte als schon die Vorgängeralben, verliert dabei aber trotzdem nichts an wohliger Wärme. Sehr überzeugt und überrascht haben in diesem Jahr Cave In, die mit "White Silence" endlich zu alter Härte zurückgefunden haben und auf ganzer Linie rocken. Auch We Were Promised Jetpacks legen mit "In the Pit of the Stomach" ein Hammeralbum nach, das einen vor lauter Energie atemlos zurücklässt. Die Neuentdeckung des Jahres sind auf jeden Fall Vessels, auf die ich - mal wieder - durch Last.FM gestoßen bin und die nach dem Aus von Aereogramme und Oceansize die neue Hoffnung am englischen Prog/Post-Rock-Himmel sind. Man darf gespannt sein, was da noch kommt. Konzerttechnisch bleibt Bielefeld nach wie vor außen vor, aber mit dieser Situation muss man sich wohl langsam arrangieren.

    Die 15 besten Alben:
    01) Vessels - Helioscope
    02) ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Tao of the Dead
    03) Radiohead - The King of Limbs
    04) Mogwai - Hardcore Will Never Die, But You Will
    05) Graveyard - Hisingen Blues
    06) We Were Promised Jetpacks - In the Pit of the Stomach
    07) Cave In - White Silence
    08) Yuck - Yuck
    09) Nihiling - Egophagus
    10) Explosions in the Sky - Take Care, Take Care, Take Care
    11) Goes Cube - In Tides And Drifts
    12) DJ Shadow - The Less You Know, The Better
    13) Amplifier - The Octopus
    14) Moving Mountains - Waves
    15) Long Distance Calling - Long Distance Calling

    Die 15 besten Lieder:
    01) Vessels - All Our Ends
    02) Vessels - Recur
    03) Vessels - Meatman, Piano Tuner, Prostitute (feat. Stuart Warwick)
    04) Graveyard - Ain't Fit to Live Here
    05) ...And you will know us by the Trail of Dead - Summer of All Dead Souls
    06) Yuck - Get Away
    07) Radiohead - Bloom
    08) Vessels - Later Than You Think
    09) Nihiling - pa:(r)tik(e)l
    10) Amplifier - Interglacial Spell
    11) Mogwai - Rano Pano
    12) We Were Promised Jetpacks - Medicine
    13) The Kills - DNA
    14) Radiohead - Codex
    15) Cave In - Sing My Loves

    Beste Newcomer:
    Yuck
    Gentlemans Pistols

    Beste persönliche Neuentdeckungen:
    Vessels
    The Cinematic Orchestra
    Torche

    Geheimtipps des Jahres:
    Cymbals Eat Guitars
    Skalpel
    Red Fang

    Am liebsten gehörte Genres:
    /


    (Vorjahr: prog, folk, sludge / doom metal)

    Größte musikalische Enttäuschung(en)
    - Das Aus von Oceansize, eine weitere schrecklich unterschätzte Band, die meiner Meinung nach gerade wieder auf dem richtigen Weg war - das letzte Album war der Hammer!
    - die große Welle an seichtem Pop, die sonst so innovative Bands dieses Jahr überschwemmt und völlig uninteressant gemacht hat: dredg, Sons & Daughters, The Dear Hunter, Mastodon (!), Incubus, Maybeshewill, Portugal. The Man, The Kooks, The Decemberists, The Black Box Revelation, Junius, Cake und viele weitere Bands lieferten dieses Jahr nur äußert mittelmäßige oder gänzlich unhörbare Alben ab, die sich alle dem Prädikat "möglichst massentauglich" verschrieben haben.
    - Das Appletree war dieses Jahr für mich musikalisch ebenfalls eine ziemliche Enttäuschung, aber ich geh da ehrlich gesagt auch schon lange nicht mehr wegen der Musik hin...

    Bestes Konzert:
    And So I Watch You From Afar - Kleine Freiheit, Osnabrück

    Musikvideo des Jahres:
    Mastodon - Deathbound (das Lied hat soo hohe Erwartungen an das Album geweckt... zu schade, dass sie diesen Stil nicht eingehalten haben und das Lied nur zu einem B-Seiten-Dasein auf einer Single verdammt wurde...


    Die schönsten musikalischen Momente:
    - Endlich einen eigenen Plattenspieler zu besitzen und als erste selbstgekaufte Platte "The King of Limbs" darauf abzuspielen.
    - "Don't Waste Time Doing Things You Hate" live zu sehen... grandioser Abend in Osnabrück mit ASIWYFA
    - Vessels zu entdecken, auf Youtube mit einem ihrer besten Lieder: http://www.youtube.com/watch?v=H8t1kCjUGQg


    Das Jahr in Zahlen:
    Meistgehörte Bands:
    1) Mogwai - 215 Songs (Vorjahr: Murder by Death, 311 Songs)
    2) ...And You Will Know Us by the Trail of Dead - 181 Songs (Vorjahr: Broken Social Scene, 249 Songs)
    3) Bonobo - 164 Songs (Vorjahr: The Appleseed Cast, 241 Songs)
    4) Broken Social Scene - 158 Songs (Vorjahr: Motorpsycho, 233 Songs)
    5) Radiohead - 145 Songs (Vorjahr: ...And you will know us by the Trail of Dead, 216 Songs)

    Meistgehörte Alben:
    1) Mogwai - Hardcore Will Never Die, But You Will (140 gespielte Tracks)
    2) Bonobo - Black Sands (92 gespielte Tracks)
    3) ...And you will know us by the Trail of Dead - Tao of the Dead (84 gespielte Tracks)
    4) Radiohead - The King of Limbs (79 gespielte Tracks)
    5) The Dear Hunter - The Color Spectrum The Complete Collection (75 gespielte Tracks)

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 4 (Vorjahr: 3)

    Neuentdeckte Bands: 18 (Vorjahr: 20)
    (Graveyard, letlive., Vessels, DeWolff, Red Fang, Yuck, Royal Bangs, Tides From Nebula, The Cinematic Orchestra, Built to Spill, Fink, Gentlemans Pistols, Little Barrie, Ty Segall, Band of Skulls, Skalpel, Torche, Radio Moscow)
  • Best of 2011

    Gen 2 2012, 15:07

    Musikalisch eher ein mittelmäßiges Jahr, mit vielen mittelmäßigen Alben, vielen Enttäuschungen, einigen Überraschungen. Was als fader Nachgeschmack immer noch hängengeblieben ist, ist die steigende Tendenz hin zum "Synthie-Pop" oder einfach nur zum Poppigen von Bands, von denen man das so nicht gedacht hätte. Bestes Beispiel: die neue Dredg. Auch etwas seltsam: die lang erwartete neue Mastodon entpuppt sich als Schritt in Richtung lustiger Power-Metal, weg vom progressiven, düsteren und harten, das diese Band bisher ausgezeichnet hatte. Andererorts "wagt" man den Schritt zurück, Bands wie Graveyard läuteten ein Revival des guten alten 70s-Prog a la Led Zeppelin ein, das sich hoffentlich auch im kommenden Jahr weiter durch die Musikwelt ziehen wird. Radiohead hingegen zeigen, dass man auch im Jahre 2011 immer noch experimentierfreudig sein darf. "The King of Limbs" prescht noch weiter in die elektronische Sparte als schon die Vorgängeralben, verliert dabei aber trotzdem nichts an wohliger Wärme. Sehr überzeugt und überrascht haben in diesem Jahr Cave In, die mit "White Silence" endlich zu alter Härte zurückgefunden haben und auf ganzer Linie rocken. Auch We Were Promised Jetpacks legen mit "In the Pit of the Stomach" ein Hammeralbum nach, das einen vor lauter Energie atemlos zurücklässt. Die Neuentdeckung des Jahres sind auf jeden Fall Vessels, auf die ich - mal wieder - durch Last.FM gestoßen bin und die nach dem Aus von Aereogramme und Oceansize die neue Hoffnung am englischen Prog/Post-Rock-Himmel sind. Man darf gespannt sein, was da noch kommt. Konzerttechnisch bleibt Bielefeld nach wie vor außen vor, aber mit dieser Situation muss man sich wohl langsam arrangieren.

    Die 15 besten Alben:
    01) Vessels - Helioscope
    02) ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - Tao of the Dead
    03) Radiohead - The King of Limbs
    04) Mogwai - Hardcore Will Never Die, But You Will
    05) Graveyard - Hisingen Blues
    06) We Were Promised Jetpacks - In the Pit of the Stomach
    07) Cave In - White Silence
    08) Yuck - Yuck
    09) Nihiling - Egophagus
    10) Explosions in the Sky - Take Care, Take Care, Take Care
    11) Goes Cube - In Tides And Drifts
    12) DJ Shadow - The Less You Know, The Better
    13) Amplifier - The Octopus
    14) Moving Mountains - Waves
    15) Long Distance Calling - Long Distance Calling

    Die 15 besten Lieder:
    01) Vessels - All Our Ends
    02) Vessels - Recur
    03) Vessels - Meatman, Piano Tuner, Prostitute (feat. Stuart Warwick)
    04) Graveyard - Ain't Fit to Live Here
    05) ...And you will know us by the Trail of Dead - Summer of All Dead Souls
    06) Yuck - Get Away
    07) Radiohead - Bloom
    08) Vessels - Later Than You Think
    09) Nihiling - pa:(r)tik(e)l
    10) Amplifier - Interglacial Spell
    11) Mogwai - Rano Pano
    12) We Were Promised Jetpacks - Medicine
    13) The Kills - DNA
    14) Radiohead - Codex
    15) Cave In - Sing My Loves

    Beste Newcomer:
    Yuck
    Gentlemans Pistols

    Beste persönliche Neuentdeckungen:
    Vessels
    The Cinematic Orchestra
    Torche

    Geheimtipps des Jahres:
    Cymbals Eat Guitars
    Skalpel
    Red Fang

    Am liebsten gehörte Genres:
    /


    (Vorjahr: prog, folk, sludge / doom metal)

    Größte musikalische Enttäuschung(en)
    - Das Aus von Oceansize, eine weitere schrecklich unterschätzte Band, die meiner Meinung nach gerade wieder auf dem richtigen Weg war - das letzte Album war der Hammer!
    - die große Welle an seichtem Pop, die sonst so innovative Bands dieses Jahr überschwemmt und völlig uninteressant gemacht hat: dredg, Sons & Daughters, The Dear Hunter, Mastodon (!), Incubus, Maybeshewill, Portugal. The Man, The Kooks, The Decemberists, The Black Box Revelation, Junius, Cake und viele weitere Bands lieferten dieses Jahr nur äußert mittelmäßige oder gänzlich unhörbare Alben ab, die sich alle dem Prädikat "möglichst massentauglich" verschrieben haben.
    - Das Appletree war dieses Jahr für mich musikalisch ebenfalls eine ziemliche Enttäuschung, aber ich geh da ehrlich gesagt auch schon lange nicht mehr wegen der Musik hin...

    Bestes Konzert:
    And So I Watch You From Afar - Kleine Freiheit, Osnabrück

    Musikvideo des Jahres:
    Mastodon - Deathbound (das Lied hat soo hohe Erwartungen an das Album geweckt... zu schade, dass sie diesen Stil nicht eingehalten haben und das Lied nur zu einem B-Seiten-Dasein auf einer Single verdammt wurde...


    Die schönsten musikalischen Momente:
    - Endlich einen eigenen Plattenspieler zu besitzen und als erste selbstgekaufte Platte "The King of Limbs" darauf abzuspielen.
    - "Don't Waste Time Doing Things You Hate" live zu sehen... grandioser Abend in Osnabrück mit ASIWYFA
    - Vessels zu entdecken, auf Youtube mit einem ihrer besten Lieder: http://www.youtube.com/watch?v=H8t1kCjUGQg


    Das Jahr in Zahlen:
    Meistgehörte Bands:
    1) Mogwai - 215 Songs (Vorjahr: Murder by Death, 311 Songs)
    2) ...And You Will Know Us by the Trail of Dead - 181 Songs (Vorjahr: Broken Social Scene, 249 Songs)
    3) Bonobo - 164 Songs (Vorjahr: The Appleseed Cast, 241 Songs)
    4) Broken Social Scene - 158 Songs (Vorjahr: Motorpsycho, 233 Songs)
    5) Radiohead - 145 Songs (Vorjahr: ...And you will know us by the Trail of Dead, 216 Songs)

    Meistgehörte Alben:
    1) Mogwai - Hardcore Will Never Die, But You Will (140 gespielte Tracks)
    2) Bonobo - Black Sands (92 gespielte Tracks)
    3) ...And you will know us by the Trail of Dead - Tao of the Dead (84 gespielte Tracks)
    4) Radiohead - The King of Limbs (79 gespielte Tracks)
    5) The Dear Hunter - The Color Spectrum The Complete Collection (75 gespielte Tracks)

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 4 (Vorjahr: 3)

    Neuentdeckte Bands: 18 (Vorjahr: 20)
    (Graveyard, letlive., Vessels, DeWolff, Red Fang, Yuck, Royal Bangs, Tides From Nebula, The Cinematic Orchestra, Built to Spill, Fink, Gentlemans Pistols, Little Barrie, Ty Segall, Band of Skulls, Skalpel, Torche, Radio Moscow)
  • Best of 2010

    Gen 4 2011, 2:48

    Das Jahr 2010 stand ganz eindeutig im Zeichen von Murder by Death, einer der besten Bands unserer Zeit, mit ihrem tollen, wenn auch etwas zu kurzen, vierten Studioalbum. Aber auch die neuen Alben von Crippled Black Phoenix, Broken Social Scene, Bonobo und Arcade Fire konnten auf voller Linie begeistern. Das letzte Viertel des Jahres haben The Twilight Sad übrigens unglaublich dominiert, habe deren Alben quasi wiederentdeckt und bin jetzt total begeistert von dieser Band. Konzerte gab’s leider nur relativ wenige, da sich neuerdings aus irgendeinem Grund alle Bands vor Bielefeld zu scheuen scheinen und lieber billige Schuppen in Osnabrück oder Münster aufsuchen.

    Die 15 besten Alben:
    1)Murder by Death – Good Morning, Magpie
    2)Crippled Black Phoenix – I, Vigilante
    3)Bonobo – Black Sands
    4)Broken Social Scene – Forgiveness Rock Record
    5)Arcade Fire – The Suburbs
    6)Oceansize – Self Preserved While The Bodies Float Up
    7)The Black Keys – Brothers
    8)Deftones – Diamond Eyes
    9)Red Sparowes – The Fear Is Excruciating, But Therein Lies The Answer
    10)UNKLE – Where Did the Night Fall
    11)Motorpsycho – Heavy Metal Fruit
    12)Massive Attack – Heligoland
    13)Black Mountain – Wilderness Heart
    14)The Rural Alberta Advantage – Hometowns
    15)We Were Promised Jetpacks – The Last Place You'll Look EP

    Die 15 besten Lieder:
    1)Crippled Black Phoenix – Bastogne Blues
    2)The Rural Alberta Advantage – Edmonton
    3)The Twilight Sad – The Wrong Car
    4)Murder by Death – As Long as There Is Whiskey in the World
    5)UNKLE – Follow Me Down (feat. Sleepy Sun)
    6)Deftones – Rocket Skates
    7)Bonobo – The Keeper
    8)Broken Social Scene – World Sick
    9)Murder by Death – Foxglove
    10)Crippled Black Phoenix – Fantastic Justice
    11)Oceansize – Oscar Acceptance Speech
    12)Murder by Death – Yes
    13)Murder by Death – The Day
    14)We Were Promised Jetpacks – This Is My House, This Is My Home (Alternate Version)
    15)Crippled Black Phoenix – Troublemaker

    Beste Newcomer:
    The Rural Alberta Advantage
    Pulled Apart By Horses
    The Unwinding Hours

    Beste persönliche Neuentdeckungen:
    Tubelord
    The Builders and the Butchers
    Awesome Color

    Geheimtipps des Jahres:
    Giant Squid
    The Twilight Sad
    Earl Greyhound

    Am liebsten gehörte Genres:


    /
    (Vorjahr: prog, post-rock, sludge)

    Größte musikalische Enttäuschung:
    Nie zuvor habe ich innerhalb kürzester Zeit so viele Band-Splits erlebt wie in diesem Jahr, und dann auch noch von so vielversprechenden, tollen und innovativen Bands.
    RIP:
    These Arms Are Snakes
    ISIS
    From Monument to Masses
    The Fall of Troy
    Awesome Color

    Bestes Konzert:
    We Were Promised Jetpacks / Appletree Garden Festival

    Musikvideo des Jahres:
    The Twilight Sad – The Wrong Car


    Die schönsten musikalischen Momente:
    -Das Appletree war dieses Jahr von Vorne bis Hinten ein Riesenspaß. Tolle Leute, super Wetter, viele witzige Momente und nette Bands. Besonderes Highlight natürlich das Konzert von We Were Promised Jetpacks, auch wenn ich da schon viel zu viel getrunken hatte und mich jetzt kaum noch dran erinnern kann.
    -Mein eigener Live-Auftritt im Gakuya in Murakami / Japan, einfach mal ein paar bescheuerte deutsche Lieder spielen und als Zugabe Murder by Death’s „Shiola“, das ich immer schon mal live spielen wollte. Das Ganze begleitet von einigen superwitzigen japanischen Musikern, ein Traum.
    -Meine derzeitigen Lieblingslieder im japanischen Radio zu hören, weil ich da einen Gastbeitrag geben durfte
    -Die vielen, vielen Stunden, die ich in Japan mit The Twilight Sad verbracht habe, vielen Dank an diese grandiose Band.


    Das Jahr in Zahlen:
    Meistgehörte Bands:
    1)Murder by Death – 311 Songs (Vorjahr: Motorpsycho, 302 Songs)
    2)Broken Social Scene – 249 Songs (Vorjahr: Crippled Black Phoenix, 283)
    3)The Appleseed Cast – 241 Songs (Vorjahr: Sonic Youth, 237)
    4)Motorpsycho – 233 Songs (Vorjahr: Radiohead, 221)
    5)...And You Will Know Us by the Trail of Dead – 216 Songs (Vorjahr: The Mars Volta, 214)

    Meistgehörte Alben:
    1)Murder by Death – Good Morning, Magpie (189 gespielte Songs)
    2)The Twilight Sad – Forget the Night Ahead (132 gespielte Songs)
    3)Bonobo – Black Sands (104 gespielte Songs)
    4)The Black Keys – Brothers (96 Songs)
    5)Junius – Junius (94 Songs)

    Meistgehörte Lieder:
    1)Murder by Death – As Long as There Is Whiskey in the World (22x gespielt)
    2)Murder by Death – The Day (20x gespielt)
    3)The Twilight Sad – That Birthday Present; Murder by Death – Yes; Murder by Death – Foxglove; Murder by Death – Good Morning, Magpie (jeweils 19x gespielt)

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 3 (Vorjahr: 9)

    Neuentdeckte Bands: 20 (Vorjahr 38)
    Beardfish, person L, Callisto, Dioramic, Tubelord, The Unwinding Hours, What the Blood Revealed, Triggerfinger, A Silver Mt. Zion, Caronnte, Harlem, Awesome Color, Giant Squid, Keretta, The Rural Alberta Advantage, Earl Greyhound, Fang Island, Pulled Apart By Horses, The Sword, The Builders and the Butchers
  • Best of 2009

    Gen 2 2010, 18:39

    Unglaublich viele gute Neuentdeckungen, tolle Alben und Songs, 2009 war musikalisch gesehen absolut umwerfend, weswegen ich meine Auswahl auch etas erweitern werde, um zumindest einigen musikalischen Highlights gerecht zu werden. Großer Abräumer waren ein weiteres Mal Crippled Black Phoenix, die sich mit ihrem zweiten Album noch einmal selbst übertroffen haben.

    Die 15 besten Alben:
    1 - Crippled Black Phoenix - 200 Tons of Bad Luck
    2 - Mastodon - Crack the Skye
    3 - ...And you will know us by the Trail of Dead - The Century Of Self
    4 - Gifts From Enola - From Fathoms
    5 - Nihiling - M[e]iosis
    6 - Junius - The Martyrdom of a Catastrophist
    7 - Goes Cube - Another Day Has Passed
    8 - Minsk - With Echoes In The Movement of Stone
    9 - Long Distance Calling - Avoid The Light
    10 - Them Crooked Vultures - Them Crooked Vultures
    11 - Irepress - Sol Eye Sea I
    12 - Do Make Say Think - The Other Truths
    13 - Latitudes - Agonist
    14 - Russian Circles - Geneva
    15 - We Were Promised Jetpacks - These Four Walls

    Die 15 besten Lieder:
    1 - Crippled Black Phoenix - Littlestep
    2 - Gifts From Enola - Trieste
    3 - Crippled Black Phoenix - Burnt Reynolds
    4 - Isis - 20 Minutes / 40 Years
    5 - Nihiling - nascent
    6 - Mastodon - Quintessence
    7 - We Were Promised Jetpacks - It's Thunder And It's Lightning
    8 - Oceansize - Legal Teens
    9 - Mastodon - The Last Baron
    10 - ...And you will know us by the Trail of Dead - Inland Sea
    11 - Crippled Black Phoenix - Time of Yer Life / Born for Nothing / Paranoid Arm of Narcoleptic Empire
    12 - ...And you will know us by the Trail of Dead - Isis Unveiled
    13 - Black Math Horseman - Deerslayer
    14 - Crippled Black Phoenix - 444
    15 - Minsk - Three Moons

    Beste Newcomer:
    Goes Cube
    nihiling
    Them Crooked Vultures

    Beste persönliche Neuentdeckungen:
    Gifts from Enola
    Moving Mountains
    Maybeshewill

    Geheimtipps des Jahres:
    Irepress
    White Denim
    From Monument To Masses

    Am liebsten gehörte Genres:



    (Vorjahr: post-rock)

    Größte musikalische Enttäuschung:
    Wahrscheinlich das Album von The Mars Volta, auch wenn es im Nachhinein doch ganz in Ordnung ist... aber beim ersten Reinhören war es schon verdammt schwach. Das neue Dredg war auch eine ziemliche Enttäuschung.

    Die 3 besten Konzerte:
    1 - Motorpsycho im Forum / Bielefeld
    2 - Do Make Say Think im Forum / Bielefeld
    3 - Sonic Youth im 3001 / Düsseldorf

    Musikvideo des Jahres:
    Isis - 20 Minutes / 40 Years


    Die schönsten musikalischen Momente:
    - Thurston Moore, der sich beim Spielen von "100%" halb totlacht, weil seine Gitarre ausfällt und der Tonmann ihn nicht versteht. (Konzert in Düsseldorf)
    - Friska Viljor auf dem Appletree, die das Mikrofon ans Publikum weitergeben und feststellen müssen, dass einige Leute anscheinend doch nicht so ganz textsicher sind ("Fuck your sister, break her knees!")
    - Das Konzert von Crippled Black Phoenix war in seiner Gesamtheit sehr seltsam... mag an der blöden Location gelegen haben. Schön war es aber allemal.
    - Total besoffen früh morgens mit Fahrad nach Hause zu fahren und dabei bei voller Lautstärke das neue Album von Trail of Dead zu hören... ich bin geflogen!
    - Stundenlang mit Tris auf das Konzert von Nihiling im Bielefelder Audimin zu warten, dabei viel zu viel Bier zu trinken und dann mit einem absolut genialen Konzert der Band belohnt zu werden.


    Das Jahr in Zahlen:
    Meistgehöre Bands:
    1 - Motorpsycho - 303 Songs (Vorjahr: dieselben mit 319 Songs)
    2 - Crippled Black Phoenix - 283 Songs (Vorjahr: Radiohead; 262)
    3 - Sonic Youth - 237 Songs (Vorjahr: dieselben, 255)
    4 - Radiohead - 221 Songs (Vorjahr: Broken Social Scene; 195)
    5 - The Mars Volta - 214 Songs (Vorjahr: Mogwai; 166)

    Meistgehörte Alben:
    1 - Crippled Black Phoenix - 200 Tons of Bad Luck - 152 Songs
    2 - Crippled Black Phoenix - A Love of Shared Disasters - 102 Songs
    3 - Moving Mountains - Pneuma - 86 Songs
    4 - ...And you will know us by the Trail of Dead - The Century Of Self - 82 Songs
    5 - Portugal. The Man - Censored Colors - 79 Songs

    Meistgehörte Lieder:
    1 - Crippled Black Phoenix - Littlestep - 20x gespielt
    2 - Crippled Black Phoenix - Burnt Reynolds - 19x gespielt
    3 - Moving Mountains - 8105 - 18x gespielt
    4 - Clann Zú - Words For Snow - 17x gespielt
    5 - Mastodon - Oblivion - 16x gespielt

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 9 (Vorjahr: 13)

    Neuentdeckte Bands: 38 (Vorjahr: 21)
    (All The Saints, Lightning Bolt, Clann Zú, the pillows, Volta Do Mar, Moving Mountains, Dan Auerbach, Gifts From Enola, Bear vs. Shark, Ef, Nihiling, Mastodon, Kilians, The Thermals, Goes Cube, The Black Box Revelation , The Ascent of Everest, Land of Talk, Irepress, Maybeshewill, We Were Promised Jetpacks, White Denim, Black Math Horseman, Minsk, If These Trees Could Talk, Rishloo, Thrice, Baroness, Cymbals Eat Guitars, Sleepy Sun, Seasick Steve, WHY?, Doomriders, Latitudes, The Slew, Them Crooked Vultures, And So I Watch You From Afar, Neurosis)
  • Crippled Black Phoenix - "A Love of Shared Disasters"

    Mar 16 2009, 12:03

    (Von wurstland.blogster.de)

    Musik ist in ihrem ursprünglichsten Sinne als eine Form von Kunst ausgelegt, doch das ist heute bei all dem repetitiven Charts-Gedudel und nervigen Klingelton-Werbungen nur noch schwer nachvollziehbar. Musik wird immer mehr zu einem rein hedonistischen Element in unserem Leben, sie muss nicht künstlerisch und abstrakt sein, sondern soll uns zum Tanzen bringen oder in eine gute Stimmung versetzen. Musiker, die sich abseits dieses monotonen Mainstream-Molochs bewegen, haben es schwer, eine solide Fan-Basis aufzubauen und sich durch Konzerte oder sogar durch Plattenverkäufe am Leben zu erhalten. Dennoch gibt es sie immer wieder und manchmal bringen sie Werke zu Tage, die einen alles vorher da gewesene vergessen lassen.

    "Crippled Black Phoenix" gehören zu dieser Sorte Musiker. Wo andere an ihren Ambitionen scheitern, wird dieser Band durch die Tatsache der Rücken gestärkt, dass alle Musiker in dem mehrköpfigen Kollektiv bereits mit ihren Hauptprojekten einigen Erfolg verbuchen konnten, wie etwa die Band-Gründer Justin Greaves ("Electric Wizard") oder Dominic Aitchison ("Mogwai"). Das schafft viel Freiraum für musikalische Experimente und ein ausgeklügeltes Konzept. Wenn man sich dann auch noch einen Produzenten wie Geoff Barrow von "Portishead" mit ins Boot holt, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Und so nahm die Band von 2006 bis 2008 eine komplette Trilogie von Konzeptalben auf, von denen bisher aber lediglich A Love of Shared Disasters veröffentlicht wurde. Die anderen beiden Teile sollen im Laufe des Jahres erscheinen.

    Das sprichwörtliche "mit ins Boot holen" passt wunderbar zu diesem Album, denn insgesamt könnte man das Konzept als eine Art Schiffsreise durch die stürmische See vor den rauhen Kliffs der schottischen Highlands interpretieren, eine Reise durch die Dunkelheit, durch Trauer, Schmerz, Heimweh und Liebeskummer, an deren Ende nur der Abgrund wartet. Das hört sich übel kitschig und pathosbeladen an, ist hier aber auf eine dermaßen ergreifende und innovative Art umgesetzt, dass man sich an keiner Stelle des Albums davon abwenden möchte.
    Mit "The Lament of the Nithered Mercenary" beginnt die Reise, mit einem Klagelied, das uns von einer Art keltischem Druiden-Chor vorgetragen wird. Die Worte versteht man natürlich nicht, aber das ist auch gar nicht nötig, das knarzig tief dröhnende Harmonium macht schon deutlich, in welche Richtung die Reise geht und welche Erwartungen die Passagiere haben.
    Wo auf einem normalen Album nach dem Prelude die erste Hitsingle wartet, folgt mit "Really, how did it get this way?" eine erste melancholische, einfache Gitarren-Ballade, die von Joe Volks wunderbar brüchigem Gesang und einem geisterhaft klimpernden Piano im Hintergrund begleitet wird.
    "The Whistler" ist eine schwierige, mäandernde Post-Rock / Shoegaze-Einlage, bei welcher der wimmernde Syntheziser-Sound in der zweiten Hälfte des Songs von einer breiig klingenden E-Gitarre abgelöst wird.
    Erst mit "Suppose I told the Truth" beginnt ein etwas zugänglicherer Teil des Albums, bis dahin ist aber schon eine gute Viertelstunde vergangen. Jetzt stehen eingänglichere Gitarrenriffs und ein etwas freundlich klingenderer Gesang im Vordergrund, bei "When You're Gone" wird man dann mit einer tollen, dynamischen Songstruktur und dem bis dahin emotionalsten Gesang überrascht. Klasse, wie hier nach dem Break auf den hohen Piano-Noten herumgehämmert wird, als handle es sich um ein Schlagzeug.
    "Long Cold Summer" eröffnet nun eine weitere, völlig neue Nuance des Klangkosmos dieser Band. Es ist schwer, dieses zutiefst von einer gruseligen Atmosphäre durchsetzen Klanggebilde mit musikalischen Genre-Zuteilungen zu beschreiben, aber man erkennt so etwas wie ein Drone-Rock-Gerippe, das von feinen Folk und / oder Doom-Rock-Äderchen durchzogen ist.
    Nach ganzen zehn Minuten wird der Hörer aus diesem Grabesgesang "erlöst", mit "Goodnight, Europe" folgt ein Song, der eher im psychedelischen und progressiven Rock anzusiedeln ist, inklusive einem tollen Gitarrensolo, das sich in den Vordergrund drängt und Vergleiche zu Genre-Ikonen wie "Pink Floyd" geradezu aufdrängt.
    "You Take the Devil out of me" ist wiederum eines der wenigen sofort zugänglichen Songs auf dem Album, sehr gitarrenlastig, aber mit einer passenden Piano-Melodie und mehrstimmigem, emotionalem Gesang untermalt.
    Es folgt ein weiterer Ausflug in den instrumentalen, atmosphärischen Post-Rock-Bereich, wenn bei "The Northern Cobbler" eine mit Piano und Streichern begleitete Ballade mit einer uralten Tonbandaufnahme vermischt wird, in der ein Mann, den man sich gedanklich nur als einen bärtigen, alten, vom Leben gezeichneten Küstenbewohner vorstellen kann, seine Geschichte erzählt.
    Äußerst düster wird es dann wieder mit "My Enemies I fear not, but protect me from my Friends". Da ist er wieder, dieser gruslige Druiden-Gesang, diese im Hintergrund hallenden Drone-Gitarren, der langgezogene Syntheziser-Sound, doch dieses Mal baut sich etwas mehr Spannung auf und eine Violine gesellt sich dazu, nur um dem Ganzen noch eine Spur mehr Traurigkeit zu verleihen.
    Bei aller Einfachheit und der sich ständig wiederholenden Melodie ist "I'm Almost Home" trotzdem ein wunderbarer, instrumentaler Song mit äußerst einfallsreicher Instrumentierung (u.a. Bläser, Streicher und Glockenspiel) und einer himmlischen Melodie, die einen nicht mehr loslässt und einen hervorragend auf das stürmische Finale, das Ende der Reise vorbereitet.
    Den absoluten Übersong bewahrt sich das Album nämlich bis zum Schluss auf. "Sharks & Storms / Blizzard of Horned Cats" ist pure Emotion, gesanglich wie musikalisch, ein Song, der selbst dem hartgesottensten Musik-Liebhaber eine Gänsehaut bescheren muss. Der erste Teil des Songs wird von einem unfassbar traurigen Gesang beherrscht, kurze Zeit später kommt es zu einem Break, in welchem man von einem bis ins unendliche verhallenden Piano in die Tiefe gezogen wird. Und dann bricht alles über einen herein, der Song baut sich zu einem Orkan aus Gitarren, Streichern, Piano und Drums auf, es wird klar, das Schiff wird vom Sturm in die Tiefe des Meeres gerissen, nur allzu schmerzhaft durch die grauenhafte Tonspurüberlagerung am Ende des Songs verdeutlicht, die einem fast das Trommelfell zerreisst und den Song dann abrupt abbricht.
    Was nach diesen 75 Minuten beim Hörer übrig bleibt ist vollkommene Fassunglosigkeit. Habe ich da tatsächlich gerade ein Album gehört oder war das alles nur ein seltsamer Tagtraum? Und warum fühle ich mich, als hätte mir Jemand ein Loch ins Herz gebohrt?

    "A Love of Shared Disasters" gehört definitiv zu dem Besten, was uns die Kunstform Musik in den letzten 10 Jahren beschert haben dürfte. Natürlich, das Album ist äußerst sperrig und unzugänglich, viele Hörer scheitern sicherlich gerade an den etwas langatmigen, Drone-haftigen Songs, aber wer hier bis zum Schluss durchhält wird mit einem Meisterwerk belohnt. Es ist fast unsinnig, sich nur auf einzelne Songs einzulassen, da dieses Werk nur als Ganzes sein wahres Potential entfaltet, dennoch gebe ich im Anschluss einige Songbeispiele, die für ein erstes Probehören vielleicht am besten geeignet sind. Sei noch gesagt, dass man sich das Album schon seit längerer Zeit kostenlos auf der Last.fm-Homepage der Band anhören kann, der Link folgt ebenfalls.

    Gesamtwertung: 9 von 10 Punkten

    Hardfacts:

    * Release: 02.04.2007
    * Label: Invada / Cargo Records
    * Spieldauer: 76:58
    * Tracks: 12

    Anspieltipps: "When You're Gone", "You Take the Devil out of me", "Sharks & Storms / Blizzard of Horned Cats"

    http://www.crippledblackphoenix.com/
    http://www.myspace.com/crippledblackphoenix
    http://www.lastfm.de/music/Crippled+Black+Phoenix
  • Best of 2008

    Dic 31 2008, 9:32

    Die 10 besten Alben:
    1 -The Mars Volta - The Bedlam in Goliath
    2 - Portishead - Third
    3 - Black Mountain - In the Future
    4 - Mogwai - The Hawk is Howling
    5 - Motorpsycho - Little Lucid Moments
    6 - Murder by Death - Red Of Tooth And Claw
    7 - Portugal. The Man - Censored Colors
    8 - The Big Sleep - Son of the Tiger
    9 - Caspian - The Four Trees
    10 - The Black Keys - Attack & Release

    Die 10 besten Lieder:
    1 - The Mars Volta - Cavalettas
    2 - Murder by Death - Rumbrave
    3 - Portishead - Silence
    4 - Motorpsycho - Suite: Little Lucid Moments
    5 - Black Mountain - Bright Lights
    6 - Mogwai - Batcat
    7 - The Mars Volta - Askepios
    8 - The Big Sleep - New Strings
    9 - The Black Keys - Oceans & Streams
    10 - The Hold Steady - Constructive Summer

    Bester Newcomer:
    Junius

    Beste persönliche Neuentdeckung:
    The Twilight Sad

    Geheimtipp des Jahres
    The Big Sleep

    Am liebsten gehörtes Genre:


    Größte musikalische Enttäuschung:
    Das neue Album von Coldplay, Viva la Vida or Death and All His Friends

    Die 3 besten Konzerte:
    1 - The Flaming Lips / Haldern Pop 2008
    2 - Murder by Death / Gleis 22 Münster
    3 - Motorpsycho / Forum Bielefeld

    Musikvideo des Jahres:
    Portishead - "The Rip"


    Die schönsten musikalischen Momente:
    - Wayne Coyne wird in einem riesigen Ballon vom Pulikum zur Bühne gehieft, auf der sich wie auf einem Kindergeburtstag Dutzende bunte Gestalten, u.a. Teletubbies, tummeln und tanzen, während überall Konfetti und Feuerwerk in großen Mengen durch die Gegend geballert wird. (Haldern Pop 2008)
    - Die langen, witzigen und unterhaltsamen Gespräche mit den Bandmitgliedern von Murder by Death und die deutsche Wortschatzerweiterung des Drummers Dagan Thogerson, "Das Essen ist zum Kotzen!" (nach dem Konzert in Münster)
    - Bent Saether zeigt dem Publikum die lange Nase, weil er die Setlist nicht verraten will (Konzert in Bielefeld)
    - Zusammen mit Eric zum ersten Mal das neue Mars Volta Album hören und einfach nur völlig von den Socken zu sein
    - "Bright Lights" von Black Mountain live zu sehen, besonders der Moment, in welchem nach dem langen Interlude wieder die Post abgeht (Konzert in Bielefeld)


    Das Jahr in Zahlen:
    Meistgehörte Bands:
    1 - Motorpsycho - 319 Songs
    2 - Radiohead - 262 Songs
    3 - Sonic Youth - 255 Songs
    4 - Broken Social Scene - 195 Songs
    5 - Mogwai - 166 Songs

    Meistgehörte Alben:
    1 - Crippled Black Phoenix -
    A Love of Shared Disasters - 75 Songs
    2 - Broken Social Scene - Feel Good Lost - 68 Songs
    3 - Radiohead - In Rainbows - 67 Songs
    4 - Broken Social Scene - You Forgot It In People - 57 Songs
    5 - Black Mountain - In the Future - 54 Songs

    Meistgehörte Lieder:
    1 - Standstill - 1,2,3 Sol - 16 mal gespielt
    2 - The Appleseed Cast - Song 3 - 13 mal gespielt
    3 - Standstill - La Mirada De Los Mil Metros - 13 mal gespielt
    4 - Crippled Black Phoenix - Sharks & Storms / Blizzard of Horned Cats - 12 mal gespielt
    5 - Crippled Black Phoenix - You Take the Devil Out of Me - 12 mal gespielt

    Besuchte Konzerte (inkl. Festivalbands): 13

    Neuentdeckte Bands:21
    (Jakob, Lebanon, Thom Yorke, The Twilight Sad, Ladyhawk, The Felice Brothers, Urlaub in Polen, Wolf & Cub, September Malevolence, Valley of the Giants, Yeasayer, Worker Bee, Daturah, The Dodos, Yndi Halda, Caspian, The Dear Hunter, The Sound of Animals Fighting, Maserati, Junius, From Monument to Masses)