• Magische Welten eines Saitenhexers

    Lug 18 2012, 12:06

    Dass Ritchie Blackmore sich heutzutage mehr in folkigen Gefilden als in dem progressiv-hart rockenden Stil der Sechziger, Siebziger und Achtziger Jahre musikalisch betätigt, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Entsprechend voll besetzt war am 16. Juli die Heidelberger Stadthalle, als er dort mit seiner Neo Folk-Band Blackmore's Night Station machte.
    Zum Aufwärmen gaben sich die deutschen Folk-Urgesteine Des Geyers Schwarzer Haufen die Ehre, die mit ihren historischen Liedern und Instrumenten wie Nyckelharpa, Krummhorn und Cister das Publikum schon einmal ordentlich anheizten und dabei offenbar auch schon den richtigen Nerv trafen, so dass sogar sie noch einmal für eine Zugabe zurück auf die Bühne durften, bis die Blackmores schließlich bereit waren und das eigentliche Konzert begann.
    Seit der letzten Umbesetzung besteht Blackmore's Night aus mittlerweile sieben Musikern, zunächst natürlich Ritchie Blackmore an den Gitarren und Candice Night an Gesang und verschiedenen Flöten. Unterstützt werden sie von klangvollen Namen wie Lady Kelly deWinter (Hintergrundgesang, Flöten, Horn), Scarlet Fiddler (Geige), Bard David of Larchmont (Keyboards), Earl Grey of Chimay (Bass, Gitarre, Mandoline) und dem Troubadour of Aberdeen (Schlagzeug & Percussion) – allesamt ausgezeichnete Musiker, wie sich im Verlauf der Show herausstellen sollte. Denn trotz der prominenten Stellung, den der Name Blackmore nicht nur in der Rockgeschichte, sondern auch im Bandnamen einnimmt, ist Blackmore's Night keineswegs nur das Soloprojekt eines alternden Rockmusikers, das sich in endloser Zurschaustellung der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Egos verliert. Blackmore's Night ist vielmehr eine Gruppe von Musikern, die eine Leidenschaft für diese moderne Renaissance-Musik verbindet, und diese Leidenschaft war das gesamte Konzert hindurch deutlich zu spüren. Das lag nicht allein an der aufwändigen Bühnendekoration und der Kostümierung der Musiker, sondern viel mehr auch an der ganz eigenen Atmosphäre, die sich in der Stadthalle während des ganzen, fast dreistündigen Konzerts in Verbindung mit der Musik ausbreitete und die einzigartige Magie dieser Band ausmacht.
    Geboten wurden Songs von allen bisherigen Veröffentlichungen, mit einem wenig überraschenden Schwerpunkt auf den letzten beiden Alben Secret Voyage und Autumn Sky, ergänzt durch die eine oder andere alte Deep Purple-Nummer. Dabei wurde die gesamte Bandbreite dessen, was die Musik von Blackmore's Night ausmacht, abgedeckt. Da ging es von ruhigen Balladen wie Queen for a Day oder Barbara Allen über die Lieder für und von Renaissancemärkten wie All the Fun of the Fayre oder Renaissance Faire bis hin zu fröhlichen und tänzerischen Songs à la Under a Violet Moon und Toast to Tomorrow. Ergänzt wurden diese auf überlieferten Melodien beruhenden Eigenkompositionen durch Traditionals wie The Ashgrove, der an diesem Abend seine Livepremiere feierte und auf dem nächsten Album zu hören sein wird, sowie durch die bereits erwähnten Deep Purple-Klassiker, namentlich Soldier of Fortune und als letzte Zugabe Black Night, welches ein fulminantes Finale darstellte. Die meisten Songs wurden im Vergleich zu den Studioversionen abwechslungsreicher und mitreißender gestaltet, was sicherlich auch an der neuen Besetzung, vor Allem der sehr aktiven und treibenden Percussion-Arbeit des Troubadours of Aberdeen lag. Doch Ritchie Blackmore wäre nicht Ritchie Blackmore, wenn er seine Songs auf der Bühne nicht auch durch ausgedehnte Instrumental- und Solopassagen erweitern würde, wobei betont werden muss, dass auch diese niemals zu einer One-Man-Show ausarteten. Ganz im Gegenteil, bis auf den Schlagzeuger bekamen alle Musiker Gelegenheit, ihr Können auch solistisch unter Beweis zu stellen: Sei es in sich immer höher aufschaukelnden Wechselparts zwischen Blackmores Gitarre und der Violine, sei es in verspielten Cembalo-Abschnitten, bei denen der Keyboarder mit immer wieder nur angetäuschten Einsätzen seine Mitmusiker zur Weißglut trieb, oder sei es in Schalmeimelodien von Candice Night oder in zwei hervorragenden Bass-Soli – es kam wahrlich niemand zu kurz. Und als Blackmore dann zu Highland schließlich seine akustische Gitarre gegen die Stratocaster tauschte und noch einmal zeigte, was ihn seit über 40 Jahren zu einer lebenden Legenden des Rockbusiness macht, wurden auch die letzten vielleicht noch verbleibenden Fanwünsche erfüllt.
    An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass nicht nur die Menschen auf der Bühne eine beeindruckende Leistung zeigten, sondern auch diejenigen, die ihr gegenüber beschäftigt waren. Einer Band mit sieben Musikern und einer solchen Vielfalt an Instrumenten einen klaren Bühnensound zu verleihen, bei dem keines der Instrumente zwischen den anderen untergeht, ist alles andere als einfach. Doch auch dies gelang an diesem Abend weitestgehend und die Musik konnte in ihrer ganzen Pracht genossen werden.
    Und so war dieser Abend in jeglicher Hinsicht eine gelungene Reise in, wie Candice Night zu Beginn ankündigte, „eine Zeit, in der alles viel natürlicher, einfacher und magischer war“ – und wen kümmert es da, wenn dies, genau wie die Musik, nicht allzu viel mit der Realität jener Zeit gemein hat? Es ist keineswegs der Anspruch von Blackmore's Night, die Renaissance und ihre Musik authentisch auferstehen zu lassen, und das ist auch gut so. Die Welt von Blackmore's Night ist nicht die Renaissance der Pest und der Bauernkriege. Es ist die Welt der Renaissancemärkte, und Blackmore's Night gelingt es immer wieder, wo sie auch sind, das Publikum in ihre eigene kleine Renaissance-Welt zu versetzen, eine Welt voller Musik und Magie, erschaffen von einem der größten (und nie war dieser Begriff passender) Saitenhexer aller Zeiten, wo um Mitternacht die Feuer brennen – and magic is here.
  • Das war das Breeze 09!

    Ago 21 2009, 15:03

    Thu 13 Aug – Summer Breeze Open Air 2009

    Das war es nun also, das Summerbreeze 2009. Alles in allem ein gelungenes Festival, meiner Meinung nach, mit vielen tollen Leuten und der Atmosphäre, die man nur auf Metal-Festivals findet.

    Wir waren bereits Mittwoch in der Früh von Heilbronn aus aufgebrochen und waren gegen neun Uhr in Dinkelbühl und um dreiviertel Zehn auf dem Gelände. Die Ordner zeigten sich leider etwas uneinsichtig und wir durften nicht vor zu unseren Kumpels, bei denen es noch massenhaft Platz gegeben hätte, aber immerhin waren wir nur ein Zelt von dem Rest unseres aus drei Autos bestehenden Konvois.
    Löblich muss auf jeden Fall erwähnt werden, dass bei den Anfahrtsbedingungen, die letztes Jahr wirklich katastrophal waren, die richtigen Konsequenzen gezogen wurden. Mit den 40 Schleusen auf dem Tagesparkplatz lief die Anreise deutlich reibungsloser und die Wartezeit hielt sich in Grenzen. Der einzige Nachteil war, dass man, so wie wir, von seinem Konvoi getrennt werden konnte. Hier wäre ein Wartebereich oder ähnliches noch ganz praktisch gewesen.

    Danach ging es dann in Dinkelsbühl erst einmal Proviant (=Bier) einkaufen. Normalen Met gab es leider keinen im Rewe, ein deutliches Minus, aber ansonsten kann ich mich auch dort nicht beklagen.

    Dann ging es auch schon aufs Festivalgelände, die Eröffnung durfte ich ja nicht verpassen. Ein bejubelter Auftritt des Illenschwanger Musikvereins bildete den Startschuss für das diesjährige Summerbreeze. Bei der kleinen Traube Metalheads vor dem Traktor und seinen zwei Anhängern, die als Bühne dienten, herrschte vom ersten Song an ausgelassene Stimmung. Die Haare flogen, die ersten Crowdsurfer erhoben sich die Lüfte und manchmal musste man Angst haben, zwischen den Bolognaisen zermahlen zu werden.
    Danach ging es dann allerdings erstmal zurück zum Zelt, noch ein wenig die Gemeinschaft genießen.

    Abends ging es für mich dann zusammen mit ein paar Freunden zunächst einmal zu Razor Of Occam. War eigentlich eher Zufall, dass ich dort war, ich hatte von der Band noch nichts gehört und bin einfach mal mitgegangen. Ich wurde allerdings positiv überrascht, eine eigentlich ziemlich geile Blackened Thrash Band, die gegen Ende des Auftritts allerdings ein wenig eintönig wurde. Trotzdem ein guter erster Gig.

    Danach gings nochmal kurz zum Zelt und dann wieder zurück zum Partyzelt, um vor Powerwolf noch die Thrasher von Cataract anzuschauen. Pustekuchen. Die hatten sich wohl etwas verspätet, also schaute ich mir eben God Dethroned an. Diese konnten mich allerdings nicht wirklich überzeugen, ich hab an den Wellenbrechern bei der Technik ne Runde gedöst und war dann wieder munter für die erste von mir eingeplante Show: Powerwolf.

    Der Aufbau sah schon einmal sehr vielversprechend aus. Mit einer eher düster-sakralen Bühnendeko wurde eine Atmosphäre erzeugt, die sehr gut zur Musik der Band passte. Über die Live-Qualitäten der Powerwolf-Songs muss ja nicht viel gesagt werden. Die beiden Greywolf-Brüder posten als gäbe es kein Morgen mehr, und der Keyboarder rannte bei der jeder sich bietenden Gelegenheit nach vorne um das Publikum anzuheizen. Komplettiert wurde das ganze dann durch Sänger Attila Dorn, der mit seinem Bühnenoutfit und bleich geschminktem Gesicht fast aussah wie Nosferatu höchstpersönlich.
    Die optische Show ließ also keineswegs zu wünschen übrig und war stimmig mit der Musik, die dennoch eingängig genug war um selbst einem Powerwolf-Neuling wie mir zu erlauben, fast jeden Song mitzusingen, auch wenn ich vorher nur zwei der gespielten kannte.
    Einziges Manko, meiner Meinung nach, war der vom Band kommende Bass. Einen Gast-Bassisten für Live-Shows aufzutreiben kann doch nicht so schwer sein, wenn man schon keinen in der Band haben will.
    Zum Schluss noch die Songs, an die ich mich mit Titel erinnern kann (in keiner besonderen Reihenfolge): Kiss of the Cobra King, Raise Your Fist, Evangelist, In Blood We Trust, Resurrection By Erection, Saturday Satan, Prayer in the Dark.
    Danach ging es dann fix ins Zelt, um ausgeschlafen zu sein für den ersten regulären Festivaltag.

    Am nächsten Morgen ging es dann erstmal zu den Merch-Ständen: Bis zum Gig von Kreator am Abend musste noch ein Kreator-Patch her! Nach einigem Suchen kam ich zu dem Schluss, dass es nur zwei Kreator-Patches geben kann (Enemy of God und Pleasure to Kill), ein anderer war an keinem Stand aufzutreiben. Ich entschied mich schließlich für den Enemy of God, kaufte noch ein paar andere Patches und ging zurück zum Zelt, nähen.
    Darüber verpasste ich dann Vader, die ich mir eigentlich anschauen wollte, was mir als Death Metal-Nicht-Freund allerdings nicht so viel ausmachte.

    So wurde dann Equilibrium zu meiner ersten Band an diesem Tag. Kein überragender Auftritt, das hatte ich auch nicht erwartet, aber ein wenig Kopf schütteln ging schon. Helge sah mit dem Bärtle nicht mehr ganz so böse aus, generell kam er sehr sympathisch rüber. Wir sind dann ein bisschen früher zur Main übergewandert um uns gute Plätze zu sichern für dass, was noch kommen sollte.
    Gespielte Songs, erneut soweit mein mieses Gedächtnis ausreicht und wiederum in keiner besonderen Reihenfolge (was sich bei keiner Band ändern wird, also lass ich diesen Zusatz ab jetzt): Blut im Auge, Met, Ruf In Den Wind, Wurzelbert, Der Sturm, Nordheim, Unbesiegt.

    Wie gesagt ging es dann etwa drei Lieder vor Ende der Equilibrium-Show vor die Main Stage, um Plätze möglichst weit vorne für J.B.O. und später Kreator zu ergattern. Wir schafften es bis in die zweite Reihe und harrten dem Auftritt unserer aller Lieblings-Blödsinns-Verteidiger. Auch die Ordner waren vorbereitet und schlüpften in eigens angefertigte rosane Shirts, die sie als „Summerbreeze Grubenschlampen Deluxe“ kennzeichneten.
    Die Band ließ allerdings auch nicht lange auf sich warten. Mit dem J.B.O.-üblichen Klamauk ging es durch eine durchaus lustige Show mit allem möglichen Unsinn in der Kommunikation sowohl innerhalb der Band als auch mit dem Publikum. Ein schöner und lustiger Gig, wie man ihn von J.B.O. Nicht anders erwarten konnte. Mehr Lieder von der am Tag darauf zu erscheinenden neuen CD, die man auf dem Breeze bereits vorab kaufen konnte, wären wünschenswert gewesen, dies ist jedoch durch die auf eine Stunde begrenzte Spielzeit zu entschuldigen.
    Gespielt wurden: Headbangboing, Geh mer halt zu Slayer, Kuschelmetal, Rock Muzik, Fränkisches Bier, Verteidiger des wahren Blödsinns, Ein guter Tag zum Sterben, Gimme dope Joanna, Ich möcht so gerne Metal hörn, Ein Fest.

    Für mich sehr überraschend leerte sich nach dem Auftritt von J.B.O. der Platz vor der Bürste stark. Das gute daran war, dass ich mir nun einen Platz in der ersten Reihe für den Auftritt von Kreator sichern konnte. Gestört wurde die einstündige Wartezeit vor allem durch die Scheiße, die von der anderen Bühne herüber schallte und von Walls of Jericho fabriziert wurde. Das die nicht noch angefangen haben zu rappen war alles, was man positiv über sie sagen kann.
    Doch auch diese Leidenszeit ging vorüber und endlich betraten Mille, Sami, Speesy und Ventor die Bühne und das Intro von Hordes of Chaos erklang.
    Was folgte, waren 75 Minuten Old School Thrash vom Feinsten. Mille war sehr gut drauf und spuckte Gift, Galle und diverse weitere Körperflüssigkeiten. Es gab auch eine den Gig begleitende Videoshow, von der ich allerdings wenig mitbekommen habe. Ich hab in erster Linie den Boden und den Wellenbrecher gesehen, die sich irgendwie dauernd bewegt haben. Keine Ahnung, woran das lag.
    Überschattet wurde der Auftritt lediglich von kleineren technischen Problemen, die zu einer längeren Pause führten. Andererseits bin ich so in den Genuss einer Live-Version des Patriarchen gekommen statt der üblichen Aufnahme.
    Nach den übliche Zugaben mit Flag of Hate und Tormentor ging ich dann tief befriedigt zum Zelt zurück. Dieser Auftritt war ganz klar einer der Höhepunkte des Festivals, IHR PENNER (O-Ton Mille).
    Gespielt wurden: Hordes of Chaos (A Necrologue for the Elite), Phobia, Flag of Hate, Tormentor, Extreme Agression, Pleasure to Kill, The Patriarch, Violent Revolution, Enemy Of God, Terrible Certainty, Betrayer, Destroy What Destroys You.

    Danach ging es erst einmal zurück zum Zelt, noch was essen, was dann wiederum von einem kurzen Abstecher zu Corvus Corax gefolgt wurde, die mich allerdings nicht überzeugen konnte und ich sie dementsprechend auch schnell wieder verließ. Der Tag fand seinen Ausklang dann in netter Runde beim Zelt und dem nicht allzuspäten Rückzug ins Zelt, denn der Freitag versprach anstrengend zu werden.


    Gegen 9 Uhr war ich dann wieder halbwegs wach. Nach dem Frühstück und dem Aufnähen meines ebenfalls neu erstandenen Avantasia-Patches ging es auch schon wieder zur ersten Band des Tages: Battlelore
    Trotz der relativ kurzen Spielzeit von nur einer halben Stunde legten die sieben Finnen eine solide Show hin. Der Sound war ok, der männliche Gesang hätte gerne etwas lauter sein können, gerade in Duetten ist der komplett untergegangen. Die Band ging allerdings gut ab und dies konnte sich auch auf die immer noch recht müde Ansammlung Metaller vor der Bühne übertragen. Die Setlist war auch gut gewählt, mir fehlten lediglich Ghân of the Woods und Forked Height.
    Gespielt hingegen wurden: Storm of the Blades, Journey to Undying Lands, Sons of Riddermark, Third Immortal, The Great Gathering, We Are the Legions.

    Danach zurück zum Zelt, ebbes zu Mittag essen und dann wieder vor ins Partyzelt: Sacred Steel standen an. Musikalisch hatte ich vorher noch nichts von ihnen gehört, aber von der Beschreibung her klang die Band recht kurzweilig und als Heilbronner wollte ich die Jungs aus Ludwigsburg sowieso aufgrund der Nachbarschaft besuchen.
    Begrüßt mit „Heiligs Blechle“-Sprechchören betraten die fünf die Bühne und legten los. Ich bin zwar eigentlich kein großer Freund von True Metal und hatte so die meiste Zeit ein Lächeln auf dem Gesicht, aber die Musik war samt Sound okay. Die Ansagen waren auch sehr unterhaltsam (Damals, 1967/68, kurz bevor wir Black Metal und Woodstock erfunden haben...).
    An gespielte Songs kann ich mich nicht erinnern, weil ich keinen gekannt habe.

    Danach blieb ich gleich im Zelt, um die Zeit bis Black Messiah mit Skyforger zu überbrücken, die mir auf omegle empfohlen worden waren. Auch hier wurde ich positiv überrascht. Deutlich Thrash-basierter Pagan Metal mit guten Riffs, vermischt mit Flöten und Dudelsäcken, der durchaus zu gefallen wusste.
    An Songtitel kann ich mich hier aber auch beim besten Willen nicht erinnern, zumal die eh alle lettisch waren.

    Danach kamen dann schließlich Black Messiah. Musik hatte ich von denen zuvor auch noch nicht gehört, aber der Name war mir durchaus ein Begriff. Und die Show war auch ziemlich gut. Die Band kam sehr sympathisch rüber und das Mitgröhlen war bei bekannteren Nummern auch kein Problem. Dank Ohropax gab es auch einen ausgewogenen Sound. Genervt haben nur die Idioten, die meinten, sie müssten da noch zu moshen anfangen, was mir die eine oder andere Bierdusche bescherte.
    Songmäßig kann ich mich nur an die erinnern, die ich bereits anderweitig kannte: Söldnerschwein und Moskau. Und an das Sauflied natürlich.

    Danach gings dann endlich wieder an die frische Luft und in den hinteren Teil der Vorfelds der Mainstage, denn Schandmaul standen an. Von der Show habe ich aufgrund des großen Abstands zwischen mir und Bühne nicht so viel mitgekriegt, was mir allerdings recht egal war, schließlich habe ich die Mäuler ja im April schon aus der zweiten Reihe gesehen. Und weiter hinten hatte man ausreichend Platz zum Tanzen. Das Set war eine gute Mischung aus älteren und neueren Sachen, die Thomas mit gewohnt teilweise blödsinnigen Ansagen einleitete.
    Emotionaler Höhepunkt war die Gedenkminute für die Opfer des Amoklaufs in Winnenden, unter denen sich auch ein großer Schandmaul-Fan befunden hatte, die sogar Karten für das diesjährige Summerbreeze geschenkt bekommen hatte.
    Gespielte Songs: Vor der Schlacht, Vogelfrei, Frei, Walpurgisnacht, Kein Weg zu weit, Herren der Winde, Dein Anblick, Die letzte Tröte und Mitgift im Medley, Der Wolfsmensch, Missgeschick.

    Danach ging es dann wieder vor die Pain Stage, wo die schwedischen Power Metaller von Sabaton auftraten. Auch hier war mir vorher allenfalls der Name ein Begriff, aber anschauen kostet ja nichts. Musikalisch war es auch durchaus okay, der Sound war durchwachsen und die Texte für meinen Geschmack zu kriegerisch. Aber egal, Sodom machen das ja auch. Ansonsten eine nette Show, bei der der Sänger auch auf seine Deutschkenntnisse aus der Schule zurückgriff (Saba-Ficken-Ton), wobei es mich immer noch wundert, dass die in der Schule lernen, was „ficken“ heißt.
    Songmäßig setzt mir hier aufgrund fehlender vorheriger Bekanntheit der Band meinerseits widerum das Erinnerungsvermögen aus.

    Danach ging es dann zum Abendessen und ein paar Bier zurück zum Zelt. Als nächste Band stand dann Amon Amarth an. Ich mag diese Band zwar eigentlich nicht besonders, aber ich wollte sie mir dennoch aus der Entfernung mal ansehen... Wie erwartet wurde ich nicht sonderlich vom Hocker gehauen, die Bühnenshow sah recht teuer aus und wirkte etwas übertrieben... wie viel Atmosphäre man mit einfachen Mitteln erreichen kann, hatten Powerwolf schon bewiesen. Ich setzte mich dann relativ früh ab um einen guten Platz bei Haggard zu ergattern und ließ mich von dort aus dann noch mit dem restlichen Amon-Gig beschallen.

    Haggard legten dann einen sehr eindrucksvollen Auftritt hin. Die Bühne war mit nicht weniger als 15 Musikern (E-Gitarre/klassiche Gitarre/Gesang, E-Gitarre/Klassische Gitarre, Bass, Drums, Streicherquartett, 2 Bläser, Keyboard, Perkussion, 2 Soprane, Tenor/Tenorblöckflöte/Perkussion) gut gefüllt. Das Übertragen der teilweise doch aufwändigen Arrangements auf die Bühne gelang, zu meiner Überraschung, völlig reibungslos. Die Stimmung unter den Fans war ebenfalls hervorragend – kurz, es wurde eine deftige Death Metal-Renaissance-Mittelalter-Party gefeiert. Wer auf de Bühne nicht durch sein Instrument gefesselt war, lief kreuz und quer darüber – incl. dem Perkussionisten und dem Cellisten! Die Spielzeit von einer Stunde ging dementsprechend vorbei wie ihm Fluge.
    Gespielt wurden: Eppur Si Muove, The Sleeping Child, The Origin und noch einige andere, an die ich mich leider nicht mehr namentlich erinnern kann.

    Der Tag war für mich allerdings immer noch nicht zu Ende, denn einer der Gründe, warum ich überhaupt auf diesem Festival war, stand noch aus: Die italienischen Power Metaller von Elvenking, die sich mitten in der Nacht um 3:20 Uhr noch die Ehre gaben.
    Um auch ja einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern, waren wir etwas früher im Partyzelt und durften unsere Ohren noch ein wenig von Raunchy malträtieren lassen, deren miserable Musik durch Soundprobleme beim Schlagzeug noch unerträglicher gemacht wurde.
    Glücklicherweise wurde bald deren letzter Song angekündigt und nach einer kurzen Umbaupause betraten die Elfenkönige schließlich die Bühne. Was folgte, war ein der vorangeschrittenen Stunde zum Trotz energiegeladener Auftritt mit einem Damnagoras, der über die ganze Bühne schwebte und Pirouetten drehte – O-Ton Pascal: „Ich hab noch nie so einen glücklichen Sänger gesehen.“ Und das seltsamerweise sogar bei den eher düsteren Liedern des Konzeptalbums „of Dess“ (im wahrsten Sinne des Wortes) The Scythe, von dem einige Lieder zum Besten gegeben wurde. Womit mir eine kongeniale Überleitung zum ersten Schwachpunkt des Auftritts gelungen ist: Zu meiner nicht geringen Enttäuschung wurden ausschließlich Lieder von den letzten drei Alben The Winter Wake, dem bereits erwähnten The Scythe und [album artist=Elvenking]Two Tragedy Poets (...and a Caravan of Weird Figures) gespielt... Kein Skywards, kein Pagan Purity. Dies mag durch die kurze Spielzeit von nur 40 Minuten halbwegs entschuldbar sein, hat in mir aber auf jeden Fall die Lust geweckt, die Jungs auch mal länger zu sehen.
    Der zweite Schwachpunkt war der Sound, den man durchaus als katastrophal bezeichnen kann. Dazu gesellten sich die bereits erwähnten Probleme beim Schlagzeug, meiner Vermutung nach bedingt durch ein defektes Drummikro oder Kabel, es gab mehrmals sekundenlanges, lautes White Noise, das doch sehr störend war.
    Ansonsten war es allerdings ein hervorragender Auftritt, der Lust auf mehr machte.
    Gespielte Songs waren: The Caravan Of Weird Figures, Horns Ablaze, The Divided Heart, From Blood To Stone, The Wanderer, Rouse Your Dream, Infection.

    Dann war aber auch dieser Tag geschafft, es ging zurück zum Zelt und ziemlich direkt auch hinein um doch nochmal eine Mütze Schlaf zu kriegen für den letzten Tag, der allerdings deutlich entspannter zu werden versprach.

    Nach entspanntem Aufstehen und Nachmittag ging es dann auf halb fünf vor die Main Stage, wo bereits eine recht kleine Traube Metalheads auf die Lokalmatadoren Brainstorm warteten. Die tief stehende Sonne, die noch knapp über der Bühne stand machte mir gerade zu Beginn doch zu schaffen – zumal ich genau in der hintersten Reihe stand, die nicht mehr im Schatten der Bühne war. Aber egal, die fünf Schwaben legten einen sehr unterhaltsamen Auftritt hin, nicht zuletzt dank des Blödsinns, den Sänger Andy Franck anstellte. Seien es nun Ansagen („Wollt ihr mit mir durchs Feuer gehen? Oh man, was für 'ne beschissene Ansage... Fire Walk With Me!“), Rumgeblödel mit seinen Bandkollegen oder das Anheizen des Publikums, bei dem er fast zu jedem persönlich hingegangen wäre, der seine Arme nicht gehoben hatte.
    Und auch musikalisch konnte ich mich nicht beschweren... eine gute Dreiviertelstunde Power Metal, der den Nacken durchaus forderte. Auch das Publikum war voll und ganz dabei, entgegen allem, was der Band vorher verzählt worden war (also nochmal FUCK YOU!, lieber Andy =P ).
    Allerdings kannte ich diese Band musikalisch vorher ebenfalls noch nicht und kann mich daher einmal mehr an keinen Songtitel, außer dem erwähnten Fire Walk With Me erinnern.

    Danach ging es dann in ein brühheißes Partyzelt zum Auftritt der Excrementory Grindfuckers oder auch „Der abgefahrensten Umbaupause aller Zeiten“.
    Nach etwa 10 Minuten der 30 Minuten währenden Umbaupause waren die fünf Knalltüten nämlich schon soweit – anfangen durften sie aber erst wie im Programm vorhergesehen um 18:00. Es folgten also 20 Minuten Blödsinn vom feinsten, unterbrochen durch das Verschenken von T-Shirts und dem Nachdenken, wie man die Zeit denn nun nutzen sollte.
    Schließlich gab es dann doch Grünes Licht und es wurde losgebrettert. Auch hier war der Auftritt gefühlsmäßig schon wieder vorbei, als er doch gerade erst angefangen hatte. Eine herrlich unsinnige Show, wie sie eben nur so verkorkste Typen wie Excrementory auf die Beine stellen können.
    Gespielt wurden: Staatsgrind Nr. 1, The Excrementory Grindfuckers Open The Stomachs Of Natural Born Anus And Strangle Them With Their Guts, Picknick im Zenit metaphysischen Wiederscheins der astralen Kuhglocke, Das Kuh, Halb und Halb, The Final Grinddown, Vater Morgana, Karamba, Karacho, Ein Grindcore, I've been looking for Grindcore, Grindcora, Grindin'.

    Nachdem nach dem Gig der Sauerstoffgehalt im Zelt jedoch gefährlich nah bei der 0%-Marke lag, machten wir uns schnell aus dem Staub und vor die Pain Stage, um uns noch ein wenig modernen Thrash Metal Marke Legion of the Damned zu geben. Meine Erwartungen waren aufgrund dessen, was ich bereits zuhause gehört hatte, nicht sehr hoch, und sie wurden auch erfüllt. Schlimmer als die Band war lediglich das T-Shirt, das vor mir stand (Backprint: Heathen Spirit, Aryan Blood & Hallowed Soil; mit irgendner schwarzen Sonne auf dem Ärmel). Etwa bei der Hälfte des Sets begab ich mich dann vor den Technik-Turm vor der Main Stage, um mir von dort aus Volbeat anzuschauen.

    Deren Show begann auch ganz gut. Die etwas ungewöhnliche Mischung aus Metal und Rockabilly präsentierte sich von meiner Position aus in einem durchaus guten Sound. Störend waren allerdings die Begleiterscheinungen dieser Mischung und dem breiten Bandspektrums des Summerbreeze': Während Sad Man's Tongue, meinem absoluten Lieblingssong dieser Band (bei dem live leider die geniale Bottleneck-Gitarre gefehlt hat), beschwerten sich meine Nachbarn, die von Kleidung und Auftreten her irgendwie an eine Mischung aus genereller Mainstream-Musik und Mainstream-Skater-Punk erinnerten, darüber, dass sie von meinen Haaren ein bisschen ausgepeitscht wurden. Tut mir herzlich Leid, aber das Summerbreeze ist nunmal ein Metal-Festival, und da kann durchaus mal vorkommen, dass jemand headbangt.
    Wenig später gingen mir der zweite Gitarrist (der nebenbei mit seinem Gesang das wunderschöne Stück The Garden's Tale kaputt machte) und der Bassist, in Verbindung mit den dauernden Rufen „Make Some Nooooiiiiise“, das ich überhaupt nicht abkann, und dem Misfits-Cover und seiner Wall of Love derhaft auf die Nerven, dass ich vor die Pain Stage zu Nico zurückkehrte und mir den Rest des Auftritts von dort aus zu Gemüte führte und auf Voivod wartete.
    Mein Fazit dieses Auftritts: Volbeat sind auf Platte sehr geil, live muss ich sie mir allerdings nicht unbedingt antun. Gespielt wurden diese Songs: Guitar Gangsters And Cadillac Blood, Sad Man's Tongue, The Garden's Tale, Caroline #1, Pool of Booze Booze Booza, We, Radio Girl sowie ein neuer Song ohne Text, bei dem der Sänger etwas lustiges hinein zu improvisieren versuchte, was aber wohl das selbe wie auf Wacken war.

    Und so stand mir nun der letzte Gig (für mich) des SummerBreeze Open Airs 2009 bevor: Voivod. Auch hier war es mir leider nicht gelungen, vor dem Festival noch Material aufzutreiben, und so war ich einigermaßen gespannt auf diesen der Beschreibung nach doch interessant klingenden Mix.
    Und enttäuscht wurde ich nicht. Ein absolut verrückter Mix aus amerikanischem Old School Thrash und allerlei kranken Elementen, reichlich Dissonanzen (ich sage nur: Piggy Chords!) und einem gewöhnungsbedürftigen Sänger. Wenn mich jemand bitten würde, ihren Stil zu beschreiben, würde ich höchstwarhscheinlich anfangen von Psychedelic Cyberpunk Progressive Thrash Metal oder ähnlichem zu reden.
    Ich jedenfalls habe mich halb schlapp gelacht über diese verworrenen Einwürfe – ein großer Progressive-Fan war ich nie und werde es wohl auch nie werden - , aber Voivod haben da glaube ich die richtige Dosis gefunden. Eine Band, an der ich auf jeden Fall dranbleiben sollte.

    Danach war vom konzertalen Standpunkt aus das Festival für mich vorbei. Es ging noch einmal zurück zum Zelt, wo einige unserer Gruppe bereits im Aufbruch begriffen war und somit Pavillon und Tisch bereits abgebaut waren. Dennoch wurde es noch ein schöner Abend, der sein weniger rühmliches Ende dann noch einmal im Partyzelt fand – mit der Metal Hammer Night, bei der es angeblich „die größten Metal-Hits aller Zeiten“ und „Goodies, Geschenke und Give-aways satt“ geben sollte. Nun, die größten Metal-Hits aller Zeiten stellten sich – mit Ausnahme von Metallicas For Whom the Bell Tolls als der trendige moderne Death Metal- und Metalcore-Scheiß heraus und die Goodies, Geschenke und Give-aways als irgendwelche unlustigen T-Shirts, um die sich manche Idioten wohl auch noch halb zerfleischten. Dementsprechend machten wir dort relativ schnell wieder einen Abgang.
    Am nächsten Morgen wurde dann relativ schnell noch alles zusammengepackt, und wie durch ein Wunder passte auch alles ins Auto, so dass wir uns schnell wieder auf dem Heimweg befanden, der ebenfalls relativ stau- und ereignislos verlief.

    Rückblickend betrachtet war das diesjährige Summerbreeze wieder ein absoluter Hammer mit einem breiten Spektrum an Bands, aber dennoch genug richtig geiler, einer Orga, die Probleme erkennt und behebt und der einzigartigen Atmosphäre, die es eben nur auf einem Metal-Open-Air gibt.

    Bis nächstes Jahr!
  • Grave Digger - Ballads of a Hangman Tour @ Rockfabrik Ludwigsburg

    Gen 23 2009, 22:11

    Wed 21 Jan – Grave Digger

    Und wieder ein schönes Konzert vorbei... und wieder ein sehr geiles. Zusammen mit zwei der Jungs von Circle Of Silence (Ger) und meinem Gitarristen von Headdeatch (Schleichwerbung in eigener Sache hehe) sind wir runtergefahren. Pünktlich zur Türöffnung, die, wie eigentlich schon gewohnt, deutlich nach der auf der Eintrittskarte vermekten Einlasszeit statt fand, waren wir auch da. Natürlich sind wir schnurstracks nach vorne an die Bühne und haben uns Plätze in der ersten Reihe gesichert. Dann noch ein paar Bekannte getroffen und irgendwie die Zeit totgeschlagen, bis es endlich anfing. Los ging es dann mit den

    Taletellers
    Eine mir vorher gänzlich unbekannte Heavy Rock-Formation. Die Musik war recht eingängi, gerade die Gitarrenarbeit, die ich direkt aus den Amps sehr gut hören konnte, wusste zu überzeugend. Ansonsten meiner Meinung nach allerdings nichts besonderes. Nach einer guten halben Stunde verließen die Geschichtenerzähler dann auch die Bühne, um Platz zu machen für

    Alestorm
    Auf die hatte ich mich schon gefreut. Während dem Soundcheck waren von Sänger Christopher Boyes zwar noch einige Huster zu hören, die nicht sehr gesund klangen, seiner gesanglichen Leistung hinterher war davon dann allerdings nichts anzumerken, bis auf einen kleinen (gewollten? oder nicht gewollten? Wer weiß?) Aussetzer nach dem Mittelteil von Captain Morgan's Revenge war diese tadellos. Auch ansonsten haben die vier Piraten eine durchaus mitreißende Show geliefert.
    Einziges Minus war, dass mir bei den Gitarrensoli die Rythmus-Gitarre doch deutlich gefehlt hat. Hierfür wäre ein zweiter Gitarrist, und sei es nur als live-Unterstützung, kein schlechter Gedanke.
    Ein wenig zu bemitleiden war auch der Schlagzeuger: Das eine Crash-Becken wies einen beeindruckenden Riss auf und das andere klang auch nicht gerade sehr gut. Obendrein verlor der arme Tropf während dem gleichen Song, in dem sich auch sein China-Becken von ihm abwendete auch noch einen Drumstck. Ansonsten aber eine ausgezeichnete Leistung auch von ihm.
    Einen neuen Song präsentierten die vier übrigens auch noch: Keelholed (oder irgendwie so. Das englische Wort für Kielholen halt.)
    Nach geschätzten vierzig Minuten setzten dann aber auch diese die Segel und überließen die Bühne schließlich und endlich

    Grave Digger
    Nach einer längeren Umbauphas, in der das Drumkit der Vorbands abgebaut und deren Verstärker weggeräumt wurden betraten schließlich fünf Mannen die Bühne - der Reaper stand versteckt hinter den Boxen und tauchte die ganze Show über nur zweimal auf: Zum ersten Mal bei der Vorstellung der Band, und einmal am Ende der Show, zum Verbeugen. Aber eins nach dem andern.
    Grave Digger legten pfundig los (Die einzelnen Songs verschweige ich, schließlich läuft die Tour noch und ich will hier niemandemirgendwelche Überraschungen oder Vrorfreude verderben). Soviel vielleicht nur: Es wurde eine ausgewogene Mischung aus all ihren Schaffenszeiten vorgeführt, mit neuen ebenso wie ganz alten Songs. Ich hatte das Glück, direkt vor Manni zu stehen und konnte so dessen beeindruckende Performance, grade was das Grimassenschneiden angeht, hautnah mitverfolgen. Es gelang mir auch, mit dem Handy ein paar nette Schnappschüsse zu machen, die ihr euch auch hier anschauen könnt.
    Die Halle war gut gefüllt, der Altersdurchschnitt lag glaube ich deutlich jenseits der 30, was der phänomenalen Stimmung allerdings keinen Abbruch tat. Bei den Refrains übernahm das Publikum selbstverständlich den Leadgesang (was bei Grave Digger-Refrains zugegebenermaßen nicht so schwer ist) und degradierte Frontsänger Chris gradezu zum Backgroundsänger. "Grave Digger"-Sprechchöre gab es praktisch nach jedem Song, und Manni und Chris verzweifelten schier daran, uns zum Schweigen zu bringen. Auch Chris' Aufforderung "Silence! I Kill You!" zeigte keinerlei Wirkung.
    Nach einem von der ganzen Schar vehement geforderten Rebellion (The Clans Are Marching...) verließen die Totengräber dann die Bühne, ließen sich dann allerdings noch einmal zurückbrüllen und gaben noch vier oder fünf (genau weiß ich es nicht mehr) Zugaben, an deren Ende ich obendrein noch die Ehre hatte, von Manni sein bei den Zugaben gespieltes Plektrum in die Hand gedrückt zu bekommen. Das von der restlichen Show hatte bereits mein Kumpel, der direkt neben mir stand, abgesahnt (der außerdem auch noch das Plektrum des Alestorm-Gitarristen und einen Grave Digger-Drumstick ergattern konnte).

    Danach bliebe vielleicht noch der kleine Plausch mit den Mannen von Alestorm beim Merchandise-Stand, bei dem es in erster Linie um die miserable Qualität des billigen Katlenburger Mets ging, zu erwähnen, in dessen Verlauf mir vom Gitarristen noch eine interessante Insider-Info bezüglich ihrer Festivalplanung mitgetelit wurde (die ich aber nicht verraten werde hihihi) zu erwähnen.
    Dann ging es auch ziemlich fix zurück zum Auto und heimwärts. Die gute Stimmung hielt noch etwas an, das konnte uns auch der irgendwann vor uns auftauchende, unüberholbare Schwertransporter nicht mehr vermiesen.

    Alles in allem wieder ein sehr gelungener Konzertabend in der Rockfabrik.
  • Seen live

    Gen 7 2009, 14:34

    So, now I'm starting to show off with my (unfortunately not too long) list.
    For pictures of some of the mroe recent ones, go to www.flickr.com/pictures/domaniac/

    Bands in Italics are those, whom I had the honour to share stage with.

    In alphabetical order, not regarding the bands I've forgotten:

    Abandoned (2x)
    Accept
    AC/DC
    Acromonia
    Adorned Brood
    African Corpse
    Akrea
    Alestorm (3x)
    Alan Simon's Excalibur - The Celtic Rock Opera
    Alpha Tiger
    Amon Amarth
    Among The Swarm
    Amplifire
    Andioliphilipp
    Angur
    Antestor
    Arch Enemy
    ASTORYAS
    At the Gates
    Battlelore
    BattleMage
    Big Balls
    Blackmore's Night
    Black Messiah
    Blind Guardian (3x)
    Blood Fire Death
    Bloodwork
    Blue Man Group
    Bolt Thrower
    Bombs of Hades
    Brainstorm (3x)
    Breschdleng (2x)
    Cantus Levitas
    Carcass
    Catamenia
    Chapel Of Disease
    Charon's Call
    Christafari
    Circle of Silence
    Cliteater
    Cloverleaf
    Communic
    Compulsive Slaughter
    Contradiction
    Corporate Pain
    Crimson Death
    Crushead (3x)
    Cypecore
    Dark Fortress
    Dark Letter
    Dark Tranquility
    Das Pack (2x)
    Dawn Of Fear
    Dawn of Revenge
    Death Angel
    Deathcon Alpha
    December Flower
    Deconstruct
    Delain
    Demorphed
    Des Geyers Schwarzer Haufen
    Desaster
    Destination's Calling (2x)
    Deströyer 666
    Destruction (4x)
    Deuteronomium
    Die Apokalyptischen Reiter (2x)
    Die Hard
    Dornenreich
    Downspirit
    DragonForce
    Drone
    Dust Bolt
    Edguy
    Einherjer (2x)
    Eläkeläiset
    Eluveitie (4x)
    Elvenking
    Elvenpath
    Ensiferum (4x)
    Enslaved
    Equilibrium (2x)
    Eric Fish
    Eternal Reign
    Ex Deo
    Ex-plizit
    Excrementory Grindfuckers (2x)
    Exumer
    Feuerschwanz
    Fiddler's Green
    Finntroll
    Finsterforst
    Fireflight
    Fjoergyn
    Flammensturm
    Fleshcrawl (1x) (1x)
    Fragments Of Unbecoming
    Francis Farewell
    Frauenkantorei Eppelheim
    Gama Bomb
    Gamma Ray
    geÄst
    God Dethroned
    Gospel of the Horns
    Grailknights
    Grave Digger (4x)
    GWAR
    Hackneyed
    Haggard
    Hard Reset
    Hard Riot
    Hatchery
    Hatred (2x)
    Heaven Shall Burn
    Heidevolk
    Helge Schneider
    Hell
    Hellish Crossfire
    Helloween (2x)
    Hobbs Angel of Death
    Horde
    Huntress
    Hypocrisy
    Ichorid
    Illenschwanger Musikverein
    Illuminandi
    Immortal
    Immortal Souls (2x)
    In Vain
    Inevitable End
    Insomnium
    Into Darkness
    Iron Lamb
    J.B.O.
    Japanische Kampfhörspiele
    JEHACKTET
    Jens Schmidt
    John Zero and Band
    Judas Priest
    Kaputtnix
    Kataklysm (2x)
    Kivimetsän Druidi
    Knorkator
    Knud Seckel
    Korpiklaani (4x)
    Kreator (2x)
    Kutless
    Läberknecht
    Lanfear (3x)
    Legion of the Damned
    Licksalt (3x)
    Logos
    Lost World Order
    Letzte Instanz
    Maersung
    Make up Your Mind (2x)
    Malice in Wonderland
    Malignant Tumour
    Månegarm (4x)
    MeddlStadl
    Megadeth
    MetalRoots
    Metsatöll
    Midnattsol
    Monsters of Liedermaching
    Moonsorrow (2x)
    Morbid Angel
    Mundilfari
    Nachtblut
    Necroid
    Nifelheim
    Nocte Obducta
    Nocturnal
    Norphobia
    Nuclear Warfare
    October Light
    Onslaught
    Opus Irae
    Orden Ogan
    Paniczone
    Pestilator
    Powerwolf (4x)
    Premortal Breath
    Primordial
    psidEffect
    Pulse Of Decay
    Rage (3x)
    Raw
    Razor Of Occam
    Rebellion
    Reincarnatus
    Revel In Flesh (1x) (1x)
    Room77
    Sabaton (2x)
    Sacred Steel (2x)
    Saltatio Mortis (2x)
    Savage Grace
    Saviour Machine
    Saxon (3x)
    Scar Of The Sun
    Schandmaul (3x)
    Scornage
    SENSLES
    Seventh Angel
    Shadows of Paragon
    Silent Overdrive
    Sinbreed (2x)
    Siock Sico
    Skaldheim
    Skepsis
    Slaughterra
    Skyforger
    Slavery
    Slechtvalk (1x) (2x)
    Sodom (4x)
    Sodom feat. Roberto Blanco
    Soilwork
    Soilid
    Solstafir
    Sonata Arctica
    Sonic Syndicate
    Speedbreaker
    Spiked (2x)
    Steelwing
    Stratovarius
    Subway To Sally
    Swashbuckle
    Syndicate
    Tales of Nebelheym
    Taletellers
    Tankard (often)
    The Distillery Rats
    The Endless Trip
    The Fallen Heroes
    The New Black
    The Past Alive
    The Prophecy²³
    Thin Lizzy
    Thy Bleeding Skies (2x)
    Thy Final Pain
    Thyrfing
    Torment Tool
    Triptykon (2x)
    Týr (4x)
    Tyranex
    Unexpect
    Unleashed (2x)
    Vader
    Van Canto (2x)
    Varg
    Venenum
    Venom
    Verra Cruz
    Voivod
    Volbeat
    Voodoo Circle
    War Agenda
    Warbringer
    Warrant (Ger)
    Winterborn
    Wintersun
    Witchburner (3x)
    Zanthropya Ex (2x)

    So much for now... more are soon going to be added ;-)
  • Heidenfest @ Ludwigsburg

    Nov 13 2008, 16:29

    Wed 12 Nov – Heidenfest Tour 2008, Finntroll, Eluveitie, Equilibrium, Catamenia, Primordial, Månegarm

    Månegarm waren saugeil, wie schon aufm breeze, nur dass diesmal der Sound besser war. Ich würd die echt gern mal länger als ne halbe Stunde sehn^^
    Generell muss cih sagen, dass sie imho für nen Opener zu gut waren. Dadurch hatte man aber wenigstens selbst in Reihe 2 noch gut Platz zum Bangen. Ihre Patches sind mit 4€ zwar a weng teuer, aber dieser Gig wars mir wert^^

    Von Catamenia hatte ich nicht viel erwartet (waren mir auch gänzlich unbekannt), und diese Erwartung wurde erfüllt. Ich frag mich immer noch, was dieser eine Sänger da auf der Bühne zu tun hatte^^

    Equilibrium - gut, die Sache mi dem Drummer war scheiße, aber dafür konnten die ja im Endeffekt nichts. Ansonsten fand ich ihren Auftritt recht gut, n Ständchen fürn Rene wär noch nett gewesen^^
    Songauswahl war recht gut, Met und Unter Der Eiche sind einfach DIE heidnischen Partykracher^^ Zwar nicht sehr anspruchsvoll, aber dafür ist Partymucke ja auch nicht gemacht^^

    Eluveitie waren wie immer ziemlich geil, auch ohne Zwillinge ;)
    Und dass ich direkt vor den beiden Mädels stand, war auch nicht schlecht :)
    Auch hier ziemlich ansprechende Songauswahl, ich hab Slania's Song n bisschen vermisst, war aber dennoch geil.

    Primordial haben mich jetzt nicht so ganz überzeugen können, der Sänger hat mir irgendwie Angst gemacht o.O
    Musik war ok, aber mir hat da das folkige Pagan-Element gefehlt.

    Finntroll dann schließlich - sehr, sehr geil. Geile Song-Auswahl, geile Stimmung. Mehr muss man kaum sagen^^


    Noch ein paar generelle Anmerkungen:
    Das ganze rumpogende Gesocks ist mir dann doch ziemlich auf die Nerven gegangen, spätestens ab Equilbirium. Davor gings noch, aber dann wurde man nur noch zusammengestaucht. Als das dann bei Eluveitie so weiterging ist mir dann doch einiges von ihrem helvetischen Zauber verloren gegangen. Erst als ich mich dann während Finntroll in die erste Reihe gekämpft hatte, entspannte sich die Lage. Es wurde zwar immer noch gedrückt wie Sau, aber nu hatte ich wenigstens Platz zum Bangen.

    Noch kurz ein paar Worte zum Sound: Ich lege eigentlich auch Wert auf die Texte, schade dass man bis auf Finntroll die Sänger immer nur recht bescheiden gehört hat.

    Alles in Allem war es aber doch ein sehr vergnüglicher Abend, aber ich werds mir nach dieser Erfahrung und der beim vorangegangenen Paganfest in Zukunft öfters überlegen, ob ich zu nem Konzert in die RoFa gehe.
  • Track-Reset

    Mar 31 2008, 14:55

    Hi Folks!

    Due to some changes in my musical taste since I registered here on last.fm, I have decided to reset my charts in a few minutes. So far, I have listened to a total of 26.369 tracks. Quite a respective number, I think. But IÄm going to go all the way from zero againwith a more appropriate chart. But I don't want to lose my old record, so I just post it here:

    My All-Time Charts from 1 to 131


    1 Blind Guardian4.118
    2 Schandmaul 2.144
    3 Die Apokalyptischen Reiter 1.639
    4 J.B.O. 1.408
    5 Sonata Arctica1.118
    6 Nightwish 1.057
    7 Fiddler's Green740
    8 Excrementory Grindfuckers 716
    9 DragonForce 604
    10 Elvenking 596
    11 Die Streuner 583
    12 Queen 427
    13 Seventh Avenue 410
    14 Battlelore 355
    15 Knorkator 326
    16 Wise Guys 321
    17 Equilibrium 281
    18 Die Ärzte 275
    19 Eläkeläiset 262
    20 Avantasia 238
    21 Subway To Sally 237
    22 Feuerschwanz 231
    23 Bullet for My Valentine 229
    24 Ensiferum 228
    25 Relient K 226
    26 Farin Urlaub 225
    27 Green Day 210
    27 Dire Straits 210
    29 Die Toten Hosen 209
    30 Thousand Foot Krutch 176
    31 Metallica 175
    32 Billy Talent 164
    33 Logos 161
    34 Eluveitie 158
    35 Determination 154
    36 Trivium 143
    37 Allee der Kosmonauten 140
    38 Bon Jovi 138
    39 Disciple 135
    40 Decyfer Down 133
    41 AC/DC 127
    42 Axxis 126
    43 Revolverheld 121
    44 weto 120
    45 Fireflight 117
    46 Monty Python 114
    47 Lucifer's Heritage 110
    47 Demon Hunter 110
    49 Schattentantz 106
    49 Korpiklaani 106
    51 Donald Dark 101
    52 Children of Bodom 98
    53 As I Lay Dying 94
    54 Andrew Lloyd Webber 92
    55 Rhapsody 91
    56 Demons & Wizards 90
    57 Otto Waalkes 85
    58 Gamma Ray 84
    59 Clannad 83
    60 Onkel Tom Angelripper 82
    61 D:projekt 78
    62 Red 76
    63 German Brutal Offtopicers 75
    63 Stratovarius 75
    65 El*ke 74
    66 Cutting Crew 64
    67 In Extremo 61
    68 Die Apklayptischen Reiter 60
    69 Becoming the Archetype 59
    70 Pur 58
    71 Leviticus 57
    71 Eisblut 57
    73 Beatallica 55
    73 Sportfreunde Stiller 55
    73 Van Canto 55
    73 Heaven's Shore 55
    73 Nanowar 55
    78 Saltatio Mortis 53
    79 Destruction 51
    80 Hillsong 49
    80 Juanes 49
    82 Finntroll 47
    83 Fresh Dumbledore 46
    84 Black Sabbath 45
    85 Scorpions 42
    86 Coalminer's Beat 41
    86 Eric Fish 41
    88 Helloween 40
    89 Werner Koczwara 39
    90 Kutless 38
    91 Nickelback 37
    91 Letzte Instanz 37
    93 Eisregen 34
    94 Sodom 33
    94 Warlord 33
    94 Deep Purple 33
    97 The Prophecy 23 32
    98 duo camillo 30
    99 U2 29
    100 The Blues Brothers 27
    101 The Hooters 23
    101 Turisas 23
    103 Stefan Gwildis 22
    103 Nebelmacht 22
    105 Mortification 21
    106 Ambassador 20
    107 Lautstark 19
    107 Rescate 19
    107 Guns N' Roses 19
    107 U2 & Green Day 19
    107 Fury In The Slaughterhouse 19
    107 Northern Kings 19
    107 Palast Orchester mit Max Raabe 19
    114 Die schwarzen untoten blutgetränkten Waschlappen 16
    114 Die Fantastischen Vier 16
    116 Creedence Clearwater Revival 15
    116 Ska-P 15
    118 Eric Clapton 14
    118 Whitesnake 14
    118 Alestorm 14
    118 Toto 14
    118 Iron Maiden 14
    123 Cultus Ferox 13
    124 Led Zeppelin 12
    124 Sweet 12
    124 Slayer 12
    124 Freddie Mercury 12
    128 ramones feat. homer simpson 11
    128 Komischer Chor 11
    128 Apocalyptica 11
    131 The Who 10
    131 Soilwork 10
    131 KoЯn 10
    131 Tenacious D 10
    131 Sonic Syndicate 10
    131 Flotsam and Jetsam 10
  • Best of Blind Guardian

    Ago 16 2007, 17:57

  • My 10.000th track

    Apr 2 2007, 23:18

    Hey Folks!

    Right now is my 10.000th track playing, and it is my favourite song atm (pure coincidence ;-) ): And Then There Was Silence

    it took me eight and a half months to play them. I totally lost count on all the abnds that were playing. But here are my actual Top 20:

    1 Blind Guardian2,274
    2 Schandmaul 1,328
    3 Die Apokalyptischen Reiter697
    3 J.B.O.697
    5 Nightwish563
    6 DragonForce399
    7 Sonata Arctica351
    8 Queen252
    9 Excrementory Grindfuckers241
    10 Die Streuner212
    11 Bullet for My Valentine157
    12 Relient K151
    13 Die Ärzte148
    14 Green Day147
    15 Knorkator138
    16 Farin Urlaub137
    17 Elvenking127
    18 Dire Straits123
    19 Billy Talent120
    20 Die Toten Hosen106


    See you all again at my next jubilee :D
  • Die große Tagging-Offensive

    Mar 2 2007, 18:52

    Ich habe eine wichtige Ankündigung zu machen: Ab heute werde ich taggen wie ein blöder, und zwar beschränkt auf drei Tags: für Lieder die einfach nur geil sind, für Lieder, über die man einfach lachen muss und für christliche Lieder die entweder genial sind oder einfach nur ihre Message gut rüberbringen.

    Also geht in Deckung, denn meine Tagging-Armeen marschieren über das Feld des last.fm! Und als nächstes kommt dann die Weltherrschaft.... MUAHAHAHAHAHAHAHA
  • My Playlist

    Mar 2 2007, 15:44

    Hey Ho!

    Just a moment ago I started my personal playlist. In coming times I will add my favourite songs to it when I listen to them (and I'm not gaming or afk^^).

    I'll also put the list in this journal so that there'll be a quick link to my User Page from the page of the Song.

    1) And Then There Was Silence
    2) Land of Green
    3) The Bard's Song - In the Forest
    4) Lustig, lustig
    5) The Power Of One
    6) You Give Love a Bad Name
    7) Majesty
    8) Telegraph Road
    9) Rat Salad
    10) Du Kleiner Wicht
    11) Paranoid
    12) Money for Nothing
    13) Grindin'
    14) Wish You Were Here
    15) Wünsch dir was
    16) Here I Go Again
    17) Nothing Else Matters
    18) Wish I Had an Angel
    19) Devil's Carriage
    20) Disciples Of Babylon
    21) Der ultimative Mann
    22) Bolle
    23) Can I Play With Madness
    24) Schlachtwerk
    25) Anthem (We Are The Fire)
    26) Tear Down the Wall
    27) Goodbye
    28) Dream a Little Dream of Me
    29) Ghân of the Woods
    30) Vor der Schlacht