Diario

  • Bootboohook 2011

    Ago 22 2011, 20:39

    Aller guten Dinge sind vier und so geht es auch in diesem Jahr „an einem wunderschönen Freitag“ (Samba) nach Hannover zum Bootboohook 2011 im Kulturzentrum „Faust“. Das letzte Mal, so munkelt es in alle Richtungen, auf diesem Gelände, das durch seine Mischung aus Open-Air-Festivalgelände, Clubhallen und Biergarten und auch seine Lage mitten in der Innenstadt einmalig ist.

    Gerade noch rechtzeitig zu der britischen Band Young Rebel Set aus Stockton-on-Tees erreichen wir das Festivalgelände. Offenen Mundes starre ich auf die gewaltige Bühne, die sich im Vergleich zu den letzten Jahren vervierfacht zu haben scheint und kurz wähnt man sich bei Rock am Ring. Erleichtert dann doch die Feststellung, dass alles andere am gewohnten Platz ist: das leckere afrikanische Essen, der gemütliche Biergarten, der Merch-Store mit dem freundlichen Personal und der Crêpes-Stand. Vor noch spärlich gefüllter Wiese und bei strahlendem Sonnenschein betreten die – so heißt es – von Thees Uhlmann entdeckten Young Rebel Set die Bühne. Standesgemäß britisch hinter schwarzen Sonnenbrillen versteckt, so dass der Sänger mehr als einmal an Ian Broudie erinnert, wird die Band schnell zu einem grausam-großartigen 'guilty pleasure'. Keine Textzeile, kein Akkord, kein Arrangement und keine Melodie scheint auch nur im Entferntesten innovativ. Das hier ist allerbester 80er Jahre Stadionrock mit leichten Folkeinflüssen. Die Jungs haben ihre U2 intensiv studiert („Walk On“), sorgfältig bei Coldplay zugehört und dazu sicherlich den ein oder anderen langen Abend mit Mumford & Sons verbracht („If I Was“). Ein Schelm, wer nicht die Augen schließt und bei „Fall Hard“ fest davon überzeugt ist, Tom Petty stünde auf der Bühne. Und doch: die Melodien fressen sich gnadenlos in die Ohren, die große musikalische Geste schiebt sich in die Hüfte und plötzlich findet man sich beim CD-Kauf, weil man das alles unbedingt nochmal anhören möchte.

    Völlig anders wird es kurz danach bei Die Goldenen Zitronen. In gewöhnungsbedürftigen Outfits und angetan mit sichtlicher Spielfreude wandern sich die Zitronen durch das was ihr und niemand anderes Musikstil ist. Jede Sekunde ist ein Statement gegen zuviel Pop, zuviel Eingängigkeit und zuviel Berieselung. Ich schaue mich um und sehe fasziniertes konzentriertes Zuhören auf der einen Seite und eine Menge verstörte Blicke auf der anderen. „Widersprüche“, „Positionen“ – jeder Song will fordern, stören, nerven. Und als dann gegen Ende des Sets „Auf Dem Platz Der Leeren Versprechungen“ und „Diese Menschen sind halbwegs ehrlich“ erklingen, weiß man wieder, warum es diese Band braucht.

    Schon nach diesen ersten zwei Auftritten ist ein Trend erkennbar: das Bootboohook will internationaler, größer, relevanter, popgeschichtlicher werden. Zu meinem persönlichen Verdruss bleiben dabei von Jahr zu Jahr mehr die wunderbar undramatischen und verkannten deutschsprachigen Genies aus der Tapete-Records-Kaderschmiede auf der Strecke – kein Kolkhorst, kein Mon)tag, kein singender Francesco Wilking, die doch alle fantastisches neues Material vorzustellen hätten.

    Immerhin darf Herr Wilking auf charmante und höchst amüsante Weise moderieren und in der „großen“ "60er Jahre Halle" Samba ankündigen. Beeinflusst von Sänger Knuts Soloprojekt ist das neue Album „Die Extase der Möwen“ ein tanzbares Popwerk geworden ohne sich in Effekten zu verlieren. Die erste Hälfte des Sets besteht aus neuen Songs und begeistert mit „Der Boss“ („aber dann fing der Niedergang an“) und „Lieder zum Widerstand“. Doch als hätte man einen Stecker gezogen wird die zweite Hälfte plötzlich ruhiger und z.B. mit „Fahrt ins Grüne“ fast träge. So läuft man in die untergehende Sonne zu Junip, deren dunkler Folk am Freitagabend schlecht platziert scheint. Wucht & Rockeroll wünscht man sich um eine solche Zeit, zu der sich das Gelände immer mehr füllt.

    Also geht es in das wie immer kochend heiße kleine „Mephisto“ zu Denis Jones. Der diesjährige Preis für den lautesten Auftritt geht ohne Frage an diesen vollbärtigen Mann hinter einer Batterie von Knöpfen. Lage um Lage wird in der Loopmachine aufeinander geschichtet bis es so pluckert und brummt, dass das Atmen schwerfällt, weil der Bass den Kehlkopf zusammenpresst. Eindrucksvoll die Beherrschung der Technik, aber gerade bei wunderschönen und eigentlich introvertierten Stücken wie „sometimes“ wird deutlich, dass hier sicherlich meistens weniger mehr wäre. Zum Kampf gegen die Dehydrierung an die Bar, wo es in diesem Jahr endlich Becks gibt und wo man mit Niedersachsens unfähigstem Barpersonal zu kämpfen hat – man wird übersehen, jeder zweite Pfandbecher wird in der Abrechnung vergessen und weder das Rechnen noch das korrekte Zurückgeben funktionieren je (aber nett waren sie dabei..).

    Doch es ist halb zehn und keine Zeit zum Jammern, sondern "Heldenzeit“. Gerade einmal fünf Minuten brauchen Wir sind Helden um zu demonstrieren, warum sie die perfekte Festivalband sind. 5.000 Leute auf der vollgepackten Wiese kennen jeden Song, jede Zeile, wissen, wann mit den Armen zu wedeln oder wann zu kreischen. Sehr routiniert und doch mit Lust an der Arbeit absolvieren die Helden ein Best of-Programm, das fast keine Wünsche offenlässt, fast vollständig auf ruhige Momente verzichtet und selbstverständlich mit dem „Denkmal“ zu einem ausgelassenen Mitsing-Hüpf-Finale kommt. Das macht Spaß, lässt tanzen und hat z.B. mit „Wenn Es Passiert“ auch zahlreiche berührende Momente.

    Anders als in den früheren Jahren ist nun Schluss mit der Livemusik und statt dessen wartet die Bootboohook-typische Elektro-Musik in den zwei Hallendiscos. Dazu gibt es eine „Kopfhörerparty“ im Biergarten. Was ein Quatsch! Einschläfernde Chillout-Musik, zum Unterhalten muss man sich für jedes Wort die Hörer vom Ohr schieben und der größte Spaß besteht darin, anderen die Funkfrequenz zu verstellen. Kids – wenn das Eure Parties der Zukunft sind, dann bin ich raus…

    Springen wir zum Samstag, der mit einer fantastischen Neuerung beginnt: Soulmusik vom Plattenteller, Liegestühle und eine Stunde lang umsonst äußerst leckeren Kaffee. Das ist Glück. Besonders, weil die holländischen Moss als Eröffnung des Tages leicht konsumierbaren, fairgehandelten und magenschonenden Pop auf die große Bühne bringen. Francesco Wilking ist auch schon wach und schmelzt Herzen mit seinen wunderbaren Ansagen. Nach Moss folgen die Crocodiles aus San Diego. Breitwand-Poser-Rock, der zwar die letzten Langschläfer auf dem Zeltplatz von der Isomatte schmeißt, ansonsten aber in Coolness, Attitüde und Rotznasigkeit ersäuft. Wer das für den heißesten Scheiß hält, ist auch der Meinung Arnold Schwarzenegger sei ein guter Schauspieler.

    Kurz vor vier, Zeit für Rockgeschichte. Wire machen das was Wire eben so machen: kurze zwei Minuten Songs mit zwei Akkorden und kaum Melodie und man versteht zwar warum die wichtig sind/waren und findet doch, dass es viel zu schönes Wetter ist, um solche Musik zu hören.

    Kontrastprogramm also: The Grand Opening im „Mephisto“. Melodienüberdosis aus Schweden und man ist empört, dass „Be Steady“ kein Welthit geworden ist. Der New Young Pony Club, der für meine Ohren wie Republica ohne Hit klingt, zieht dem bemitleidenswerten John Roger Olsson das Publikum ab. Auch darüber könnte man empört sein, wenn nicht jetzt Moritz Krämer singen würde und man gar nichts mehr kann als berührt zu sein, begeistert, amüsiert und traurig, verzweifelt und hoffnungsfroh und sehnsüchtig, auch mal die Mitbewohnerin Lea kennenzulernen. Genau für diese Künstler liebe ich Tapete Records und liebe ich das Bootboohook.

    Es folgt ein Sprint zur großen Bühne zu Art Brut, die endlich endlich endlich mal die volle Packung Rock’n’Roll verabreichen. Es ist nicht möglich, sich das Konzert in Ruhe anzuschauen - angetrieben von der Rampensau Eddie Argos bin ich beim Schreien: „Modern Art makes me want to Rock oooooout“, beim Extremtanzen zu „Direct Hit“ und betrachte beeindruckt den Moshpit bei der Impotenz-Hymne „Rusted Guns Of Milan“. Genauso geht Vollgasrock an dessen Ende man keuchend und glücklich für die Erfindung der E-Gitarre dankt und die Rest Konditionskörnchen an einer Hand abzählen kann.

    Mit der letzten Kraft geht es also für ein paar Songs zu Lowe, die klingen wie A-ha beim Covern von Depeche Mode, aber aussehen, als würden sie zum Frühstück Kinder essen, zum „raven gegen deutschland“ in der Frittenbude, für ein paar Songs zu Jack Beauregard, die ihrem Namen gemäß schöne Songs schreiben und ganz bescheiden auch vorspielen; für ein weitere paar Songs zu TUSQ, deren Indierock leider in fürchterlicher Abmischung vermatscht und abschließend zu Bonaparte. Das ist ein durchaus vergnügliches Spektakel auf der Bühne mit wirren Verkleidungen, Burlesque-Tanz, Pferdekopf und Fahrrad und hier und dort gar einem Hauch von Musik. Das Publikum tanzt und gröhlt und ich frage mich, ob irgendwer zuhören würde, wenn das ganze Brimborium nicht dabei wär. Aber vielleicht spricht auch einfach die Erschöpfung. Art Brut haben mich kaputtgerockt und den Rest gibt mir Frontmann Eddie als DJ in der „60er Jahre Halle“ – das kann nur ein Engländer bringen: von den Arctic Monkeys mit einem schmalen britischen Lächeln zu Beyoncé überblenden.

    Der familienfreundliche Sonntag schließlich beginnt mit einem letzten echten Höhepunkt: Der schwedische Alternative-Country-Sänger Christian Kjellvander lässt innerhalb von wenigen Sekunden jedes gute Wetter vergessen und führt mit seiner Gänsehautstimme an dunkle einsame Orte in der skandinavischen Wildnis, dort wo man aus lauter Weltschmerz Johnny Cash’ „Hurt“ hört, um mal wieder gut drauf zu kommen. Anders als auf den Alben spielt die Band extrem druckvoll und durchsetzt mit Gitarrensoli, in denen man ahnen kann wie sich die Hölle anhört, wenn man keine Ohrstöpsel mitbringt. Knurrig kauzig verfällt man für eine dreiviertel Stunde Songs wie „Bad hurtn“ oder „Homeward Rolling Soldier“ und eigentlich will man danach wochenlang keine weitere Musik hören, damit dieser Sound nicht aus den Ohren geht. Für mich heißt es dann auch nach Timber Timbre Abschied nehmen vom Bootboohook 2011 und leider Thees Uhlmann und Sophie Hunger verpassen.

    Es war abwechslungsreich und interessant, viel besser organisiert als in den letzten Jahren (Halleneinlass, Merch, usw.) und vor allem wahnsinnig schön. Es war ein ruhigeres BBH mit spürbar älterem Publikum als im letzten Jahr. Es hatte seine kleinen feinen Neuerungen (Soulfrühschoppen!), seinen würdigen Gastgeber (Francesco!), seine Macken, seine Sicherheitsverbesserungen (sehr gut auf die Zeltplatzproblematik reagiert mit mehr Personal und Zäunen) und es sollte genauso immer weitergehen.

    Das Frühbucherticket für 2012 ist gekauft und egal wohin es dann im nächsten Jahr geht: ich bin dabei.

    Fr., 19. Aug. – BootBooHook Festival 2011
  • Bootboohook 2010

    Ago 23 2010, 11:20

    Fr., 20. Aug. – BootBooHook Festival 2010

    Endlich Ende August, endlich wieder Bootboohook, das Festival mit den meisten "O"s im Namen (Zitat: Bernd Begemann). Mittlerweile das und auch mein drittes Mal.
    Zeit für einen Bericht über das weiterhin charmanteste, vergnüglichste und lebendigste Festival Deutschlands.

    Freitag, nach Tagen Regenwänden endlich Sonnenschein und trotz einer endlosen Stauparade auf der Autobahn nach Hannover entern wir so gegen 18 Uhr das Gelände.
    Sofort geht die "Vergleichsmaschine" an: Gelände, Bühnen, Verpflegung sehen aus wie im letzten Jahr, und doch ist schnell zu erkennen, dass dieses Jahr deutlich weniger Besucher gekommen sind. Das war zu erwarten und je nach Sichtweise zu erhoffen oder zu fürchten. Schon im Vorfeld war zu erkennen: Das Line-Up 2010 folgte dem Konzept mehr "internationale Perspektivspieler" als etablierte nationale Größen. Noch stärker als im letzten Jahr ein Programm für Spezialisten und Kenner. Niemand von meinen BegleiterInnen kannte einen einzigen Song der Headliner The Notwist und Hot Chip. Das ist nicht repräsentativ und mag man als Bildungslücke beklagen, ändert aber nichts an der eingeschränkten "Zugkraft" der Hauptacts.
    Wunderbar weiterhin und für mich ingesamt der Kern vom Bootboohook ist die Präsentation der Bands des fabulösen Labels "Tapete Records". Ungefähr ein Viertel der Bands kommt aus der Geschmackswelt von Dirk Darmstaedter und Gunter Buskies.

    Los geht es für mich mit Friska Viljor. Ein paar Songs dieses melodiösen Folk/Shanty/Rock-Gemischs höre ich mir vergnügt an, dann geht es frühzeitig in Richtung 60er-Jahre Halle zu den herzwärmenden, erschröcklichen und keineswegs zu unterschätzenden Skandinaviern von Hellsongs. Faszinierend wie es den drei Musikern gelingt aus den zwei Genres "Metal" und "Lounge" eine berührende und eigene Melange zu mixen. Irgendwo zwischen "The Cardigans" und Cat Power schmust man sich durch Cover-Versionen von Megadeth bis AC/DC. Run to the Hills oder Thunderstruck sind kaum wiederzuerkennen und machen doch Sinn.

    Nun erinnere ich mich auch wieder (1): Das Bootboohook ist das schweißtreibendste Festival Deutschlands - die Hallen sind so heiß und unbelüftet, dass selbst bei der ruhigen Musik der Hellsongs im Publikum ungewollte Wet-T-Shirt-Contests ausgetragen werden. Pitschnass und schnaufend in den spätsommerlichen Abend zu The Notwist. Deren Bedeutung als innovative deutsche Musikkraft sei nicht unterschätzt - als massenkompatible Festivalband dürfen sie wohl nicht bewertet werden. Wände aus Geplucker und Geklicker, Songstrukturen mit Wendungen und Windungen, denen kaum zu folgen ist. Chemicals ist eingängig und wunderbar, aber sonst - Connaisseure erschlagt mich - verstehe ich diese Musik nicht. Vielleicht bin ich zu jung oder zu alt, aber mich geht dieses Gefrickle nichts an und der denglishe Akzent auf den Wecker.

    Nun erinnere ich mich auch wieder (2): Das Bootboohook ist das Festival der Technikfantasten, der Schellenkranzschläger (neuer Tambourine-Rekord in diesem Jahr!) und der Elektro-Nerds. Auf die Spitze getrieben von Urlaub in Polen im klitzekleinen Mephisto. Eine Stunde Krach der Extraklasse von einem Berserker-Trommler und einem Moog/E-Gitarre/Sänger/Pianist/Knöpfedrücker-Mensch. Das war nicht schön, aber irritierend, das war nicht eingängig, aber erstaunlich. Das war laut! Man, war das laut! Mir ist noch nie schlecht geworden von einem Bass, der den Magen so eindrückt, dass der Hals sich zuschnürt. Zitat Moog/E-Gitarre/Sänger/Pianist/Knöpfedrücker-Mensch zum Mischer: "Lauter!" - Zitat Freundin von mir: "Das war eine Neudefinition des Wortes 'Wumms'".

    Springen wir zum Samstag, der mit Francesco Wilking, seines Zeichens Tele-Frontmann, begann. Wie ein deutscher Dylan (obacht Dirk: Konkurrenz!) mit Mundorgel und akustischer Gitarre bepackt stellte er ein paar wenige Songs seines kommenden Soloalbums vor. tunnelhausen ist jetzt schon eines der neuen Lieblingslieder.

    Vor weiterhin spärlich gefülltem Gelände folgte mit einiger Verspätung Bernd Begemann. Keine Worte dieser Sprache sind in der Lage diesen deutschen Morrissey/David Byrne/elektrischen Liedermacher zu beschreiben. Selbst Beschreibungen wie "Alltagspoet", "Deutschlands einziger Entertainer", "selbstverliebter Ironiker" oder "Rampensau" packen das nicht. Aber wer Songs wie Eigentlich wollte ich nicht nach Hannover und Bleib zuhause im Sommer im Gepäck hat, braucht keine Beschreibungen. Weil das Bootboohook mit einem extrem engen Zeitplan arbeitet (und weil Bernd auch dieses Mal seinem 'Ruf' als notorischem Zuspät-Kommer gerecht wurde), war das alles natürlich viel zu kurz. Immerhin blieb Zeit für die Erfüllung meines lautstark geäußerten Songwunsches Unsere Liebe ist ein Aufstand. DANKE!

    Anajo folgen - ich sehe sie zum siebten Mal und werde zunehmend gelangweilt. Musikalisch ist das solider Deutschrock, textlich wird weiterhin das Stilprinzip "Always go for the most obvious rhyme" perfektioniert. Ob allerdings Mädchenmusik die allerbeste Wahl für die neue Single ist, wage ich zu bezweifeln. Kurz zum - laut Programm-Heft - "Ukulelen-Inferno" von L'uke, die dem Motto "Kennste einen, kennste alle" getreu 80er Jahre-Gassenhauer coverten. Dann:

    Die Sterne; und nun erinnere ich mich (3): Im Idealfall 60 Minuten Spielzeit pro Band minus jeweils 20 Minuten Verspätung aufgrund von technischen Problemen = zu kurz. Besonders deutlich ist dies bei diesem Auftritt. "Die Sterne" präsentieren einen Berg ihrer neuen Disco-Songs aus dem Album "24/7". Depressionen aus der Hölle ist die großartigste (und frustrierendste) Clubhymne seit überhaupt. Die Jungs um Frank Spilker sind tanzbar, immer noch bitterböse und innovativ. Sehr vergnüglich, die irritierten Gesichter im Publikum zu beobachten, die eigentlich nur auf "Was hat dich bloß so ruiniert?" warteten. Wer weiß? Vielleicht wären sie sogar auf ihre Kosten gekommen, wenn nicht der Zeitplan nach knapp 40 Minuten einen Abbruch des Sets erzwungen hätte. So war der Auftritt der "Sterne" ein musikalischer "Coitus interruptus", den ein selbst ohne Mikro hörbares "Ey, das ist doch scheiße!" aus dem Munde Spilkers beendete.

    Essenspause an einem der (in diesem Jahr preislich doch schmerzhaften) alternativen Essensstände, dann zurück zur Hauptbühne. Leitmotivisch in diesem Jahr das Gefühl, die aufgeführte Musik nicht zu verstehen. Erklär mir einer, was an Hot Chip so einzigartig ist, dass vor allem die Engländer mit Lobeshymnen durchdrehen. Schmieriger Konsenspop mit Beats der 80er, 90er Jahre und dem Besten von heute, dazu ein paar Synthie-Sounds aus den Konsolenspielen der ersten Generation und all das zusammengemischt mit einem gezielt konstruierten "Nerd-Faktor".

    Da wussten Fertig, Los! im Mephisto doch mehr zu gefallen. Das ist eine Band, die die wahren Probleme von U-20s thematisiert. Sie ist in mich verliebt oder Wenn du mich brauchst sind textlich so dermaßen naiv, dass es eine wahre Freude ist. In der Saunahitze der kleinen Halle dauerte es nur wenige Songs und die Designer-Frisuren der Jungs waren ein strubbeliges Rock'n'Roll-Desaster, gewann das tief augeschnittene Abendkleidchendekolleté der Bassistin eine gesunde Röte. Das waren die Momente, wo sichbar wurde, dass unter der ganzen Image-Inszenierung eine durchaus passable Popband vergraben ist, die selbst die ganz großen Rockposen (wie das Quietsch-E-Gitarrensolo auf einem Podest mit speziellem Scheinwerfer-Spot) beherrscht, als wären sie eben gerade erfunden worden.

    Im letzten Jahr haben viele bitterlich und zu Recht darüber geklagt, dass die Schlangen vor den Hallen zu lang und zu frustrierend waren.
    Auch bedingt durch spürbar weniger Besucher hielt sich dieses Problem dieses Jahr in Grenzen. Der Augenblick aber um ca. 23 Uhr, wenn die große Open-Air-Bühne schließt und mehrere Tausend Musikfans in zwei Hallen mit einer Kapazität von vielleicht insgesamt 800 strömen, ist und bleibt die Achillesverse des Bootboohook.

    Wenn dann die Kommunikation nicht funktioniert (nach 20 Minuten keinerlei Bewegung vor der Tür kam ich endlich zu den grandios-merkwürdigen Men Among Animals, um festzustellen, dass die 60er-Jahre-Halle lediglich zu maximal 50 Prozent gefüllt war), wenn ungefähr um diese Uhrzeit Ausweiskontrollen jeden Einlass extra verlangsamen, dann ist Frust programmiert.
    So war auch für mich kein Reinkommen zu Bratze, die man sich auf der großen Bühne gewünscht hätte. Statt dessen gab es The Ruby Suns mit ihrer gewöhnungsbedürftigen Version von Weltmusik sowie Nom De Guerre und Open-Air-Disco im Biergarten mit 60/70er Puffmusik. Das war richtig gut! Damit ließ sich ein Abschluss mit Glücksgefühlen gestalten.

    Nach den langen Worten ein schnelles Fazit:
    Bootboohook bleibt ein wunderbares Festival mit einem jedesmal begeisternden, fordernden und innovativen Line-up. Auch im nächsten Jahr werde ich mich durch die heißen Hallen und das wunderbare Flair der Open-Air-Bühne tanzen (mit Sorge vernommen: Keine einzige Ansage sagte: "Wir freuen uns aufs nächste Jahr...").
    Kleine aber sehr feine Neuigkeiten waren spürbar: Bundesliga-Fußball im Biergarten, besseres Merchandising (obwohl ich immer noch auf endlich ein "Tapete Records"-Shirt hoffe), klasse glasklarer Sound auf den Bühnen, neue vervielfältigte Sitzgelegenheiten usw.

    Einige der Grundprobleme wie die Kapazität der Hallen und deren Belüftung scheinen nicht lösbar, bestenfalls verbesserbar.
    Ob die diesjährige Maßnahme, das Line-up zu entzerren und weniger Bands parallel zu setzen, eine gute Idee ist, wage ich zu bezweifeln. Die "Pflicht", sich für eine von mehreren Bands zu entscheiden, meint ja auch: Das Publikum verteilt sich besser.
    Die Entscheidung, U-18er Bands wie Egotronic und Bratze nach Mitternacht zu platzieren, war ein Fehler, der spürbar für aggressive Laune sorgte.
    Der Zeltplatz (die Lage unter einer Brücke, seine Bewachung, seine Lautstärke) ist weiter nur etwas für U-20s im Vollrausch.

    Man würde sich wünschen, dass die Bandanzahl verringert und die jeweilige Spielzeit erhöht wird.
    Man würde sich wünschen, dass die Zuschauersteuerung zwischen den drei Bühnen aber vor allem auch IN den Hallen besser in den Griff bekommen wird.
    Man würde sich wünschen, dass der Aspekt des "kulturellen Begleitprogramms" aus dem ersten BBH-Jahr wieder erinnert wird.

    Vor allem aber würde man sich unbedingt und dringend ein Bootboohook 2011 wünschen.

    Hier zum Abschluss noch meine Top5 Wishlist:

    Mon)tag: Weil sie das letzte Mal nur so kurz spielen durften und überhaupt immer dabei sein sollten.
    Klee: Weil sie die perfekte deutschsprachige Festivalband sind.
    Kolkhorst: Weil ein Festival in Hannover ohne Herrn Kolkhorst unvollständig ist.
    Morten Abel: Weil: wenn schon ein Fokus auf Skandinavien liegt, dann der großartigste norwegische Songschreiber nach Hannover muss.
    radix vs raum 16: Weil die kleine Halle auch vor 17.30 gute Musik verdient :-)
  • radix vs Raum 16 - Setlist Rubinrot 22.01.10

    Gen 27 2010, 11:12

    radix vs Raum live im Rubinrot, Köln

    Ein wundervoller Abend mit großartig aufgelegten Jungs von Mon)tag. Vor ihrem umjubelten und umwerfenden Set spielten radix vs raum 16 ihr vorläufiges Kölner Abschiedskonzert. Dabei gab es folgendes Programm zu hören:

    1. Intro
    2. Den Hut ab
    3. Unhaltbar
    4. Sturmstadt
    5. Dezemberwind (M2)
    6. Better than ever (mit Mo und LG)
    7. Stiller (mit Mo und LG)
    8. Jammerlappen (mit Mo und LG)
    9. Du trägst keine Liebe in Dir
    10. Puzzlesteinmädchen

    Zugaben:
    11. Nordlicht (mit Eva)
    12. Mein Weg ist mein Weg (mit Eva, Mo und LG)

    Danke an alle, die da waren, mitgesungen haben, Feuerzeuge und Handys gewedelt haben und uns einen besonderen Abend ermöglicht haben!



  • Bootboohook - die zweite

    Ago 26 2009, 8:55

    Fr., 21. Aug. – BootBooHook Festival

    Bootboohook in Hannover zum zweiten. Bei der Anreise regnet es noch, auf dem Zeltplatz haben einige Obdachlose einen Baum "besetzt" und sammeln von den Zeltern Unterschriften gegen den Zeltplatz (?) und ich bin - nach dem eher intimen letzten Jahr - erstaunt wie riesig BBH '09 geworden ist.

    Los geht es am Freitag Nachmittag mit The Blue Sinners auf der großen Open-Air-Bühne. Bemüht und engagiert schrummeln die Jungs ihre leider vollkommen uneigenständigen Brit-Indie-Songs. Also weiter in das klitzekleine "Mephisto" und zu den Engländern von The Sea. Sie sind die erste große Entdeckung des Festivals. Da sind ein Gitarrist und ein Schlagzeuger auf der Bühne, machen gewaltig Krach und legen eine Soundwand hin, dass man sich durchgängig umguckt nach den zehn anderen Musikern. Das ist handwerklich und vom Songwriting großes Kino, aber irgendwie auch hier und da bekannt. Beim Abrocken machen wir Ratespielchen: Wonach klingt dieser Song? Nach Rage against the Machine. Und dieser? Nach Travis. Und dieser? Ganz klar: Oasis.

    Es folgt knut und die herbe frau mit der ersten Enttäuschung des Festivals. Benedikt von Wolke wurde - so Sänger Knut mit Augenzwinkern - "wegrationalisiert". Statt dessen steht eine solide Liveband auf der Bühne, die schwach anfängt, einen starken, rockigen und abwechslungsreichen Mittelteil (sehr schön: Loreen) hinlegt und gegen Ende etwas die Zügel schleifen lässt. Die ersten vier Reihen spärlich besetzt, an der Bar meilenweit Platz und als ich nach dem Konzert vor die Tür komme, blicken mich traurige Augen an: "Wir sind nicht reingekommen - angeblich überfüllt..."

    Auf der großen Bühne vor halbgefülltem Gelände kommen nun die NDW-Frühhelden Fehlfarben. Eigentlich wollte ich nur kurz reinhören - nix da, nach wenigen Takten haben die Mannen um Peter Hein mich gepackt. Die alten Klassiker, z.B. Das war vor Jahren, klingen nicht so produktionstechnisch vermodert wie auf den 30 Jahre alten Alben, sondern frisch und modern. Die Band hat Groove und Druck und ein paar unvergessliche Zeilen im Gepäck: "Wir leben in den Klojahren - dem Doppelnulljahrzehnt" (Chirurgie 2010). Paul ist tot als Zugabe bei einbrechender Dunkelheit, was will man mehr?

    Nun also der erste Headliner Tocotronic; plötzlich ist der Platz rappelvoll, die einen stürmen nach vorne, die anderen beim ersten Geschiebe wieder nach hinten, nach zwei Songs hat sich das austariert. Tocotronic spielen ein solides Set mit ein paar Hits (Sie Wollen Uns Erzählen), ein paar richtig alten Kamellen (Jungs, hier kommt der Masterplan) und viel vom neuen Album (leider keine Kapitulation). Dazwischen die altbekannten ellenlangen Gitarrenfeedbacks und gegen Ende die wunderbare Explosion.

    An diesem Auftritt lassen sich allerdings auch die Hauptkritikpunkte an BBH '09 wunderbar festmachen. Vier sinds für mich:
    1) Wahrscheinlich weil das Festival mitten in der Stadt ist, wird für die Headliner Freitag und Samstag Abend die Lautstärke deftig gedrosselt. Eigentlich nur im vorderen Drittel des Platzes ist der Sound in Ordnung, weiter hinten ist jedes Handytelefonat vom Nebenmann lauter. Ganz schlimm ist das am Samstag bei Kettcar. Hier sind dazu noch die E-Gitarren runter, das Keyboard rauf gedreht und die Hamburger Jungs können noch so rocken, sie klingen wie eine poppige Altherrenband.

    2) War letztes Jahr noch ein Publikum 25-Jahre-plus so sind wir jetzt in den 16plus Regionen angekommen. Nix dagegen, aber: Ein großer Teil des Publikums interessiert sich die Bohne für Musik. Durchgängig ist man konfrontiert mit saufenden Grüppchen die durch das Publikum rempeln, Fahrräder über die Ihme-Brücke werfen, Bierflaschen auf Zelte abfeuern oder schlicht mit Lautstärke versuchen, jede Band zu übertönen.

    3) Es ist zu voll!!!! Nach Tocotronic keine Chance zu Veto zu kommen, am Samstag keine Chance auf Pixie Carnation, keine Chance in normaler Zeit an Essen zu kommen und gerade im Bereich der Hallen ein reines Rumgeschiebe...

    4) Irgendwer hat die Orga des Merchandising vergessen. Ich wollte nen Toco-Shirt (gabs nicht), ich wollte Fotos, The Sea Cds (gabs nicht), ich wollte nen Tapete-Records-Shirt (in Hamburg vergessen). Das war nix....

    Zum Abschluss des Freitags dann im Mephisto der grandiose, wahnsinnige, rockende, umwerfende Kolkhorst. Ein Mann, eine Gitarre, ein Gerät aus dem merkwürdige Beats kommen. Eine Stunde Rock'n'Roll pur. Man blickt sich um, die eine Hälfte des Publikums guckt verzweifelt und irritiert, versucht so schnell wie möglich die Halle zu verlassen; die andere rockt sich den Hintern ab. So muss es sein.

    Samstag geht es vor ein paar vereinzelten Zuschauern mit der Bigband der Uni Hannover los - bei sonnigem Wetter ein hübscher, entspannter Auftakt mit einem Solo-wütigen Trommler, das war gut.

    Es folgen die hochgeschätzen Mon)tag, denen leider nur eine halbe Stunde Spielzeit gegönnt wird. Die nutzen sie für einen großartigen Auftritt, der viele mitnimmt, voller Spielfreude ist und trotz etlicher kleinerer technischer Schwierigkeiten absolut begeistert. Um 16 Uhr die paar Hundert Zuschauer zu kreischenden Zugabe-Rufen zu kriegen, schafft auch nicht jeder.

    Kurzer Umbau und dann Dirk Darmstaedter, dessen ruhige, folkige Musik man mögen muss. My Girl In Paris und We Are There kommen richtig gut, anderes rutscht so durch. Zumal Kraft zu sparen ist für den Endspurt.

    Der beginnt mit den Fotos. Vollgas-Deutschrock mit Hüpffaktor. Wie die Jungs Nach Dem Goldrausch durchprügeln und durchgrooven ist großer Spaß.

    Der geht weiter mit Tele, deren neues Album mich trotz aller positiven Kritik immer noch nicht recht überzeugt - der Großteil des Programms besteht aus Stücken hieraus und so fehlt doch eine Menge. Trotzdem ein guter Gig, der seine berührenden (Ein Leben ohne dich), seine witzigen (Intergalaktische Missionen) und seine hüftbewegenden Momente (Cecile (Ich nenn dich Sissi)) hatte. Leider kommt die Band mit der Zeit überhaupt nicht hin, aber die zunehmend intensive Zeichensprache ("Aufhöööören!!!!") vom Bühnenrand war lustig anzusehen...

    Zu Kettcar ist das meiste gesagt. Der Auftritt leidet an Lautstärke und Mischung, was gerade bei den Rockbrettern wie Landungsbrücken raus und dem grandiosen Graceland sehr schade ist. Dafür sind die ruhigen Stücke umso intensiver (was man dem ein oder anderen Sauf-Gröhl-Hansel im Publikum gerne mal mitteilen könnte). Das Set? Ein klassisches Festival-Best-of mit fast der kompletten ersten Scheibe und zu wenig von der neuen, dazu ein paar Mitsing-Medley Gimmicks (zum Beispiel Death Cab for Cuties Sound Of Settling). Für mich die Zugabe Balu der perfekte Abschluss des Festivals. Nach den letzten Zeilen gibt es eh nicht mehr viel zu ergänzen.

    25 Euro für so ein Programm, bestes Wetter, super freundliche Volunteers. Nun noch die paar Macken beheben, die Bekloppten auf dem Zeltplatz in den Griff kriegen und endlich (!) Becks statt Einbecker ausschenken: Dann ist das perfekte Festival erfunden.
  • radix vs Raum 16 - Setlist

    Set 6 2008, 16:34

    Fr., 5. Sep. – radix vs raum 16 live in Bonn

    Ein schöner Abend. Mit folgendem Set:

    1. Wie Audrey
    2. Den Hut ab
    3. An Dich
    4. Dezemberwind
    5. Unwichtig
    6. Scheit
    7. Unhaltbar
    8. Nicht okay
    9. Sturmstadt
    10. Leben wie in Absalon
    11. Better than ever
    12. Kaffeeglück
    13. Jammerlappen
    14. Puzzlesteinmädchen

    Zugabe:
    1. Nordlicht (plus Cello)
    2. In dieser Stunde (plus Cello)
    3. Du trägst keine Liebe in dir (Echt-Cover)

    Die Videoaufzeichnung der Show ist ab nächster Woche unter Café Podcast zu betrachten.
  • radix vs Raum 16 live in Bonn

    Lug 21 2008, 14:51

    Am 5. September 2008 spielen radix vs raum 16 im Café Podcast, Friedrichstraße 33, in Bonn.

    Das Konzert wird als "Podcast" und "DVD" aufgezeichnet.
    Hier die radix vs Raum 16 live in Bonn Details:

    Datum:
    05.09.2008
    Ort:
    Café Podcast, Friedrichstrasse 33, 53111 Bonn
    Einlass:
    19:00 Uhr
    Beginn:
    20:00 Uhr
    Eintritt: frei

    Unbedingt alle kommen!
  • Raum 16 live auf der "Nacht der Solidarität"

    Mag 29 2008, 8:59

    Am 6. Juni 2008 findet auf dem Kölner Rudolfplatz die Nacht der Solidarität mit HIV/Aids-Betroffenen statt.

    Auf eine riesige rote Stoffschleife können TeilnehmerInnen der Kundgebung den Abend über Kerzen aufstellen und mit ihrer Unterschrift den Forderungen nach einer besseren Versorgung der HIV/AIDS-Betroffenen Nachdruck verleihen.
    Um 21:30 Uhr werden auf der Stoffschleife 1000 Kerzen brennen und eine Schweigeminute für die HIV/AIDS-Betroffenen stattfinden.

    Vorher spielen mehrere Kölner Bands kurze Konzerte. Auch Raum 16 wird mit einem akustischen Auftritt dabeisein.

    Dazu werden die fantastischen Gigi Homerecording auftreten.
  • Wurzelwerk-Release: Mo:le "Manchmal"

    Mar 25 2008, 12:25

    Wurzelwerk Records has published a new release on Last.Fm in December 2007:

    Mo:le's debut-album "Manchmal".

    The Album contains 13 previously unreleased tracks written between 1999 and 2007. 10 of them are available as Full-Length Previews.

    They range between classic German Rock(Heimatspuren), emotional lovesongs (Wenn du nicht mehr glauben kannst) and beautifully nordic pop (Manchmal).

    Mo:le is the third band available to check out on Last.FM by German Label Wurzelwerkfrom Cologne.
    Other Artists featured are:
    radix vs raum 16
    Raum 16
    and
    Rubberthongs.

    Check it out!
  • Neues (altes) Wurzelwerk-Release

    Mar 25 2008, 12:23

    Wurzelwerk Records hat am 20. Februar eine Sammlung von vergriffenen Aufnahmen der Rubberthongs auf Last.FM veröffentlicht.

    Die Anthologie 1996-1999 versammelt insgesamt 16 rare Stücke.

    Zu hören sind drei Titel des nicht mehr erhältlichen Debüt-Albums Democratique (z.B. die erste Single Better than ever), seltene Studiotakes (z.B. Lady of the mist (Single Version))und Liveaufnahmen aus Hamburger Clubs (z.B. das treibende Goodbye (Live im Logo) und das groovende Tanzen auf Asche (Live im Logo)) sowie die gesamte Sammlung von Remixes des größten Hits Stiller.

    Die Rubberthongs waren von 1996 bis 1999 eine regional erfolgreiche Hamburger Rockband.

    Wurzelwerk unterstützt darüber hinaus die Bands:
    Raum 16
    radix vs raum 16
    und
    Mo:le

    Unbedingt anhören.
  • radix vs Raum 16 im "KulturKarussell"

    Mar 25 2008, 12:15

    radix vs raum 16 spielen am 2. April 2008 im Rahmen des "KulturKarussell" im "Stereo Wonderland" in Köln.

    Hier sind die Details:
    KulturKarussell

    radix vs raum 16 ist das Gemeinschaftsprojekt der beiden Kölner Deutschpop-Bands Radix und Raum 16.

    Alle kommen!