Neues aus der Hütte...........

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Set 26 2010, 13:20

Kein Kleinholz:
“Die Hütte” steht noch immer auf den Bestseller-Listen

Die einen überschütteten das Buch mit Häme, die anderen mit theologischer Kritik: beides aber konnte den Erfolg des Romans “Die Hütte” nicht verhindern – seit aktuell 25 Wochen hält sich das Buch auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten.

Es war der “stern”, das Hamburger Magazin, in dem sich ein Autor den Bestseller-Roman von William Paul Young vorgenommen hatte. Im Juni, gleich zu Beginn der Erfolgsgeschichte des Buches auch hier in Deutschland, textete der “stern”-Journalist seine Prognose, die in der Ausgabe zum Buchcover abgedruckt wurde: “Die Verdichtung von Stephen-King-Horror und teleevangelischer Vulgärtheologie im uramerikanischsten Ort, der Hütte, machte das Buch in den USA zum Millionenseller”, hieß es da.

“Unsere Prognose: Nach erster Neugier wird ‘Die Hütte’ hier bald wieder zu Kleinholz. Für dauerhaften Erfolg müsste man das Buch adaptieren: Sparkassendirektor Meier nimmt seine Steuererklärung mit in sein Gartenhäuschen und verzweifelt über der Anlage N. Nach einwöchigem Jägermeisterrausch erscheint ihm Gott in Gestalt des Kassenwartes des örtlichen Kleingartenvereins und hilft ihm bei der Absetzung seines Aufsitzrasenmähers. Denn jedes Land hat die Graswurzelkirche, die es verdient: In den USA ist es die existenzialistische Hütte, in Deutschland das Kleingartenhäuschen.”

Abgehen von dem wirren Vergleich der Verzweiflung eines Menschen über den Verlust seines Kindes und der über der Steuererklärung – zu “Kleinholz” ist die “Hütte” nicht geworden. Im Gegenteil: nach Angaben des Allegria-Verlages, in dem der Roman erschienen ist, wurden seit Erscheinen im Juni rund 310.000 Exemplare des Buches verkauft.

Dauerbestseller in den USA

Auch in den USA ist der Erfolg von “The Shack” – so der Originaltitel – ungebrochen. Seit 80 Wochen hält sich das Buch auf der Bestsellerliste der “New York Times”, aktuell rangiert er auf Platz 3. Übertroffen wird die Dauer der Platzierung lediglich von Paulo Coelhos “Der Alchimist” (115 Wochen).

Nach dem Erfolg auch in Deutschland sah es im Sommer dieses Jahres freilich nicht aus. Nicht nur große Magazine und Tageszeitungen sahen in dem Roman kein Potential für einen Bestseller, Kritiker aus christlichen Kreisen halten die Geschichte wohl nach wie vor für Häresie: von der Kritik, das Buch sei ein Verstoß gegen das 2. Gebot (“Du sollst dir kein Bildnis machen”) bis hin zu dem Vorwurf, William Paul Young lasse in seinem Roman das Jüngste Gericht unter den Tisch fallen, rangierten die Urteile. Andere sehen in dem Buch eine Gefahr für die Gemeinden – vermittele Young doch die Meinung, dass Glaube auch abseits von Kirchen- oder Gemeindezugehörigkeit bestens gelebt werden könne.

Abgesehen von all der Kritik, “Die Hütte” fasziniert auch deutsche Leser bis heute. Auf dem Webportal zum Buch – www.wochenende-mit-gott.de – das ERF Online in Kooperation mit pro betreibt, hinterlassen Hunderte Leser des Buches ihre Eindrücke. Und die sind überwiegend positiv. Eine Leserin etwa berichtet davon, wie sie selbst vor einigen Jahren ihr Kind verloren hat und seitdem in der Begleitung von Trauernden engagiert ist. “Die Hütte” sei das Buch, das sie allen Menschen in ähnlichen Situationen empfehle. Andere veranstalten Lesungen aus dem Buch – zu denen gerade Leute kommen, die aus dem eigenen Leid keinen Ausweg mehr sehen.

Für den Allegria-Verlag in Berlin, der zur Ullstein Gruppe gehört, ist “Die Hütte” natürlich ein enormer Erfolg – an den nicht einmal das vielfach besprochene und ebenso diskutierte Buch des Atheisten Richard Dawkins, “Der Gotteswahn”, heranreichen kann, das im gleichen Verlagshaus erschienen ist. Michael Görgen, Allegria-Verlagsleiter, bringt das Phänomen gegenüber pro auf den Punkt: “Ohne Gott läuft gut, aber mit Gott läuft besser.”

Andreas Dippel - www.medienmagazin-pro.de


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..........von Kerstin Hack

http://kerstinpur.de/erlebnisse/papa-und-ich-begegnung-mit-william-paul-young/

Heute führte ich das erste Interview meines Lebens: Mit William Paul Young, dem Autor von “Die Hütte“. Das Magazin “Neues Leben” hatte mich gebeten, für einen ausgefallenen Redakteur einzuspringen. Das tat ich gerne. Es war mehr als ein Interview. Es war eine Begegnung mit einem Menschen, der in sich selbst und Gott zu Hause ist.
Da ich vom Interview ja vor dem Abdruck nichts preisgeben will, um Neues Leben nicht die Show zu stehlen, erzähle ich euch einfach ein bisschen vom “Drumherum”.

Tee und Familie
“Hast du das schon mal probiert? Das schmeckt ja ekelhaft.” Mit diesen Worten zeigte Paul Young auf eine Tasse Mate-Tee, den eine Mitarbeiterin ihm gebracht hatte. Lachend schob er die Tasse auf die Seite und wandte sich mir zu.
Ich fragte ihn: Willst du noch etwas über mich wissen, bevor wir mit dem Interview beginnen? Ja, das wollte er. Doch er fragte mich nicht nach meinem Beruf, meiner Qualifikation, sondern nach meiner Familie!

Hütte-Seminare

Ich erzählte ihm auch von unseren Seminaren. Ich hatte inspiriert durch sein Buch das Seminar “In seiner Hütte” entwickelt. Es ist für Menschen gedacht, die sich danach sehnen, (wieder) in Beziehung mit Gott zu treten, aber nicht wissen wie. Nicht jeder Autor mag es, wenn man seine Ideen aufgreift und weiterentwickelt. Doch Paul Young reagierte anders. Ich erzählte ihm, dass bei den Wochenenden manche Menschen – manchmal zum ersten Mal seit Jahrzehnten – Belastendes loslassen können. Er strahlte über das ganze Gesicht: “Das ist wunderbar!”

Seine Geschichte und Gottes Humor

Paul Young hat ganz offensichtlich Interesse an Menschen und ihrer Geschichte. Das war mir schon vor dem Interview aufgefallen. Am Morgen hielt er einen bewegenden Vortrag. Er erzählte die Entstehungsgeschichte des Buches “Die Hütte” und wie es Verbreitung fand. Er erzählte davon, wie ein 84jähriger Mann ohne Internetanschluss und Bankkonto zu einer der Schlüsselpersonen für die Verbreitung des Buches in Australien wurde. “Das war unsere Marketingstrategie für Australien!” sagte er mit mehr als einem gehörigen Schuss Selbstironie.

Man spürte ihm ab, dass er sich immer noch die Augen rieb, den Kopf schüttelte und sich fragte: “Ist das real, was ich erlebe? Ist das wirklich meine Geschichte?” Dass er als unbekannter Autor einen derartigen Weltbestseller schrieb, kann er nur mit zwei Worten beschreiben: “Gottes Humor!”
“Woher kommt Humor, wenn nicht von Gott?” Die Frage überraschte wohl den einen oder anderen Zuhörer. Manch einer denkt, so Young, Gott sei wie ein “schlechtgelaunter Gandalf” (O-Ton: “Gandalf with an attitute”). Youngs Gott hingegen hat keine grundlos schlechte Laune. Er ist den Menschen vielmehr mit aktiver Liebe zugewandt. Young brachte mit jedem Satz, den er sprach, zum Ausdruck, dass er das zutiefst glaubte: Gott liebt die Menschen. Und er möchte in einer Beziehung zu ihnen stehen.
Viele Zuhörer und sogar die Übersetzerin hatten Tränen in den Augen. Manchmal vor Rührung. Manchmal vor Lachen. Paul Young erzählte von der Kritik die er dafür erhielt, dass er Papa Gott in die Gestalt einer dicken schwarze Amerikanerin kleidete. Das konnte nicht jeder gut schlucken – einschließlich seiner Mutter, die ihn anfangs für einen Häretiker hielt.

Er blieb locker: “Die Bibel verwendet viele Bilder, um die mütterliche Seite Gottes zu beschreiben: Den Gott, der ein Neugeborenes versorgt oder der sein Volk wie eine Glucke unter seine Flügel nehmen will. Ich hätte Gott in meiner Geschichte auch als dicke Henne durch die Tür kommen lassen können – aber das hätte einfach nicht den gleichen Effekt gehabt.”

Signierstunde

Die Schlange war 40 Meter lang. Young begrüßte jeden einzelnen Menschen, der an seinen Tisch kam mit Handschlag und einigen freundlichen Worten. Dann setzte er sich, schrieb eine persönliche Widmung und stand dann wieder auf, um die Person zu umarmen. Manche nur kurz. Andere, bei denen er wohl spürte, wie sehr sie Zuwendung brauchten, nahm er eine halbe Minute oder länger in den Arm.
Ich weiß nicht, wie lange er signiert hat. Ich sah eine halbe Stunde lang zu. Dann ging ich zu einem leckeren Mittagesssen. Als ich zurück kam, signierte er wieder oder immer noch. Eine weitere halbe Stunde lang. Er wandte sich jedem Menschen achtsam zu. Ich konnte mir erstmals richtig gut vorstellen, wie es aussah, wenn es in der Bibel heißt, dass Jesus die Menschen verabschiedete. Nicht mit distanziertem Segensgruß aus der Ferne. Sondern persönlich und nah.

Familie und Heilung

Während Paul Young signierte, kam ich mit seiner Frau und seiner Tochter ins Gespräch. “Nein, das Buch hat ihn nicht verändert. Die Veränderung fand vorher statt. Klar, seit dem er das Buch geschrieben hat, lernen wir neue Leute kennen. Aber ansonsten hat es unser Leben und unser Miteinander als Familie nicht verändert.” Das sagten mir Mutter und Tochter übereinstimmend.

Kim Young, Pauls Frau, führte das näher aus: “Eine Veränderung war, dass er vor seinem Heilungsprozess immer recht haben musste. Er war schon immer ein sanfter Mann. Aber früher musste er immer Recht haben. Das gab ihm Sicherheit. Das braucht er jetzt nicht mehr. Ich selbst bin mitfühlender geworden, seit ich an ihm gesehen habe, wie viel ein Mensch mitmachen kann und wie ihn das zerbrechen kann.”

“Veränderung” und “Prozess” – das sind zwei Worte, die ich später im Gespräch auch aus Paul Youngs Mund immer wieder höre. Er wünscht anderen das gleiche, was er selbst erlebt hat: Dass sie Gott in ihre “Hütte” lassen. Die “Hütte” ist für ihn eine Metapher für den Ort im Inneren unseres Herzens. Dort, wo alles eingeschlossen ist, was wir lieber verborgen halten: Schmerz, Zerbrochenheit, Geheimnisse, Süchte und Ängste. Er wünscht Menschen, dass sie erleben, dass Gott in ihre Hütte kommt, sie annimmt und liebt… und annimmt und liebt… und annimmt und liebt. Und dann verändert.

“Nach diesem 11 Jahre dauernden Prozess waren meine Frau und ich zwei der innerlich gesündesten Menschen, die wir kennen. ” (O-Ton “most healed people”). Aus dem Mund von Paul Young klingt das nicht arrogant. Sondern eher wie das Staunen eines Kindes über ein Wunder.

Kerstin Hack

http://kerstinpur.de/erlebnisse/papa-und-ich-begegnung-mit-william-paul-young/
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wird evtl. erweitert.

Lesermeinungen, Kritiken zu DIE HÜTTE

http://www.wochenende-mit-gott.de/?p=191

http://www.k-l-j.de/die_huette.htm

http://shop.charisma-shop.de/review/product/list/id/120266/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/983288/


Ein empfehlenswertes Buch. Lehrreich, lebensnah, einfühlsam und klug. Kundenmeinung von Tobias Krämer

Die Hütte ist ein Seelsorgeroman. Das muss man wissen. Beschrieben wird in Form einer Geschichte, wie ein Mann nach einem schweren Schicksalsschlag Gott begegnet, alte religiöse Vorstellungen über Bord wirft, neues Gottvertrauen gewinnt und innerlich wieder heil wird. In diese Geschichte / diesen Seelsorgeprozess sind tiefgründige Dialoge hineinverwoben, die es theologisch in sich haben. Doch nun erst einmal die Handlung.

Mackenzie Allen Phillips ist verheiratet und begeisterter Vater von 5 Kindern. Eines Tages wird eine seiner Töchter, Missy, entführt und auf grausame Weise getötet. Für Mack stürzt die Welt zusammen. Doch da bekommt er einen Brief, eine Einladung von Gott, ihm zu begegnen. Mack macht sich trotz aller Skepsis auf die Reise und verbringt viel Zeit mit dem dreieinigen Gott. In vielen Gesprächen verwandelt sich sein Gottesbild. Er lernt, Gott neu zu vertrauen, und findet sogar den Weg zu Vergebung und Heilung seiner Seele.

Die Stationen auf dieser langen Reise sind vielfältig. Denn Mack versteht Gott nicht und ist zutiefst verbittert. Gott aber beantwortet ihm mit viel Liebe und Geduld alle seine Fragen. Und Mack merkt: Gott ist ganz anders, als er gedacht hat. Wie ein roter Faden zieht sich durch das ganze Buch die Frage, wie Gott all das Böse, speziell natürlich das Verbrechen an Missy, zulassen kann. Dabei vermeidet es der Autor, in abgedroschene Formeln oder oberflächliche Express-Antworten zu verfallen. Das Leid wird aufgearbeitet, nicht nur "geklärt". Daneben werden Schuld und Vergebung, Liebe und Zorn Gottes, Vertrauen und Angst, Gnade und Gericht, aber auch die Trinitätslehre und der Stellvertretertod Jesu thematisiert. Dies geschieht auf feinfühlige und treffende, aber auch der inneren Situation des "Patienten" Mack angepasste Weise.

Gerade darin liegt eine der Stärken dieses Buches. Lehre ist hier keine tote Theologie, sondern ein lebendiges Geschehen zwischen Gott und Mensch - eben Seelsorge. Gott bietet dem Menschen eine Liebesbeziehung an. Und wer in diese Beziehung einsteigt, der sieht das Leben mit anderen Augen und seine Fragen lösen sich für ihn, nicht immer intellektuell, aber ganz persönlich, "existentiell". Die Botschaft ist gewaltig: Wer in der Liebesbeziehung zu Gott ruht, der findet einen Weg, mit dem Leid um- und durch es hindurchzugehen. Leid muss nicht von Gott trennen, sondern kann in eine Vertrauensbeziehung zu Gott integriert werden. Überzeugend wird gezeigt, dass der Mensch dafür geschaffen ist, in einer Liebesbeziehung zu Gott zu leben, und dass es gerade die Unabhängigkeit von Gott ist, die den Menschen böse macht und unendlich viel, zwischenmenschliches Leid hervorruft. "Du forderst deine Unabhängigkeit, aber dann beklagst du dich darüber, dass ich, weil ich dich so sehr liebe, sie dir tatsächlich gewähre" (S.221). Besser kann man des Menschen Schizophrenie kaum ausdrücken.

Befremdend mag sein, dass Gott-Vater Papa genannt wird, aber als Frau erscheint, dass Jesus in Jeans erscheint und gut kochen kann, und der Heilige Geist den Namen "Sarayu" bekommt. Doch diese anfangs befremdenden Elemente werden im Laufe des Buches erklärt und haben ihre Funktion. Kleinere theologische Mängel mag man finden, sie sind aber Randerscheinungen. So darf man fragen, ob Hierarchien und Institutionen wirklich so "ungöttlich" sind, wie sie in "die Hütte" beschrieben werden, oder ob nicht vielmehr die Füllung und Anwendung derselben gut oder schlecht sein kann. Zumindest wird man vom NT her nicht sagen können, dass es keine Hierarchie in Gott gibt. Ob der Zorn Gottes wirklich nur die in der Sünde selbst schon liegende Strafe (oder nicht doch ein Aktivum Gottes) ist, wird man fragen müssen. Ebenso, ob Erwartungen und Enttäuschungen tatsächlich nur menschliche Manipulationsversuche sind, und Gott diese somit nicht kennt.

Aber diese Fragen fallen nicht groß ins Gewicht. Fantastisch ist es, dass es Young gelingt zu beschreiben, wie ein tief verbitterter und verletzter Mann mit Gottes Hilfe sein Schicksal umzudeuten lernt, darüber Gott neu begegnet, Vertrauen entwickelt und am Ende gar seinem Feind vergeben kann. Und in all dem ist die Liebe Gottes so groß gemacht, dass man nicht selten erstaunt aufhorcht oder gar Tränen in den Augen hat. (Veröffentlicht am 28.12.09)

Ich bin dankbar, dieses Buch entdeckt zu haben. Kundenmeinung von Gisela Michaelis

Ein ganz besonderes Buch, das ich mit Sicherheit nochmals von vorne bis hinten durchlesen werde - was ich sonst fast nie mache.

Ausgesprochen hilfreich das kleine Buch mit persönlichen Erklärungen von Roger E.Olson "Gott und Die Hütte"

Das würde ich wirklich jedem, der nicht sofort begeistert ist empfehlen. Nicht um ihn zu überzeugen, sondern um ihn zum Nachdenken zu bringen.

Wir haben die Freiheit selbst zu denken. Gott hat jedem die Freiheit geschenkt Ihn persönlich kennen zu lernen. Kein Klischee, keine Lehre kann diese persönliche Begegnung ersetzen. Gott ist so viel größer und so viel gnädiger und liebevoller als wir uns das überhaupt vorstellen können. Und Er will Beziehung - mit jedem ganz persönlich.

Ich bin dankbar, dieses Buch entdeckt zu haben.

Gisela
(Veröffentlicht am 14.08.09)

Ich liebe diese unreligiöse Art, in der Young seinen Gott beschreibt- weil ich glaube, dass Gott durch und durch unreligiös ist. Kundenmeinung von Tanja Frank Inhalt
Preis

Aufgrund der vielen Voschuß-Lorbeeren und zahlreicher Kommentare ging ich zugegebenermaßen sehr skeptisch und kritisch an dieses Buch von William Paul Young heran. Selbst nach den ersten Kapiteln war ich mir noch nicht wirklich im Klaren darüber , warum es sich wirklich lohnen sollte, "Die Hütte" zu lesen - auch wenn die Story des tragischen Todes der Tochter von Mack (der Hauptfigur des Romans) sehr spannend und emotional mitreißend geschrieben ist. An dieser Stelle stellte ich mir dir Frage, ob es in diesem Buch wohl tatsächlich auch noch etwas Ermutigendes und für das persönliche Leben Gewinnbringendes geben würde.

Doch schon sehr bald kam die große Wende: das Wochenende mit Gott, das sich jenseits jeglicher religiösen Vorstellung beschreibt. Überraschend anders erlebt Mack ein Wochenende mit Gott, der sich komplett von seinen bisherigen Vorstellung und Gottesbildern unterscheidet. Was in "Die Hütte" fortan beschrieben wird, ist ein Gott der Beziehung, ein Gott, der seine Menschen liebt, ein Gott, der unseren Verstand übersteigt und sich dennoch nicht scheut, sich uns in einer Art und Weise zu offenbaren wie wir es verstehhen und greifen können. - Auf eine Art, die unser Innerstes berührt und uns heil macht. Während diesem Wochenende mit Gott durchläuft Mack einen Prozess der inneren Heilung, der tief berührt und Schritt für Schritt nachvollziehbar und real erscheint und den Leser immer wieder ins Staunen über diesen liebevollen Gott versetzt.

Ich liebe diese unreligiöse Art, in der Young seinen Gott beschreibt- weil ich glaube, dass Gott durch und durch unreligiös ist.

"Die Hütte" hat mein Bewusstsein für diese reale und lebendige Beziehung, die Gott mit uns leben möchte, noch einmal erweitert und gleichzeitig den Hunger genährt, ihn immer noch mehr kennen zu lernen und in diesem Kennenlernen überraschbar zu bleiben.

"Die Hütte" ist in der Tat ein Buch, das man gelesen haben sollte. Ein Buch, das mich in ähnlicher Weise berührt hat, wie "Der Schrei der Wildgänse" von Wayne Jacobsen - und somit erstaunte es mich wenig, als ich im Nachhinein gelesen habe, dass Wayne Jacobsen seine Finger auch bei "Die Hütte" mit ihm Spiel hatte... (Veröffentlicht am 14.08.09)

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Commenti

  • Shinobi666

    Nun ja, die Marketingstrategie für Deutschland heißt dann wohl Günther oder um es mit Youngs Worten zu sagen "Der Humor Gottes".

    Set 26 2010, 13:48
  • judas-wurzel

    In yaah Face! *lol*

    Set 26 2010, 18:09
  • Judas-Ischariot

    Wenn ich mir die Artikel über Young und seinen Rechtsstreit mit seiner eigenen Firma und seinen Mitautoren durchlese kann ich nur sagen: NEUES AUS DER ANSTALT http://distomos.blogspot.com/2010/08/die-hutte-und-kein-happy-end-in-sicht.html

    Set 28 2010, 14:32
  • MetalWrath87

    Tjajaja, der von Günther so hochgelobte William P. Young ist auch nur ein geldgeiler Kapitalist, der bei seiner Gier keine Grenzen kennt. Der Glaube ist wohl zur Nebensache geworden. Es zählt nur noch Rechthaberei und der Kampf um eine "Pseudoehre" Wirklich christlich wirkt das nicht ;).

    Set 28 2010, 20:53
  • Shinobi666

    Danke Judas-Ischariot, jetzt gibt es noch mehr Gründe die Hütte nicht zu lesen.

    Set 29 2010, 7:30
  • Hljodolfr

    zitat: Die Bibel verwendet viele Bilder, um die mütterliche Seite Gottes zu beschreiben: Den Gott, der ein Neugeborenes versorgt ....................... oder es von anderen an einen felsen zerschmettern lässt ................... psalm 137.9 ... jesaja 13.16 ... moses 31.17-18

    Set 29 2010, 15:26
  • roots-roy

    Jes 45,9 Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du?

    Set 29 2010, 16:42
  • Psyscho

    wenn ton intelligent wäre würde er bestimmt sprechen xD

    Set 29 2010, 17:44
  • Psyscho

    und was sagts du zu dem artikel den judas-ischariot gepostet hat?

    Set 29 2010, 17:45
  • MetalWrath87

    DAzu kommt entweder nix, oder die Aussage das es einfach nur Lügen sind, weil die Leute neidisch sind und vom Teufel verführt wurden so einen Bericht zu schreiben, sowas in die Richtung ;).

    Set 29 2010, 20:11
  • Hljodolfr

    zitat: Jes 45,9 Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du? ........lächerliche drohgebärde eines albernen, eifersüchtigen gottes. jeder gute töpfer würde jesaja einen dummkopf schelten, weil er weiß, dass der ton mit ihm spricht.

    Set 29 2010, 21:25
  • judas-wurzel

    Ich würde entweder die Ton-Frequenz ändern (Hammer-Wortspiel) oder ich würde auf folgendes aufmerksam machen: Man kann nicht nicht kommunizieren. Der Ton kommuniziert mit dem Töpfer über dessen Nervenenden in den Fingerspitzen.

    Set 29 2010, 22:33
  • DirkGDF

    Ich frag mich ja immer, was in Günni vorgeht, wenn er ein Bibelzitat postet. Fühlt er sich dann besser? Oder denkt er was in der Art von "Bam! Jetzt hab ichs ihnen aber gegeben!" Den Artikel über den "Gott der Evangelikalen" und was Young von ihm sagt find ich auch interessant. Ist Günni nicht einer von denen? http://distomos.blogspot.com/2010/07/w-p-young-der-gott-der-evangelikalen.html

    Set 30 2010, 12:45
  • Shinobi666

    Bei den Römern gab es sogar das Scherbengericht. Da wurde mit Tonscherben sogar abgestimmt. Wenn wir also alle Scherben sind, so müsste unsere Gesamtzahl zur Abwahl deines Gottes führen.

    Set 30 2010, 15:51
  • Psyscho

    *klugscheiß* das schrebengericht gabs bei den athenern :P (auf griechisch "Ostrakismos") *klugscheiß ende*

    Set 30 2010, 16:38
  • Shinobi666

    Danke Psyscho. Beim nächsten mal ich einfach "In der Antike" anstatt Römer oder Griechen. Da die Römer aber viele Dinge von den Griechen übernommen haben, gehe ich mal davon aus, dass es dies auch bei Ihnen gab.

    Ott 1 2010, 20:56
  • Psyscho

    wir nehmen gerade die römer in geschichte durch und davon hab ich noch nichts gehört, vielleicht gab er ausschlüsse und verbannungen, aber ein scherbengericht mit namen in scherben ritzen wäre für so ein riesen reich wohl sehr ineffizient

    Ott 1 2010, 21:58
  • roots-roy

    jedenfalls hat mein bruder william paul young einen weltbestseller geschrieben und wird sich dafür bei euch NEIDERN nicht entschuldigen......:-) ich bin froh und dankbar, daß es Gott GIBT, und daß Er nicht abhängig ist von Weltkirchen, von Religionen, von Ideologien und Philosophien wie z.B. Atheismus. Gott hat Humor, Gott ist LIEBE, Er ist gerecht und heilig. william paul young hat Ihn erfahren als liebenden Vater und so mancher ist durch die "Hütten-Bewegung", die Seminare und Sekundär-Literatur auch auf Seine Spur gekommen, konnte eine echte Beziehung zu Ihm beginnen, innerlich HEIL werden. Das wünsche ich uns ALLEN von Herzen !!! Jesus, Sarayu und Papa warten auf jeden einzelnen, der sich nach LIEBE + Wahrheit sehnt. Trinity-LOVE !!!

    Ott 2 2010, 12:54
  • Psyscho

    die klage existiert und das ist eine TATSACHE, sollte ein ach so toller christ seine ganze kohle nicht für etwas gutes einsetzen anstatt sie nur zu horten? und wofür braucht er das ganze geld wenn er doch die "liebe gottes" hat?

    Ott 2 2010, 13:48
  • roots-roy

    "sollte ein ach so toller christ seine ganze kohle nicht........." sollte psyscho nicht erst mal selbst Christ werden oder sich zumindest mal richtig über Jesus und Seine Bewegung informieren, bevor er gestandene Christen anklagt, bzw. "gute, neunmalkluge ratSCHLÄGE" gibt.......:-)

    Ott 2 2010, 15:21
  • Psyscho

    also sollten christen nicht ihren nächsten lieben und ihm helfen soviel sie können? der hat soviel geld, sogar ich würde anfangen wohltätig zu werden, auch wenn ich kein christ bin

    Ott 2 2010, 15:24
  • roots-roy

    vielleicht macht er es schon lange, was wissen wir.........? geht uns auch nix an.

    Ott 2 2010, 15:35
  • Psyscho

    du meinst ja desöfteren musik könnte die seele und den geist schädigen, denkst du das geld das auch kann?

    Ott 2 2010, 15:41
  • roots-roy

    Ja, Geld kann das auch, wenn wir unser Herz daran hängen.

    Ott 2 2010, 19:15
  • Psyscho

    und warum macht er sich die mühe jemanden anzuzeigen um geld zu bekommen das er nicht braucht?

    Ott 3 2010, 12:13
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