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  • Unheilig: Lichter der Stadt II - Letzter Halt - Open Airs 2013 auf dem Schlossplatz…

    Lug 16 2015, 15:01

    Fr., 9. Aug. – Lichter der Stadt II - Letzter Halt - Open Airs 2013

    An diesem Abend war es sehr warm. Ein wenig Festivalcharakter war zu spüren.
    Die Sicherheitsleute vom Einlaß waren weniger streng und ließen die Besucher relativ unbehelligt. Viele hatten Sitzkissen, Decken etc. ausgebreitet und machten es sich in praller Sonne bequem.
    Bevor der Graf mit seiner Band Unheilig erscheinen sollte, bestritten "Roland Bless" und die Gruppe "Frei" das Vorprogramm.
    Beide heizten gut ein, v.a. "Frei" gefiel auch mir von der Musikrichtung her recht gut.
    Dann kam Unheilig auf die Bühne. Die Kulisse eine schwarze Skyline mit beleuchteten Fenstern, rechts und links von großen treppenartig abfallenden, riesigen Kerzenleuchtern.
    Der Graf selber erschien mit Sakkojacke, Krawatte und weißem Hemd, letzteres war aber schon nach kurzer Zeit komplett verschwitzt. So fegte der Graf wie ein Derwisch über die Bühne, rockte zu den Songs des neuen Albums und der älteren mächtig ab. Die sanfter klingenden Hits "So Wie Du Warst" oder "Geboren Um Zu Leben" sowie auch "Lichter Der Stadt" und viele andere ließen mal etwas ruhigere Töne zu, im nächsten Augenblick wurde uns ein gigantischer Sound um die Ohren geblasen. Da hätten selbst die Jungs von "Rammstein" den Hut ziehen müssen.
    Begeisternd diese Abwechslung aus hart und sanft, die gefühlvolle Stimme des Grafen, das gegenseitig auf die Spitze getriebene Spielchen nach dem Beifallssturm "Danke" - "Bitte" von Sänger und Publikum, wobei immer die Zuhörer das letzte Wort haben sollten..Ein tolles Bühnenbild, eine gigantische Show, körperlich bis an seine Grenzen gehend, alle Hits, Superband, tolle athmosphäre und etliche Zugaben. An dem Abend blieben keine Wünsche mehr offen.

    Danke Unheilig, Danke GRAF:-)
  • Udo Jürgens mit dem Orchester Pepe Lienhardt - Der Ganz Normale Wahnsinn ( Halle…

    Lug 14 2015, 15:20

    Mo., 5. Nov. – Der Ganz Normale Wahnsinn

    Dieser Bericht soll von mir nachträglich eine Würdigung eines außerordentlichen Liedermachers, Interpreten, Kritiker und Menschen sein, der mich und viele Andere meiner Generation durch Sendungen wie Hitparade, Musik Ist Trumpf, etc. begleitet hat, und auf den man als Kind schon gespannt war, so hörte man doch auf Papas Cassetten zum Einschlafen schon "Merci, Cherie" oder " Griechischer Wein", sang das Intro zum "Tom und Jerry" mit und bedankte sich für die Blumen, fieberte auf die Fußball-WM 1978 in Arnentinien und 1990 in Italien hin, mit seinen die Mannschaft begleitetenden Themen und genoß sogar den Webespot zur ARD-Fernsehlotterie, wenn es um den begehrten "Platz An Der Sonne" ging. Udo Jürgens begleitete uns im Religionsunterricht, wenn es hieß: "5 Minuten vor 12" oder "Gehet hin und vermehret Euch", tauchte im partyfähigen Alter mit seinen Edelschlagern auf der Tanzfläche beim kollektiven Sirtaki wieder auf und als wir dann gesetzteren Alters waren, wieder als selbstverständlicher Bestandteil unseres CD-Regals. Meine Partnerin und ich waren uns einig: Udo kommt nach Münster? Hin, egal was es kostet, das müssen wir noch einmal erleben, damals schon mit bangem Blick auf sein fortschreitendes Alter, welches er aber auf der Bühne immer hinter sich lassen konnte.
    Das Publikum wirkte dementsprechend schon im Entree sehr gemischt. Junges Publikum, eher der Schlagerfraktion verschrieben, wegen der Partyhits anwesend, ganz alte Fans, die einfach "Immer" dabei sind, und die Mittelklasse, so wie wir, die wir in Kindeszeit Udo "Hören und Schätzen" lernten.
    Die Athmosphäre war riesig. Die Fans ganz vorne waren bestens ausgerüstet, Spruchplakate, Geschenke, etc. Große Spannung war im Saal.
    Dann Udo's Stimme, "Noch 3 Minuten", der Vorhang blieb zu. Erst mit "Schenk Mir Einen Traum" war die Bühne frei. Im ersten Teil blieb das Programm an den neueren Alben orientiert, auch eher klassisch durch Band und exzellente Solisten, hier Bläser und Streicher, interpretiert. Das Lied "Flieg Mit Mir" verschmolz zu einem Song mit "Come Fly With Me" indem auch 2 Solosänger ihr Können unter Beweis stellten, mit Udo zusammen einen zusammengelegten Song sangen.Zur Pause hin gab es dann noch ein Video mit den besten Szenen seines sehr berührenden "Biografie-Films" "Der Mann Mit Dem Fagott". Udo konnt langsam verschnaufen. Denn der anstrengendste, der "Feierteil"
    stand nach der Pause an. Von Lied zu Lied steigerte sich die Stimmung, wann würden die Riesenhits kommen? "Heute Beginnt der rest Meines Lebens", wie wahr.. "Mein Bruder Ist Ein Maler" brachte dann Gänsehautgefühle. Mit "Ich war noch Niemals In New York" wurde dann das Feuerwerk entfacht.Es gab Hit-Medleys, den ein oder anderen Titel wie "Ein Ehrenwertes Haus" als Einzelstück. Das ganze Konzert bewegte sich schon auf über 2 Stunden Dauer zu. Udo rockte über die Bühne, verausgabte sich total, klatschte das Publikum in der ersten Reihe ab, zuvor lud er doch Alle (!) ein, näher zu kommen. Er genoß es total, dem Publikum nah zu sein, in seinem Element, er war glücklich und wir auch. Das es die Bademantelzugaben im passenden Dress geben würde war praktisch gar keine Frage mehr. Sie kamen, natürlich, Udo Jürgens eben, wie selbstverständlich, ähnlich dem Haus mit Bohnerwachs und Spießigkeit, in dem der Mann zu seiner Familie nach Durchleben seines imaginären Traumes wiederkehrt. Und Pepe Lienhardt mit seiner fantastischen Band hatte ihn wieder einmal perfekt begleitet.
    Danke Udo, Du warst und bleibst IMMER ein Ganz Großer!!! Der Platz im Musikolymp neben Frank Sinatra und John Lennon, Elvis Presley und vielen anderen ist Dir sicher!

    Die Trackliste Des Konzerts:

    Noch 3 Minuten
    Schenk Mir Einen Traum
    Dafür Brauch' Ich Dich
    Gegen Den Wind
    Die Frau, Die Ich Nie Traf
    Du Bist Durchschaut
    Glut Und Eis
    Flieg Mit Mir + Come Fly With Me
    Wer Nie Verliert, Hat Den Sieg Nicht Verdient
    Der Ganz Normale Wahnsinn
    Der Mann Mit Dem Fagott

    Pause:

    Heute Beginnt der Rest Meines Lebens
    Mein Bruder Ist Ein Maler
    Wenn Ein Lied So Wär' Wie du
    Liebe Lebt
    #Alles Ist So Easy
    Ich War Noch Niemals In New York
    Hit Medley: 17 Jahr, Blondes Haar - Aber Bitte Mit Sahne
    Was Ich Dir Sagen Will
    Ein Ehrenwertes Haus
    Am Ufer
    Hit Medley: Gaby Wartet Im Park - Ich Weiß, Was Ich Will - Mit 66 Jahren
    Zum 3. Mal 25 + Bow-Musik
    Bademantel-Zugaben: Merci Cherie, Vielen Dank Für Die Blumen., Griechischer wein, Liebe Ohne leiden
  • MATHIA / Adel Tawil auf dem Open-Air-Konzert zum 750. Domjubiläum in Münster…

    Lug 14 2015, 14:20

    Fr., 26. Sep. 2014 – Domjubiläum Münster

    Dass "Adel Tawil" sich auf dem Domjubiläum in Münster für ein Konzert auf dem Schlossplatz sehenlassen würde war schon eine kleine Überraschung. So hatte ich weniger mit der Verpflichtung eines derart hochrangingen Künstlers durch das Festkommitee im Rahmen der Veranstaltung gerechnet. Das der Sänger durchaus immer wieder sich sozial im Dienste der "Toleranz" und "Nächstenliebe" befindet und dieses auch öffentlich propagiert, war ja eher kein Geheimnis, ihm deshalb auch durchaus zuzutrauen gewesen ( Hier nun unterstützte er spontan das Sozialprojekt „neu.Start! – Für Flüchtlinge mit schwerem Gepäck“ ).
    So überraschte also eher das Bistum mit diesem tollen und vielversprechenden Act.
    Leider sollte es nicht die einzige Überraschung bleiben, denn so gab es gleich gegen 17 Uhr beim Einlaß auf das Festgelände großen Ärger und Unmut unter den teils weit angereisten fast 10000 Fans. Da die ganze Stadt als eine christliche Bewegungstätte präsentiert wurde, kamen natürlich Jung und Alt. Viele Familien waren unterwegs und erschienen auch zum Konzert, welches für wenig Geld (12 Euro zusätzlich zur Veranstaltungskarte) der Höhepunkt des Abends für Viele sein und werden sollte.
    Die Security allerdings agierte eher wie eine Wachmannschaft eines Hochsicherheitsgefängnisses. Schirme, es regnete leicht, Getränke (war ja noch verständlich und ist durchaus bei vielen Konzerten üblich) , mit Gemüse und Rohkost gefüllte Tupperdosen, selbst Gummibärchentüten wurden zur Verwahrung oder Entsorgung eingezogen. Sogar Kameras konfeszierte man, oder versuchte es gegen heftigsten Widerstand der Besucher. Das war ein sehr unschönes Verhalten, da viele Leute einen Festivalcharakter erwarteten, sich natürlich auch Fotos von der GANZEN Veranstaltung mitnehmen wollten. So wurden die Gegenstände wie Schirme vorm Eingang aufgestapelt, innen wurde beim Publikum über dieses rabiate Verhalten überall diskutiert. Man war fast fassungslos, so etwas auf einer derart motivierten Veranstaltung erleben zu müssen, wo es um Christlichkeit ging...
    Zum Glück sollte das Konzert Alle nachher entsprechend entschädigen.
    Der in Israel geborene MATHIA eröffnete das Konzert so gegen 18.30 Uhr, er blieb dann für eine halbe Stunde auf der Bühne und überzeugte mit gefühlvollen Rocksongs, die er mit seiner Gitarre darbot.
    Dann kam Adel Tawil..
    Technisch war in die Bühne eine Projektionsleinwand eingebaut. Die Themen seiner nun folgenden Lieder wurden mit Bildstimmungen transportiert.
    Der Sound war von Anfang an sauber und einwandfrei. Die Band spielte schnörkellos. Adel Tawil bewegte sich teils katzenartig auf der Bühne, war immer in Bewegung, schwitzte schnell, da er sich kaum Auszeiten gönnte. Er sprach immer zwischendurch viel mit seinem Publikum, kündigte seine Songs immer mal mit einer Geschichte an. Es gab sowohl die großen Hits aus der Zeit von Ich + Ich mit Anete Humpe zusammen, als auch den größten Hits der Gruppe "The Boyz", als er noch im Boygroupstatus unterwegs war, auch das gehörte zu seiner Karriere, obwohl ihm diese Episode nicht unbedingt sehr am Herzen zu liegen schien...
    Die charismatische Stimme von Anete Humpe war auch in vielen Songs als Geisterstimme gegenwärtig, so zum Beispiel bei "Graffitti Love" oder "Vom Selben Stern", wo selbst Passagen des Liedes "Codo" von "DÖF" eingebaut waren, so waren die Humpe-Schwestern auch dort seinerzeit aktiv. Der Höhepunkt bei "Vom Selben Stern" jedoch war das Mitsingen seiner Fans, denen er in der ersten Reihe das Mikro hinhielt. Er gipfelte darin, dass Adel Tawil sich "Immer noch Charlotte" , ein Mädchen, was wohl schonmal bei einem Konzert mitsingen durfte, auf die Bühne holte und das Lied scheinbar unendlich weitersang. Sichtlich fasziniert von der Stimme und dem Durchhaltevermögen des Kindes war ein Aufhören, man sah es dem Gesicht des Sängers an, fast unmöglich. Das Publikum war ebenso begeistert und jubelte über diese gelungene Einlage.
    Das Lied Herzschrittmacher ging mächtig unter die Haut, Adel Tawil sprach immer wieder die Fans an und lobte das Münsteraner Publikum. Das Lied "Lieder" sangen dann fast Alle wie von selber mit, wer nicht wußte, welche Lieder in diesem Song eine Rolle spielten, konnte dies an der Animation auf der Leinwand sehen. "Weinen", "Stark", "Zuhause", "Stadt" und "So Soll Es Bleiben" komplettierten die präsentierte Hitsammlung.. Gegen Ende des Konzerts nieselte es zeitweilig etwas stärker, was eine fabelhafte Lichtstimmung in der Dunkelheit vor dem beleuchteten Schloß und der bunten Bühnenbeleuchtung ergab. Mit der letzten Zugabe "Kater Am Meer" schloß der Abend, Adel Tawil sang immer leiser dabei, verschwand schließlich und auch sein Bandkollege, der zunächst noch sein Instrument bediente blendete seine Tätigkeit mit einer fantastischen "Human Beatbox"-Einlage aus.
    Fazit ist ein sehr hochwertiges Konzert, was seinen Preis in jeder Hinsicht wert war, ein sympathischer Star zum Anfassen, aber eine sehr unglückliche Vorgehensweise der Sicherheitsleute beim Einlaß, die dem ganzen einen bitteren Beigeschmack gab.


    Und hier noch die Trackliste:

    Immer Da
    Herzschrittmacher
    Weinen
    Graffiti Love
    Wenn Du Liebst
    Kartenhaus
    Stark
    Niemals Niemand
    Aschenflug Medley
    Zuhause
    Stadt
    Lieder
    So Soll Es Bleiben
    Vermiss Mich
    Vom Selben Stern
    Kater Am Meer
  • Münster Mittendrin: Dean Collins / Bobby Kimball (The Voice Of Toto) / Kool & The…

    Lug 13 2015, 18:10

    Fr., 10. Jul. – Münster Mittendrin 10.-12.07.2015

    Die Spannung war groß. Es sollte endlich wieder ein Stadtfest mit Konzerten hochkarätiger Künstler geben, erstmals mit der Erhebung eines Eintrittsgeldes und einem dem Sicherheitskonzept entsprechenden Einlaß- und Fluchtwegsbereich. Man hatte sich unter der neuen Schirmherrschaft viel vorgenommen. Sollte der Eintritt von nur 9 Euro pro Veranstaltungstag die Fans vom Besuch der Konzerte abhalten? Der Besuch des Konzertes von Lena verlief am Vorabend ja für Viele eher enttäuschend, zu kurz war der Auftritt der ESC-Gewinnerin gewesen und an einen vorher hier schon absolvierten Auftritt erinnerte sie sich offenbar nicht mehr...
    Wie würde der zweite hochkarätig besetzte Abend also ausfallen?
    Die Namen "Bobby Kimball (The Voice Of Toto)" und v.a. "Kool & The Gang" ließen da große Erwartungen aufkommen, sollten sie erfüllt werden????
    Der Opener um 19 Uhr war dann Dean Collins, am Besten der Sparte "Country" zuzuordnen, obschon er selbst sich ungern einem Genre allein verschreiben will.
    Ein Bremerhavener mit seiner Band, die Mitglieder fast komplett aus dem Osnabrücker Umland, er sollte nun die Fans in Stimmung bringen und ordentlich einheizen, bevor die ganz Großen kommen würden. Eine nicht so einfach zu bewältigende Aufgabe. Der Platz blieb lange Zeit nur eher spärlich gefüllt. Man flanierte wohl doch lieber noch über das Festgelände und mied vielleicht die Ein- und Ausgangsmodalitäten...
    So fiel es schwer, als ein für viele "Unbekannter" die Stimmung zu machen, die vielleicht erwartet wurde, sowohl vom Sänger selbst, als auch von den Zuhörern. Das Repertoire von ihm bestand fast ausschließlich aus dem Material der ersten beiden CDs von 2006 und 2011, gefällige Stücke, teils auch für mich als nicht unbedingten Country-Fan ordentliches Liedgut. Für wahre Fans, die auch mit Cowboyhüten etc. erschienen waren sicher das Richtige. So bleibt das Konzert an sich von mir "neutral" bewertet.
    Dean Collins steuerte u.a. dann noch 2 Coversongs bei: "The Boys Of Summer" von Don Henley, was praktisch Jedem ein Begriff war und somit stärker mit Applaus bedacht wurde, und "You Wreck Me" von Tom Petty. Zusätzlich gab es als Premiere noch 2 Songs vom nicht mal aufgenommenen nächsten Album. Dean Collins lud selbst die Fans zum Bootleggen ein, das Material mitzuschneiden und somit zugänglich zu machen. Promotion auf andere Art:-) Zumal dieses auch mit einer Prise Humor geschah, ebenso wie die eigene Erkenntnis, das die Zuschauermenge doch recht schmal geraten war. Professionell trug man es mit Fassung.. Das Programm dauerte dann auch fast eine komplette Konzertlänge von 90 Minuten, eine Zugabe gab es aber aufgrund des Zeitrahmens der durch den Veranstalter vorgegeben war, leider nicht mehr.
    Frenetisch wurde dann als nächstes Bobby Kimball begrüßt, The Voice Of Toto.
    Viele haben wohl ein Konzert erwartet, in dem Bobby selbst das volle Programm bestreiten würde. Leider war das nicht so. Mit viel Ansprache an das Publikum, einigen Witzchen und kleinen auf Deutsch gehaltenen Geschichten (sein Großvater war aus Frankfurt) versuchte er das Publikum in Stimmung zu halten. Er sang praktisch nur die großen Hits "Rosanna", "Africa" und "Hold The Line", sowie eine Hommage an den Rock der 50er- / 60er- Jahre. Das Meiste wurde vom Sänger Thomas Hackmann übernommen, der hier in Münster als Lokalmatador agierte. Seine Stimme gefiel, war schon fast totoesque.. Kein Wunder, er bestritt schon einige große Gesangsaufgaben bei Bands wie "Saxon", "Helloween", "Rage" oder "Grave Digger". Mit einigen speziell an die Münsteraner gerichteten Worte aus der Masematte machte er sich sympathisch, er gab sich als "Einer von Uns". Der Rest der Truppe setzte sich ebenfalls aus Gastmusikern zusammen, einige weitere Münsterländer und auch ein Mannheimer waren dabei. Die Gruppe spielte sehr harmonisch und der Sound war perfekt, bester Progressive Rock mit entsprechend langen Interpretationen, der auch durch ein Instrumentalstück vertreten wurde.
    Bobby Kimball selber verstand es zwar mit seinen "großen Liedern" die Masse zu begeistern, Vielen genügten diese Hits wohl auch schon ganz allein, aber die fehlende Präsenz der EIGENTLICHEN "Stimme von Toto" fiel doch sehr auf. Stets wassertrinkend und handtuchtragend erschien er sporadisch immer wieder auf der Bildfläche, agierte dann aber kaum. Die Stimme ist leider auch nicht mehr ganz die alte.. Leider scheint der Zahn der Zeit an dem einst so fantastisch klingenden Sänger stark genagt zu haben. Viele Berichte früherer Konzerte erwähnen von ähnlichen Erfahrungen...
    So verging der Auftritt Dank der perfekt zusammengestellten "Toto"-Ersatzband mit ihrem sehr engagierten und stets den text- und tonsicheren Sänger Thomas Hackmann auf kurzweilige und positv überraschende Art und Weise, die wenigen wichtigen Auftritte von Bobby Kimball waren dennoch für Viele ein Höhepunkt. Nach ca. 90 Minuten war auch hier ohne eine zugestandene Zugabe Schluß.
    Der nun folgende Aufbau der Band Kool & The Gang wurde durch einen DJ überbrückt, der bewußt Funk- und Soul-Elemente zusammenmischte, das Publikum damit zum Mitswingen brachte. Schnell wurde die Bühne aufgebaut, die beiden Drumparks mit Plexiglaselementen umbaut, um das Geschehen vorn on Stage geräuschtechnisch abzuschirmen. Hohe Professionalität machte sich damit auch schon sofort bemerkbar.
    Um 22.30 Uhr war es dann so weit, Nebelmaschine und Videoleinwand liefen, auf dieser wurde auf die Discozeit mit Filmen der Epoche eingestimmt. Dazu liefen Textbänder mit den Hits der Band vorbei. Welchedavon würden die für Viele "Größten" des Funk & Soul wohl bringen? Die Frage wurde schnell beantwortet, gleich durch den ersten Song, einem wahren Hammer!
    "Fresh" !!! Und schon waren Band und Publikum im nicht mehr zu Ende kommenden Groove. Es wurde getanzt, die Bandmitrglieder waren nonstop in Bewegung, die so charakteristischen Bläsersätze und Soli wurden perfekt und bis zum Exzess vorgetragen. Der Kool & The Gang Bass-Sound fehlte dabei ebenso wenig. Und selbst akrobatische Einlagen wie ein Radschlag aus dem Stand, selbst nur mit EINER Hand (in der anderen war die Trompete!!) zeigten, diese Herren haben zwar Glamouranzüge an, angestaubt oder bewegungsarm sind sie aber noch lange nicht.
    Man hatte eher das Gefühl, die Bandmitglieder hätten alle in Frischzellen gebadet...
    Von fortgeschrittenem Alter KEINE Spur!
    Hits wie Cherish, Get Down On It, Ladies Night, Joanna, Hollywood Swinging, Tonight's The Night und viele mehr boten eine elektrisierende Reise durch ihr komplettes Hitspektrum der 70er und 80er Jahre. Viele der Songs hatten den Anschein, sie wollten gar nicht enden, oftmals ging ein Song in den anderen ohne Atempause weiter. Laserlicht und Videoleinwand unterstützen den sauberen, perfekt ausgestatteten Auftritt der Band. Das Publikum sang, schwenkte die Hände und klatschte begeistert im Takt. Viele tanzten sogar, obwohl die 9000 Menschen auf dem Platz recht wenig Raum dazu boten. Es wurde fotografiert und gefilmt, selbst das hatten die Veranstalter den Fans zugestanden, indem sie in den Kontrollen auf unnütz harte Gangart verzichteten, danke dafür!! Ja, das war wirklich Erfüllung pur, fast ein musikalischer Traum, die Band hatte das gebracht, was man erwartet hatte, auch trotz des schon hohen Alters oder erwarteter körperlicher Defizite, die definitiv nicht auszumachen waren. Zugabe? Ja, die gab es, sogar 2 Stück, nochmals wurden die Stücke "Get Down On It" und "Cherish" geboten. Ein langes Verabschiedungsritual mit braver, klassischer Verbeugung und sogar der Gabe von "Reliquien" wie die benutzten Handtücher ins Publikum, ließen Alle jubeln. Dieser Gig war der Höhepunkt des ganzen Fests, mehr als wertig der Eintritt dafür, ich habe gerne für diesen Act gezahlt und spreche da für Viele, die im nächsten Jahr auch von auswärts wiederkommen wollen, wenn wieder das Konzept dieser Art zum Tragen käme. Ich bin wirklich nicht der riesigste R&B-Fan, definitiv nicht, aber ein Besuch eines Konzerts der Gruppe "Kool & The Gang" ist ein absolutes "Muß" und Jedermann der Musik liebt zu empfehlen. Diese Band ist ein elementarer Meilenstein der Musikgeschichte. Bravo, ich verneige mich vor der Band und sage "Thank You for best moods, tunes and voices, and the whole Show" !!!
  • WDR 4 Sommer Open Air am 3. Juli in Münster - WDR 4 - DISCOMANIA

    Lug 10 2015, 18:25

    Es war ein sehr warmer, eigentlich schon heißer Tag.
    Viele hatten sich im Rahmen der WDR-4 Radtour auf dem Weg nach Münster gemacht, bei brütendem Sonnenschein. Wie schon am Vortag in Haltern und am darauffolgenden in Rheine, sollte sich diese Tour aber auch für die Aktiven im musikalischen Sinne und die Ankunft durch den Musikgenuß am Abend lohnen!!!
    Der hauseigene DJ des Senders heizte vor dem Konzert schon kräftig ein, dann kam
    auch schon Loona auf die Bühne, nachdem sie sich zuvor frei in der Menge des Platzes bewegte.
    Optisch wie gewohnt ein "Hingucker", begrüßte sie euphorisch ihr Publikum.
    Immer wieder brachte sie in ihren vielen Ansprachen an die Besucher den Refrain Ihres großen Hits "Bailando", scherzte dabei, da Jemand aus der Menge den ähnlich klingenden Internetversand besang.
    Außer "Bailando" wurden natürlich "Hijo De La Luna" , "Mamboleo" , "Vamos A La Playa" und "Parapapapapa" aus dem Hitrepertoire nicht ausgelassen. Loona involvierte immer wieder das Publikum, forderte es zum Mitmachen auf. Der Lohn:
    Die ein oder andere neue CD "La Cucaracho", die auch mit Unterstützung der im Publikum befindlichen kleinen Tochter unter das Volk gebracht wurde, die sie schließlich noch mit auf die Bühne holte. Höhepunkt war aber, dass sie sich unter Aufsicht der Security von einem Fan auf den Schultern durch das Publikum tragen ließ. Autogramme direkt nach dem Auftritt am Bühnenrand und ein paar persönliche Fotos machten den Eindruck komplett: Ein Star ohne Berührungsängste gegenüber den Fans, ein richtiger Einheizer. Das Publikum war somit entsprechend warmgelaufen für das folgende Konzert von Londonbeat. Danke Loona für eine auch nicht nur für Fans begeisternde und mitreißende ca. 30 minütige Show!!
    So kamen also die inzwischen auch schon "betagteren" aber nicht minder aktiven Jungs von Londonbeat auf die Bühne. Wie gesagt, von "alten Herren" nix zu sehen!
    Es war von Anfang an mächtiger Groove zu spüren, es wurde ein Funk- und Soulfestival zelebriert. Die Drei tanzten synchron in ihren weißen Glamour-Anzügen mit edlem buntem Schuhwerk an den Füßen und das Publikum swingte mit, Songs aus ihren großen 90er-Hitzeiten wie "I've been thinking about you" oder "You bring on the sun" wurden in den Refrains frenetisch mitgesungen an diesem warmen Sommerabend. Neuere Songs wurden mit in die Show eingebunden, und auch das Publikum erneut gefordert, zum Mitmachen begeistert. Die im Remix des größten Hits immer wieder vom Frontmann gestellte Frage "Are you with me", beantwortete das begeisterte Publikum immer wieder mit "Yeah". Das machte schon eine gute Stimmung aus, für beide Seiten. Auch hier stimmte die Chemie zwischen Künstlern und Zuhörern, auch wenn sich Londonbeat mit einer famosen Beatbox-Einlage zum Schluß der Show auch vom Publikum ohne weiteren Kontakt zu den Fans still und heimlich nach ca. 30 Minuten verabschiedeten.
    Dann war es so weit, viele Leute waren nur wegen ihm oder hauptsächlich seinetwegen gekommen, der Höhepunkt des Abends:
    Limahl, Bandlieder der New-Wave / New Romantic-Band "Kajagoogoo" und erfolgreicher Solist nach der Trennung von der Gruppe in den 80er-Jahren. Der Erfolg so der Sänger als Einzelinterpret sei Giorgio Moroder zu verdanken, das Telefonat mit ihm, wäre das wichtigste seines Lebens gewesen. Auf den aus dieser Zusammenarbeit entsatandenen Hit "Neverending Story" aus dem Film "Die unendliche Geschichte" mußten wir aber noch etwas länger warten.
    Es wurde vorerst auf die erfolgreiche Zeit in den 80ern hingearbeitet, dabei interpretierte Christopher Hamill Songs seiner Kollegen aus der 80's-Dekade sehr lebhaft und überzeugend. Das Publikum sang alle Lieder wie "Don't you want me" der Human League, "It must be love" von Madness, "Tainted Love" von Soft Cell, "Everything Counts" von Depeche Mode, "Gold" von Spandau Ballet oder "What Is Love" von Howard Jones erstaunlich textsicher mit. Die Achziger leben und haben immer noch ihren Charme.
    Auch Limahl wußte dieses Thema entsprechend auch mit typisch britischem Humor und einer Portion Selbstironie zu nutzen. Er spielte in seinen Zwiegesprächen mit den Zuhörern auf seine damals wilde Löwenmähne an und schließlich gab es am Ende dieser Gespräche für die Gekommenen immer mal wieder ein Präsent, wie ein signiertes Poster aus damaliger Wirkungszeit, eine DVD des Films "Neverending Story" oder ein CD/DVD-Pack mit den größten Hits von ihm und Kajagoogoo (ich hatte persönlich das große Glück, diese zu ergattern) . Zwischendurch gab es immer wieder einen der großen Hits, seinen Favoriten "Hang On Now", "Ooh To Be Ah", "Only For Love" und natürlich "Neverending Story". Das Publikum wurde auch vor das Mikro geholt, die Refrains wurden begeistert mitgesungen. Gerade hier bei diesem Lied fielen die beiden sehr aktiv die Show begleitenden Balletttänzerinnen auf, die mit einer tollen Choreographie und immer wechselnden Kostümen das Konzert optisch und künstlerisch begleiteten. Ihnen war auch ein besonderer Applaus sicher!
    Schließlich hatte nach einer weiteren Zugabe auch das Konzert ein Ende, fast 45 Minuten waren es wohl, eine tolle Show, wie bei den anderen vorher auch. Das bei Allen die Musik aus der Konserve kam, tat der Stimmung keinen Abbruch,die Interpreten waren gesangstechnisch voll auf der Höhe und gaben Alles:
    Loona und später nach längerem Warten auch Limahl sogar für die brav wartenden Fans sogar noch Autogramme!
    Ein toller Tag, der die guten alten Zeiten würdig wieder auferstehen ließ!
  • Alphaville - Eröffnungskonzert zur Kieler Woche am 18.06.2011 auf der Rathausbühne

    Giu 24 2011, 11:32

    "Alphaville", die Band aus meiner Heimatstadt Münster.
    Natürlich mußte ich, da ich ohnehin zu "Human League" wollte,
    die ich noch nie live gesehen hatte, meinem Lokalpatriotismus
    genüge tun und eine der für mich seinerzeit besten New Wave Bands nochmals "live" erleben.

    Das Programm war gut gemischt, viele alte Hitperlen wechselten sich mit neueren Stücken ab.
    Im Gegensatz zum Konzert noch vor 2 Jahren in Münster auf dem Eurocityfest in Münster, siehe entsprechenden Bericht im Blog, war die Interpretation noch wesentlich rockiger und somit noch weniger synthetisch.
    Das tat der Stimmung jedenfalls keinen Abbruch und zeigte die durchaus positive Weiterentwicklung der Band.
    Bei den alten Krachern "Big In Japan", "Sounds Like A Melody", "The Jet Set", "Forever Young" und auch "Victory Of Love" ( da ging die Post richtig ab) , kam das 80er-Feeling dennoch richtig auf.
    Ziemlich genau 90 Minuten spielte die Band, Marian Gold war sehr aktiv, gab körperlich und stimmlich wirklich ALLES und scherzte vielfach mit Publikum und Bandmitgliedern.

    Alles in Allem war es ein sehr lohnenswertes, kostenfreies Konzert, welches recht gut besucht war und einen alten Fan wie mich begeistert hat.
  • The Human League live auf der KIELER WOCHE

    Giu 24 2011, 10:57

    Di., 21. Jun. – The Human League

    "The Human League" Live auf der Kieler Woche und das für umsonst,
    ein Grund für mich mehr, in die Landeshauptstadt zu fahren. Schließlich
    waren und sind "The Human League" für mich die Pioniere des 80er Electropop.
    Ich sollte nicht enttäuscht werden, pünktlich zum Konzert kam die Sonne
    und ebenso pünktlich erschien die Band.
    Der Bühnenaufbau war recht spartanisch. 2 Synthies und 1 Drummachine waren aufgebaut, 3 Mikrofone für Phil, Anne und Joanne.
    Phil erschien in einem spacigen schwarzen Overall mit Kapuze, der seinen inzwischen geschoren Kopf bedeckte. Vorbei die Zeit der Wavertolle der New Romantics. Allerdings nur optisch.
    The Human League gaben wirklich die wichtigsten Songs zum Besten:

    Open Your Heart
    Tell Me When
    The Sound Of The Crowd
    Heart Like A Wheel
    The Lebanon
    Circus Of Death
    Human
    Love Action
    (Keep Feeiling) Fascination
    Mirror Man
    Don't You Want Me.

    Außer dieser Soundperlen gab es noch neuere Stücke wie z.B. "Egomaniac" aus dem neuen Album "Credo" und "All I Ever Wanted" von 2007.

    Einige Stücke wurden zur Überraschung auch von E-Gitarre begleitet, Anne und Joanne wechselten Ihre Kleidung pünktlich zum Titel "Night People" und erschienen
    in rotlichttauglichen Outfits.
    Phil rannte immer wieder von links nach rechts über die Bühne und gab sich dabei fast wie ein Derwisch, der mal hier und dann wieder dort auf der Bühne erschien.
    Der Sound war optimal, sehr an den der 80er orientiert, man fühlte sich direkt in die alten Zeiten zurückversetzt, das Publikum ging gut mit und viele kannten jeden Song vom ersten Ton an, sangen die Texte mit und groovten passend zum Sound.
    Nach dem Knaller "Don't You Want Me" war zunächst Schluß.
    Frenetisch feierten die Fans die Band und forderten lautstark IHRE Zugabe, denn JEDER wußte was bisher fehlte und unbedingt als Zugabe gegeben werden mußte.
    Ohne dieses Stück würde die Band nicht nach Hause gehen!

    BEING BOILED, als die Bühne mit den Instrumentalisten bestückt war, und der erste Ton kam, war es klar, da war es, worauf alle Fans gewartet hatten.
    Großer Jubel schwoll an, der Höhepunkt des Konzertes war da. Und auch Phil,
    jetzt im weißen Hemd.
    Als zweite Zugabe gab es dann den Moroder-Hit "Together In Electric Dreams" kaum weniger begeistert gefeiert als die erste Zugabe.

    Nach 78 Minuten und großen Dankeschönsbekundungen von Phil war das Konzert leider vorbei.
    Aber gelohnt hat sich das Event in jedem Fall.

    Der einzige bittere Beigeschmack war in der Organisation der Veranstalter zu finden.
    So hat das immer wieder geänderte "Sicherheitskonzept" für das ich durchaus Verständnis hatte,so manchen Fan verunsichert. Deshalb ließ ich zum Beispiel meine Kamera in der Unterkunft, da tags zuvor noch "Eigenverzehr" und "Fotografieren" ausdrücklich verboten war, was am Wochenende noch möglich war.. Es wurde an den Eingängen der Festgelände auf das Empfindlichste in Hinsicht auf Getränke und Fotoapparate gefilzt.
    Diese "Vorgaben wurden" an diesem Tag wieder über den Haufen geworfen.
    Das Thema "Kontrollen" war wieder gegessen. Eine strikte und einheitliche Linie fehlte!
    Schöne selbstgemachte Fotos von meinem "Traumevent" blieben mir somit leider versagt.
  • The Stranglers live auf dem Eurocityfest 15.05.2010

    Mag 18 2010, 14:41

    Sa., 15. Mai. – The Stranglers

    Mit einer fast 15 minütigen Verspätung fing das Konzert auf dem prall gefüllten
    Domplatz in Münster an:Endlich,aber dafür mit Pauken und Trompeten..
    Mit "Waltzinblack" vom Band kamen die Stranglers auf die Bühne.
    Nahezu ununterbrochen spielte die Combo allerdings ohne den alten Schlagzeuger Jet Black in der Besetzung: Bez Warne,der auch den meisten Songs seine Stimme verlieh, J.J. Burnel, stimmlich leider (an diesem Tag) nicht ganz auf der Höhe, Dave Greenfield, der gut gelaunt seinen Keyboardpark betreute und ein junger,mir unbekannten Schlagzeuger.
    Der Sound war phänomenal,die Gitarrensoli virtuos vorgetragen,Anfängliche Mikroprobleme waren schnell behoben..
    Schon nach den ersten Liedern feierte das Publikum und sang nach Leibeskräften mit..
    In den ersten Reihen ging im wahrsten Sinne der PUNK ab.Es wurde gesungen und getanzt bis der Schweiß floss und die Kehlen heiser waren.
    Den Stranglers boten einen guten Querschnitt durch Ihre "britische
    Erfolgsstory".Leider waren sie in Deutschland nur mit wenigen Songs überhaupt in den Verkaufscharts vertreten:
    So waren "Golden Brown" und "Always the sun" für das deutsche Publikum Pflicht,,
    Allerdings überraschte es andererseits,das "Big in America" und "No mercy" nicht gespielt wurden..
    Dennoch war das Repertoire gut,mit "Peaches","No more heroes","Nice'n sleazy","Skin Deep" und einigen anderen guten Stücken war das Publikum sehr gut unterhalten.
    Als Zugabe folgten zum Schluß noch "All day and all of the night" sowie "Duchess"..
    Danach war allerdings ohne richtige Verabschiedung ohne Übergang Schluß,was etwas merkwürdig schien.
    Alles in Allem aber ein echtes Highlight,auch wenn Bez Warne nicht 100%ig an die Sangesleistungen von Hugh Cornwell herankam.
    Es war insgesamt ein gelungener Abend mit Partyqualität,zwar ohne große Showeffekte,aber mit dieser Superband war auch vielen jüngeren Leuten aus der Punkszene gute Unterhaltung sicher...

    english translation for my worldwide friends;-)

    With a nearly 15 minute delay the concert on the bulging full one caught
    Cathedral place in Münster an:Endlich, but for it with kettledrums and trumpets.
    With "Waltzinblack" of the tape there came the Stranglers on the stage.
    However, nearly incessantly the combo played without old drummer Jet Black in the occupation: The district Warning which lent his voice also to most songs, did not look after J.J.Burnel, vocally, unfortunately (on this day) completely at the height, Dave Greenfield, which in a good mood his keyboard park and young, to me unknown drummer.
    The sound was phenomenal, the Gitarrensoli were reported like a virtuoso, initial microproblems were fast repaired.
    Already after the first songs the audience celebrated and joined in the singing after body forces.
    In the first rows the PUNK went off in the most true sense. It was sung and flowed danced to the sweat and the throats were hoarse.
    The Stranglers offered a good cross section by your "British ones
    Successful story".Leider they were represented in Germany only with few songs generally in the sales charts:
    Thus "Golden Brown" and "Always the sun" for the German audience were a duty,
    Indeed, on the other hand, it surprised, that "Big in America" and "No mercy" were not played.
    The repertoire felt still well, with "Peaches", "No more heroes", "Nice'n sleazy", "Skin Deep" and some other good pieces the audience was maintained very well.
    As an addition followed in the end still "All day and all of the night" as well as "Duchess".
    However, then was without right discharge without crossing end what seemed strange a little bit.
    Everything in all, however, a real highlight, even if district Warning did not approach 100% the song achievements of Hugh Cornwell.
    It was all together a successful evening with party quality, without big show effects, but with this supervolume good entertainment was sure also to many younger people from the punk scene...
  • Lesscities Top 50 Albums Mai 2011

    Mag 5 2010, 20:36

    lesscities's top albums (overall) 1. A Flock of Seagulls - A Flock Of Seagulls (193)
    2. The Psychedelic Furs - All Of this And Nothing (152)
    3. Orchestral Manoeuvres in the Dark - The Best of OMD (150)
    4. The Stranglers - Greatest Hits 1977-1990 (149)
    5. ABC - Absolutely (141)
    6. Erasure - Pop! The First 20 Hits (139)
    7. Squeeze - Greatest Hits (135)
    8. Soft Cell - Non-Stop Erotic Cabaret (133)
    9. Ultravox - The Collection (129)
    10. Tears for Fears - Tears Roll Down (Greatest Hits 82-92) (122)
    11. The Human League - Dare (115)
    12. Midge Ure - The Gift (112)
    13. The Fixx - Reach The Beach (107)
    14. John Foxx - Metamatic (106)
    15. Gary Numan - Disconnected (99)
    16. The Cure - Greatest Hits (96)
    17. Thomas Dolby - The Golden Age Of Wireless (95)
    18. New Musik - FROM A TO B (95)
    19. Mike Oldfield - Elements (Mike Oldfield 1973-1991) (92)
    20. The Human League - Greatest Hits (89)
    21. Classix Nouveaux - The Very Best Of Classix Nouveaux (87)
    22. Fad Gadget - The Best Of Fad Gadget (86)
    23. Ultravox - Lament (78)
    24. Heaven 17 - Penthouse And Pavement (76)
    25. Big Country - The Best Of Big Country (76)
    26. Naked Eyes - The Best Of Naked Eyes (74)
    27. Klaus Nomi - Klaus Nomi (73)
    28. Nena - Nena (73)
    29. Eläkeläiset - Humppa-Akatemia (72)
    30. Duran Duran - Greatest (71)
    31. Wall of Voodoo - The Index Masters (71)
    32. Visage - The Damned Don't Cry (68)
    33. Haircut 100 - Pelican West (68)
    34. Midnight Oil - Diesel and Dust (67)
    35. Japan - Quiet Life (67)
    36. Japan - Tin Drum (66)
    37. Orchestral Manoeuvres in the Dark - Dazzle Ships (66)
    38. Thompson Twins - Into the Gap (66)
    39. Tears for Fears - The Hurting (63)
    40. Missing Persons - The Best Of Missing Persons (62)
    41. Devo - Q: Are We Not Men? A: We Are Devo! (61)
    42. A Flock of Seagulls - Listen (61)
    43. Ultravox - Vienna (60)
    44. Book Of Love - Counting The Rosaries (59)
    45. China Crisis - Working With Fire And Steel (59)
    46. Level 42 - Level Best (57)
    47. Heaven 17 - The Luxury Gap (57)
    48. The Human League - Travelogue (57)
    49. Midge Ure - No Regrets (57)
    50. Boytronic - MAXI (2CD BOX) (55)

  • Alphaville-Konzert auf dem Eurocityfest Münster 24.05.09

    Mag 27 2009, 22:40

    Über 20 Jahre war es nun her.. Sowohl das Münsteraner Publikum als auch Marian Gold, Ursprungsmitglied der Gruppe Alphaville,die in ihrer erfolgreichsten Zeit in der Stadt Münster weilte,waren gespannt auf den Tag des Wiedersehens! Was war von damals geblieben??
    Marian stellte zum Bedauern schnell fest, daß "seine" alten Clubs hier in Münster nicht mehr existierten, was würde ihn hier erwarten??
    Das Wetter zumindest war für das Open-Air Konzert am Domplatz wie geschaffen.
    Es ging rasant los.. Unbekanntere Lieder wechselten mit den bekannteren Stücken ab, so zum Beispiel " Dance with me" , "Jet Set" , "Summer in Berlin" oder natürlich "Sounds like a melody"..
    Teilweise geschah das in neuerem Gewand, teils "techno"-angehaucht,aber immer interessant und durch eine thematisch passende Bildprojektion im Hintergrund der Bühne unterstützt.
    Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf. Die Stimmung war prima unter den tausenden von feiernden Münsteranern und weiter gereisten,die ihre Band aus Teeniezeiten hier erleben wollten.Auch ein kleiner Regenschauer konnte die Fans nicht vertreiben!
    Spätestens bei Big in Japan und wie Marian Gold extra betonte: " Forever young" ,was hier in Münster entand, waren die Hände aller Fans in der Luft und Marian erkannte nun spätestens, daß die Fans hier in Münster im Gegensatz zu vielen anderen Dingen die gleichen geblieben waren! Es war wie eine Reise in die Vergangenheit : "Plötzlich waren alle wieder jung- vielleicht in diesem Moment "forever young"??
    Mit "Jerusalem" folgte zum Schluß noch ein Höhepunkt , nachdem das Publikum vehement Zugaben forderte..
    Eine klasse Akustikversion von " Dance with me " brachte den krönenden und würdigen Abschluß des Konzertes.
    Die Qualiät des Konzertes , sowohl Sound und Show waren hervorragend.Die inzwischen in einigen Augen " betagteren" Herren der Band jugendlich frisch geblieben!
    Danke an Steffi Stephan und Marvin Lindenberg , die dieses tolle Konzert und dieses Eurocityfest wiedereinmal "kostenlos" für uns möglich machten...und uns diesmal ein Stück Heimatstolz in unsere Herzen zurückbrachten!!!


    for my worldwide blogreaders in english now;-)


    About 20 years ago it was now .. Both the public and Munster Marian Gold, originating member of the group Alphaville, which was in its most successful period in the city of Munster, were looking forward to the day of the reunion! What was left of those days?
    Marian turned to regret very soon realized that "his old club here in Munster no longer existed, what would await him here?
    The weather was at least for the open-air concert in the cathedral square as created.
    It was going fast .. Lesser-known songs alternated with the more familiar pieces, such as "Dance with Me," "Jet Set", "Summer in Berlin" or natural "sounds like a melody" ..
    Some came in the newer garb, some "techno-tinged, but always interesting and supported by a thematically appropriate image projection in the back of the stage.
    Boredom came on at any time. The atmosphere was great among the thousands of revelers Munster and traveled further to experience the band from their time here Teen wollten.Auch a little rain could not drive the fans!
    The latest on Big in Japan and how Marian Gold said separately: "Forever young", which entand here in Munster, were the hands of the fans in the air and now the latest Marian realized that the fans here in Münster, in contrast to many other things, the had remained the same! It was like a trip into the past: "Suddenly, all young again, perhaps at this moment" forever young "?
    With "Jerusalem" was the final stage, a climax, after the audience vehemently demanded encores ..
    A great acoustic version of "Dance with Me" brought honor and the crowning conclusion of the concert.
    The Qualiät of the concert, both sound and show were hervorragend.Die now in some eyes, "aged" men of the band remained fresh teen!
    Thanks to Steffi Stephan and Marvin Lindenberg, this great concert and this Eurocityfest still "free" made it possible for us ... and this time we brought back a piece Heimatstolz in our hearts!