Diario

  • meine platten 2011

    Gen 3 2012, 20:32

    wie jedes jahr: meine top 20 alben aus 2011

    1. Bon Iver - Bon Iver
    2. The Black Keys - El Camino
    3. The Strokes - Angels

    mehr?

    bitte... hier entlang!
  • best of 2010

    Dic 28 2010, 12:07

    das jahr 2010 neigt sich dem ende und nachdem die feiertage vorbei sind, habe ich mir die zeit genommen und die platten des jahres im detail betrachtet. entstanden sind meine jahrescharts 2010. es war musikalisch ein gutes jahr, mit einer menge toller alben. daher viel die auswahl nicht ganz leicht. aus allen alben habe ich 20 stück in eine vorauswahl gepackt. diese alben habe ich dann – wie in den jahren zuvor – bewertet. also anhand der itunes bewertungen, inselplattenfaktor, innovationsfaktor, hitfaktor und dem cover. und so sieht das ganze dann am ende aus:

    1. platz: Arcade FireThe Suburbs
    2. platz: The NationalHigh Violet
    3. platz: InterpolInterpol

    die plätze 4-20 gibt es hier.
  • warm und unglaublich gut!

    Apr 12 2008, 10:59

    Mi., 9. Apr. – Get Well Soon, Florian Horwath

    jetzt komme ich endlich mal dazu etwas von dem konzert am vergangenen mittwoch zu erzählen. es ging endlich mal wieder in die alte spelunke gebäude 9 und Get Well Soon waren das thema das abends. da ich die karten erst mittags in der stadt geholt hatte, war ich dann doch sehr überrascht, dass abends ein grosses schild “ausverkauft!” an der tür klebte. damit war dann auch klar, dass es wieder richtig schön warm werden würde. es wurde aber nicht nur warm. es wurde unglaublich toll!

    das debüt der band um konstantin gropper ist seit release ein fester bestandteil meiner playlist. das album hat mich bisher sehr begeistert. es steckt soviel detailarbeit darin. soviele kleine genauigkeiten. und man spürt bei diesem album, dass herr gropper drei jahre daran wirklich hart gearbeitet hat. da das album aber von ihm alleine eingespielt wurde, war ich doch sehr gespannt, wie das ganze live und mit band funktioniert.

    es gibt dazu eine klare antwort: es funktioniert super! mit der gleichen genauigkeit wurden vor dem gig die insturmente der band gestimmt. es war alles dabei: geige, trompete und noch viele andere sachen, die irgendwann am abend zum einsatz kamen. konstantin stand auch nicht alleine auf der bühne, sondern es waren insgesamt sieben personen. im kleinen gebäude 9 war die bühne damit gut gefüllt.

    die band startete mit einem französischen intro und betrat dabei die bühne. dann ging es mit “prelude” vom aktuellen album los. wie auf dem album folgte dann auch “you / aurora / you / seaside”. das an diesem tage etwas ältere publikum im gebäude 9 lauschte andächtig und es entstand schnell eine sehr ruhige und ausgeglichene stimmung. natürlich war die präsentation der songs anders als auf dem album. aber die interpretation der einzelnen songs war absolut gigantisch. man kann es nur so sagen!

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  • inselplatte nr. 7

    Feb 26 2008, 20:48

    ich packe meinen koffer, fahre auf eine einsame insel und darf nur 10 platten mitnehmen. 10 platten, die einfach sitzen müssen. welche 10 platten könnten das sein? stellt euch mal die frage. das ist echt schwer!

    ich habe mir diese frage gestellt. oft. sehr oft. und die liste war ein hartes stück arbeit. aber jetzt steht die liste und ich werde hier nach und nach die einzelnen platten vorstellen.

    ich hoffe, dass ihr so einen einblick in meinen plattenschrank bekommt. gerne wüsste ich natürlich, wie ihr zu den einzelnen platten steht.

    heute: The Beatles - White Album

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  • arctic monkeys im palladium

    Dic 4 2007, 18:51

    Mo., 3. Dez. – Arctic Monkeys, Reverend and The Makers

    rund um das palladium waren die kennzeichen der autos gestern abend teilweise sehr beeindruckend. neben den üblichen verdächtigen aus nrw gab es dort angereiste aus HD, WOB, GF, M und diverse gelbe schilder mit der abkürzung NL zu sehen. der grund: das einzige konzert der Arctic Monkeys!

    die halle war an diesem abend mehr als gut gefüllt. mit Reverend and the Makers hatten die monkeys eine vorband im schlepptau, die für mich erstmal sehr nichtssagend war. leider blieb es auch während dem auftritt der 6 jungs plus einer dame so. die musik war für meine begriffe sehr eintönig. ja geradezu monoton. eine mischung aus funk, rock, rap, elektro. es hatte für mich was von mash-up und setzte erinnerungen an das safri duo frei. sorry, aber so war es leider! :-(

    nach dem umbau starteten die arctic monkeys mit einer mir bisher unbekannten nummer. wie ich drüben bei christoph lesen konnte, handelte es sich um den titel “sandtrap”. nahtlos ging es über in “this house is a circus”. der richtige knall kam aber erst, als die ersten takte von “i bet you look good on the dancefloor” durch das palladium schallten. von diesem zeitpunkt an, war das palladium wirklich nur noch eine einzige hüpfende masse. der durchbruch war geglückt.

    positiv fand ich, dass sich das kölner publikum an diesem abend regelrecht textsicher präsentierte. es wurde ausgelassen gesungen und die feierlaune unter den anwesenden war wirklich gut. die setlist beinhaltete nicht nur stücke der beiden ersten alben, sondern auch neue stücke und songs, die bisher nur auf b-seiten zu finden waren. eine mischung, die mir sehr gut gefallen hat.

    nach einer guten stunde war mit dem ersten teil schluss. in der zugabe gab es mit “nettles” ebenfalls einen b-seiten song. leider endete der abend ohne 505 und mardy bum. mein grosser wunsch, dass die monkeys in köln ebenfalls “diamonds are forever” covern würden, wurde ebenfalls nicht erfüllt. ok, dass war auch nicht ganz realisitsch.

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  • interpol zu gast im palladium

    Nov 20 2007, 12:19

    das palladium war recht leer, als ich ankam. lediglich ein paar leute standen vor der bühne und der oberrang war nicht mal auf. es sah also alles nach einer etwas kleineren runde aus. und so war es dann auch. Interpol waren an diesem abend nicht der magnet für das kölner publikum. lag das an den doch saftigen 30 eur oder am ungeliebten und oft geschimpften palladium?

    kurz nach acht starteten Blonde Redhead zum warm werden. die band präsentierte ein recht abwechslungsreiches set. zum anfang gab es eher ruhigere und gleichmässige töne. teilweise sogar etwas chillig und entspannend. zum ende wurden die songs etwas rockiger und die eingängigen melodien wurden mit einprägenden riffs ergänzt. bisher war mir die band nur durch ein paar singles bekannt. grundsätzlich muss ich aber sagen, dass mir der auftritt sehr gefallen hat.

    nach der umbauphase geht um 21:40 uhr das licht aus, im hintergrund erstrahlt das cover von “our love to admire” und interpol betreten die bühne. sänger paul banks macht noch ein paar dehnübungen und dann geht es los: pioneer to the falls! ich hätte wetten können, dass die band damit den abend eröffnen wird. in diesem moment ist das aber egal. im hintergrund wird nun nicht mehr das aktuelle plattencover gezeigt, sondern meeresströmungen und wellen. der song - der auf platte schon ein highlight ist - bringt live direkt den entsprechenden konzertgenuss.

    über den sound im palladium wird immer gerne recht negativ geredet - was oft auch zutrifft. an diesem abend fand ich den sound gut. auch bei den folgestücken “say hello to angerls” und “narc” kommt die musik gut rüber. der gesang von paul ist unheimlich präsent und wirkt geradezu anziehend.

    die band - allesamt in dunklen anzügen, teilweise mit krawatte, nur sänger paul trägt eine weisse jacke, aber einen dicken schwarzen schal - spielt ein mitreißendes konzert, dass aber keine jubelstürme hervorruft. zuhören ist die aufgabe des publikums und viele leute in der menge blicken gebannt und gefesselt auf die bühne. die band verzichtet auf grosse ansprachen zwischen den songs. die pausen dienen lediglich um luft zu holen und zum tauschen der gitarren.

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    Mo., 19. Nov. – Interpol, Blonde Redhead
  • asobi seksu im gebäude 9

    Nov 18 2007, 14:49

    Sa., 17. Nov. – Asobi Seksu

    zum zweiten mal in diesem jahr spielten Asobi Seksu gestern in köln. es begann ähnlich wie das konzert im juni in der kulturkirche, als asobi seksu support für die Editors waren. als ich am gebäude 9 ankam, war die band gerade im soundcheck. das zog sich auch noch eine ganze weile hin und wärend man im vorraum bei einem kölsch auf den einlass wartete, war von einem mitarbeiter des gebäudes zu hören “puh, die nimmt es aber ernst”. der soundcheck dauert recht lange an und immer wieder gab es nachbesserungen am sound.

    zwar ist eine solche wartezeit nervig und auch als die halle dann auf war, dauerte es noch eine ganze weile. allerdings machte dies auch hoffnung, dass es einen guten sound geben würde. als asobi seksu im juni die editors supporteten war es teilweise doch ein einziger soundbrei und sängerin yuki kam mit keyboard und ihrer stimme nicht gegen ihre kollegen an.

    das warten hatte erst um 22 uhr ein ende. als intro diente lediglich die verzerrte und bis zum anschlag ausgeschöpfte gitarre von gitarrist james. nahtlos ging es über in - ich meine - “new years”. ich bin mir nicht ganz sicher und ich habe auch leider keine setlist einsehen können. um es auf den punkt zu bringen: es war laut! sehr laut! das positive daran war aber, dass der sound nicht wie ein verzerrtes gemisch klang und auch nicht schmerzte. ebenso war es positiv, dass gitarre, keyboard, bass und zum glück auch der gesang gleichmässig und gut ausgesteuert waren. so entstand recht zügig eine sehr gute atmosphäre.



    sängerin yuki hatte ihre jungs und das publikum schnell und gut im griff. im gegensatz zum konzert im juni hatte die band einen neuen bassisten an board, der sich aber eher im hintergrund hielt. die band wurde auch von song zu song lockerer. vielleicht lag dies daran, dass die band nach aussage von gittarist james pro konzert mit 5-10 leuten gerechnet hatte. das gebäude 9 war an diesem abend spärlich zur hälfte gefüllt, was wohl ca. 200 leuten entsprechen dürfte.

    die besucher erlebten ein zügiges set mit allen relevanten songs des aktuellen albums “Citrus“. zu den highlights zählten natürlich “thursday”, “strings”, “goodbye” und die neue single “strawberries”. der sound war durchgängig laut, aber gut. ich kan für meinen teil sagen, dass es der band gelang ein unheimliches klangerlebnis aufzubauen. das konzert sehr nah zu verfolgen hat mir eine menge spass gemacht. ich bin mir sicher, dass auch einige leute im raum, die asobi seksu vielleicht noch nicht kannten, an diesem abend auf ihre kosten kamen.

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  • einfach mal albern sein!

    Nov 9 2007, 15:05

    Do., 8. Nov. – The Wombats, The Audience

    nachdem die entscheidung bezüglich meiner doppelbuchung für den 8.11. gefallen war, fand sich noch eine spontane begleitung und so ging es auf ins gebäude 9 zu köln.

    da die Editors parallel die live music hall rockten, war das gebäude 9 nicht so gut besucht. keine ahnung, ob das wirklich der grund war, aber ich könnte es mir vorstellen. im gebäude 9 gab es für jederman ausreichend platz. für die bands an diesem abend vielleicht etwas schade.

    den abend eröffneten The Audience. eine band aus hersbruck bei nürnberg, die wiedermal bewiesen haben, dass gute musik nicht zwangsläufig aus london, new york oder liverpool kommen muss. der leidenschaftliche auftritt - gerade von frontmann bernd - und die songs haben mir sehr gut gefallen. mit sehr viel gefühl und hingabe präsentieren the audience eine mischung aus pop und indie-rock mit einer prise soul und punk. die band hat bisher ein album mit dem titel “celluloid”, das auch via itunes verfügbar ist. bitte unbedingt mal reinhören.

    nun aber zu The Wombats. die drei liverpooler präsentierten an diesem abend ihr frisches debüt und starteten mit “kill the director” ihre setlist. wenn ich den auftritt mit einem wort beschreiben müsste, dann wäre es wohl “albern”. dies ist aber absolut positiv gemeint.

    die band spielten ihre songs sehr schwungvoll und engagiert. ebenso kamen die jungs sehr nett und sympathisch rüber. leider war der sound für meine begriffe am anfang etwas zu leise. zwischen den songs gab die band ihren nord-britischen humor zum besten, was schnell gute laune und spass verbreitete.

    ..du kannst den ganzen artikel auf meiner seite weiterlesen.
  • maximo park in köln

    Ott 17 2007, 8:01

    Di., 16. Okt. – Maxïmo Park, Blood Red Shoes

    mein letztes Maximo Park konzert liegt fast 2 jahre zurück. damals in düsseldorf im zakk. das erste album war ein paar wochen auf dem markt. im november 2005 spielten maximo park vor ca. 400 leuten auf. gestern im kölner palladium war es gut das zehnfache. ausverkaufte hütte. welch eine entwicklung! in zwei jahren von null auf hundert. man darf hier ruhig von einem hype sprechen.

    aber der reihe nach. bevor die Blood Red Shoes den abend eröffneten gab es ein kurzes kennenlernen mit mr. monovinyl und mrs. webloft. an dieser stelle ein herzliches “hallo”. ich hoffe, ihr hattet einen schönen konzertabend und eine sichere heimreise.

    pünktlich starten maximo park ihr set mit “the coast is always changing”. eine ruhigere nummer zum start aber bereits nach den ersten klängen von track nr. zwei (a fortnight’s time) gab es kein halten mehr. ein ausflug in die vorderen reihen erweisst sich als emotionales erlebnis. zwar ist es eng und teilweise feucht aber trotzdem sieht man um sich herum nur lachende menschen, die einfach spass haben.

    die band könnte an diesem abend unterschiedlicher kaum sein. bis auf sänger paul smith halten sich alle eher im hintergrund und sind dunkel und schlicht gekleidet. das outfit von paul smith hingegen ist ein hingucker. natürlich mit bowler, im schwarzen anzug mit rotem hemd, roter krawatte und roten schuhen. am jacket ein sheriffstern!

    und der sheriff legt auch kräftig los. freundlich und gut gelaunt stürmt er über die bühne und geht immer wieder animierend auf das publikum zu. die menge feiert und paul smith kann nach jedem song immer ein lautes unnachahmliches “danke schööön” in die menge werfen.

    die setlist ist gut und beinhaltet alles, was man erwartet hat. the unshockable, limassol, books from boxes, going missing und mit “wasteland” eine b-seite. meine uhr zeigte genau 21.59 als mit “our velocity” das normale set ein ende findet. zügig und apprupt heisst es “danke köln”.

    die pause bis zur zugabe ist eine zeit zum runterkommen und auch der erste song nach der pause (acrobat) ist dafür gut gewählt. aber es wäre nicht maximo park, wenn danach schon wieder schluss mit ausruhen ist. über “russian literature” steigert sich das ganze hin zum letzten song “grafitti”. welch ein finale!

    fazit: maximo park schaffen es, dass eher schwierige palladium zu erobern. die grandiosen songs des zweiten album sind live ein umheimliches erlebnis. die band begeistert ihr publikum. egal ob es sich um 400 oder 4000 leute handelt. der hype ist berechtigt!

    quelle: pogoblog.de
  • babyshambles: german dates

    Ott 15 2007, 17:50

    yes! good news: Babyshambles will play a few german dates in january '08:

    22.01.08 - köln, live music hall
    23.01.08 - berlin, postbahnhof
    24.01.08 - münchen, backstage werk

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