Ray Wilson, eine Genesis-Bank

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Nov 3 2011, 22:07

Di., 1. Nov. – Ray Wilson, Genesis Classic Quartet

Das Quartett war an dem Abend ein Trio: Ray (Gitarre, Vocals), Steve (Gitarre, Vocals) und Philip (Flügel, Samples).

Wieder einmal hat Ray in gewohnter Manier alle alten und neuen Genesis-Fans bedient. Die meisten davon waren Radio-Klassiker wie No Son of Mine, That's All, Follow Me, Follow You, Land of Confusion. Mit Carpet Crawler und Ripples wurden ebenfalls Songs der besseren Genesis-Zeit zelebriert. Einige Solo-Klassiker von Peter Gabriel und Mike & The Mechanics waren ebenfalls am Start (Solsbury Hill, Biko, Another Cup of Coffee).

Für einen Genesis-Abend wurden erstaunlich viele Songs gespielt, die nicht zu Genesis gehörten. Da waren Rays eigene Songs von der Change (z.B. Change) und der Propaganda Man (z.B. Razorlite). Vier Appetizer von Ray Wilson & Stiltskins neuem Album Unfulfillment durften ebenfalls nicht fehlen.

Ray verstand es immer wieder, die Genesis-Songs in seiner speziellen Art zu interpretieren. Überraschungen für den Zuschauer waren an diesem Abend nicht geplant, weder in der Song-Auswahl noch in der Darbietung. Razorlight hatte ich an dem Abend allerdings noch nie in dieser Intensität erlebt.

Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum ließ sich von dem Trio auf der Bühne begeistern, insbesondere von Philip am Flügel, der mit viel Konzentration und Spielfreude den Abend sichtlich genoß.

Auch wenn Ray Wilson in seiner Song-Auswahl hauptächlich den Mainstream von Englands bester, erfolgreichster -- und toter -- Prog-Formation spielt, so ist er doch der einzige Genesis-Musiker, der dies überhaupt noch tut!

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