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  • Au weia, Supermayer oder: Wenn selbst Drogen nix mehr helfen

    Ago 17 2008, 13:18

    Fri 15 Aug – Kompakt Total 9
    Dass bei einer Clubnight nicht vor Mitternacht Stimmung aufkommt, ist ja selbstverständlich. Aber man kann dann doch wohl von einem DJ (den Namen habe ich gar nicht mehr mitbekommen wollen), der den Hauptfloor so um diese Zeit übernimmt, erwarten, dass er dann spätestens gegen eins mal so langsam anfängt, etwas Druck auf den Kessel zu geben. Stattdessen Kuschel-Traumflug-Weichspül-Techno... da war man froh, als dann endlich gegen drei Uhr der/die nächste(n) vorne standen.
    Leider handelte es sich hierbei um Supermayer, und was der (aus irgendeinem Grund habe ich nur eine Person ausmachen können) ablieferte, war echt noch langweiliger. Wenn ganze Gruppen von Leuten mit verschränkten Armen rumstehen, ist das ja wohl die beschämendste Kritik, die ein Act bekommen kann. Irgendwann haben wir es nicht mehr ertragen wollen und sind rausgegangen, um eine zu rauchen (wir waren schon kurz davor, nach Hause zu gehen). Nach einer Weile vernahmen wir von drinnen Musik, die ganz so klang wie das, was üblicherweise im Club als allerletztes gespielt wird, um auch den Hartnäckigsten klarzumachen, dass sie jetzt woanders hingehen müssen. So dachten wir, wir seien nun endlich erlöst von Superschlechtmayer. Wir gingen also wieder rein, nur um festzustellen, dass wir noch volle drei Stücke mehr durchstehen (im wahrsten Sinne des Wortes) mussten, bevor endlich Aril Brikha dran war, wegen dem ich überhaupt zu dieser Veranstaltung gekommen war. Da waren wir dann aber schon zu zermürbt durch das bisher Dargebotene, um seinen Set noch zur Gänze verfolgen zu können, obwohl die Musik jetzt endlich ganz in Ordnung war - auch wenn ich das, was ich vorher von ihm kannte, nicht ganz so -mäßig empfunden hatte.
  • Ruhe

    Feb 29 2008, 10:35

    St. Aposteln in Köln
    (Donna Regina)
    Schön wars. Toller Ort mit sakraler Stimmung für ein Konzert, nette Ausleuchtung mit farbigen, changierenden Lichtern und Projektionen. Mit den Soundmöglichkeiten hätte man vielleicht noch interessantere Dinge veranstalten können (z.B. auch Lautsprecher in das Querschiff zu stellen), aber insgesamt war es schon sehr gechillt.
    Die Musik von Donna Regina passte sehr gut in diese Atmosphäre, man konnte es sich auf dem Teppich bequem machen - viele sind weggedöst, aber das war ja auch das Schöne daran.
    Das Konzert war Teil einer dreitägigen -Veranstaltungsreihe am selben Ort. Wenn ich gewusst hätte, dass es so toll werden würde, hätte ich vielleicht versucht, auch einen der vorherigen Abende zu besuchen. Auf jeden Fall bin ich beim nächsten "E de Cologne" wieder mit dabei; egal, wer auftritt.