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  • Versus The World

    Ago 3 2009, 10:38

    Do., 30. Jul. – Wacken Open Air 2009

    Tag 1

    Empfangen wurden wir ziemlich freundlich. Nach der Anfreundung mit den bayerischen Nachbarn, ging es gleich zur Besichtigung des heiligen Landes. Dort bekamen wir unser Bändchen und paar Einblicke. Um 17:00 ließen wir unser Ohr das erste mal strapazieren. Mit VICTIMS OF MADNESS wurde uns langweilige Cover Musik geboten. Selten so schlechte Schlagzeuger gesehen (Instrumentenwechsel). Am frühen Abend ging es zum BULLHEAD CITY WRESTLING. Etwa 19:00 würde ich sagen. Insgesamt war die Show amüsant, bloss weit weg vom professionellen Wrestling entfernt. Die vorige Band SIMPLE TONES waren auch nicht schlecht. Sichtlich enttäuscht waren wir von den WOA FIREFIGHTERS. Man konnte überhaupt nichts sehen und gemütlich war der Biergarten auch nicht. Mit einigen Bieren endete der Tag.

    Tag 2

    Nach kalter Dusche und intensiver Zähne Reinigung ging es kurz ins Dorf. Essen und alles was dazugehört. Nach paar Smalltalks bewegten wir uns zufrieden zum Campingplatz. Etwa 14:30 marschierten wir wieder zum Merchandise Stand von Wacken. Dort warteten wir 80 Minuten (schlechte Organisation) und bekamen unsere Shirts. Nach einem sehr kleinen Einkaufstrip durch den Markt, ging es zur Party Stage. Zu feiern gab es due dänischen Rocker D:A:D (Disneyland after Dark). Die Show war durchgehend in ordnung. Nach kurzen essen ging es zu RUNNING WILD. Derren letzte Show war gut. Zum ersten mal war ich richtig zufrieden über das Festival. Auch wenn die Musik eher weniger mein Fall ist. Heaven & Hell waren danach das erste Highlight. Gefielen mir etwas besser als Running Wild und rockten gut nach vorne. Tony Iommi ist ein Gott !

    Tag 3

    Etwas launisch war der Beginn des wohl besten Festival Tages. Dusche + Zähne putzen + Frühstück (Currywurst mit Pommes) = Ready for the Crowd ! Zuerst genossen wir VREID um 11:00 bis 11:35. Klasse Riffs mit guten Drumming. Danach war UFO angesagt. Nette Klänge und ein netter Fronter. Aber einschlafende Show. Allerdings besser als D:A:D. Um 13:00 wurde es auf einmal frostig und kalt. Es bagann zu schneien und ein Sturm zog uns zur Black Stage. Maschinengewehre überall. ENDSTILLE knallten und produktzierten einen geilen Auftritt. Erschöpft bewegten wir uns 14:00 zurück zum Campingplatz und atmeten durch. Später bewegten wir uns zum Bratwurststand und durchsuchten noch kurz den Markt. Vorsichtig bewegten wir uns zum WALLS OF JERICHO Schlachtfeld. Dies geschah um 15:30. Songs wie "All Hail the Dead" sind Live einfach ein Knaller. Es machte spaß den Pit zu beobachten. Dandance ist auch ziemlich heiß und hat viel Power. Danach folgte die größte Überraschung. NEVERMORE spielten die liebe True Metal Stage nieder. Außerhalb schauten wir noch kurz bei Airborne rein. Dennoch entschieden wir uns für eine kleine Pause. Neugierig bewegten wir uns zu HAMMERFALL und fragten uns "Wie schlecht wird uns das Gedudel gefallen ?". Bin überhaupt kein Power Metal Fan. Das Konzert war deutlichst überbewertet und langweilig. SWASHBUCKLE zeigten an der Mittelalter Stage, was Thrash Metal bedeutet. Wirklich beeindruckend die Power. Hektisch bewegten wir uns zum Zelt. Grund: NERVECELL. Die Technical Death Metal Band lieferte eine gute Show ab. Begeistert von der Band mussten wir das Konzert frühzeitig verlassen. MOTÖRHEAD waren an der Reihe. Gelohnt hat es sich. Die Säcke spielten ziemlich cool und erfahren. IN FLAMES schuff danach eine königliche Leistung. Für mich die beste Band des Festivals ! Gute Performance, Top Form und sehr gute musikalische Leistung. DORO war nach einem sehr langen Stuhlgang dran. Nach 3 Tagen musste einfach wieder gekackt werden. Es war einfach widerlich Leute. Hab gepresst um mein Leben. Doro Pesch überzeugte, dennoch ist es weniger meine Musik. AMON AMARTH spielten danach eine gute Nacht Show mit viel leichtigkeit.

    Tag 4

    Der letzte Festivaltag fing Scheiße an. Ohne einer einzigen Mitteilung oder Information, spielten Napalm Death auffeinmal schon Freitag und nicht, wie im Heft angegeben, Samstag 12:00. Schwache Aktion von der Wacken Etage. Genervt blickten wir stattdessen auf die Black Stage. EINJERHER lieferten eine schlechte Show ab. Mit RAGE wurde danach eine bessere Show präsentiert, allerdings eintönige Musik ohne Ende ! Um 14:00 bewegten wir uns zurück zum Platz und tranken viel Bier. 15:30 war nun TESTAMENT dran. Etwas eintönig, allerdings mit fetten Sound verbunden. Gleich danach feuerte HEAVEN SHALL BURN ihre Musik auf Wacken runter. Groß zu erwähnen wären die gigantischen Circle Pits. Mit chinesischen Essen ging es nun erstmal wieder Richtung Heimat. Nachdem verschnaufen ging es runter zum schicken Headbangers Ballroom (Zelt). TROUBLE sollten für bessere Stimmung sorgen. Eher mittelmäßig. Um 19:37 erschienen wir an der Party Stage zu Pain. Allerdings hörten wir nur in zwei Lieder rein (diese klangen langweilig). An der True Metal Stage wurden wir leider mit IN EXTREMO zugedröhnt. Gefallen hat uns der Abschnitt nicht. Dann gings aber los. VOLBEAT bewegten die Massen und machten gute Laune. Erschöpft vom Crowdsurfer weitereichen, machten wir einen großen Bogen für MACHINE HEAD. "Imperium" wurde der Song des Abends. Ich muss aber erwähnen, dass die neuen Songs alle Scheiße sind (Halo ist noch ok). SAXON melodierte nun und rockten um ihr Leben. Hatte am Ende ein Problem mit der Länge. Höchstens eine Stunde hätte doch gereicht. Danach schockte ich mein Vater mit der Band GWAR. Ihm gefiel die Band weniger. Kurze Zeit nachdem "Monsterauftritt" war die letzte Band dran. TORMENT spielten leichten Thrash Metal und überzeugten.

    Kurzfassend:

    Wirklich eine wertvolle und tolle Stimmung. Minus für die Napalm Death Geschichte, dem ellenlangen Anstehen an den Merchandise Ständen (80 Minuten ) und den blöden Toiletten. Plus für Bands wie In Flames oder Nevermore, für die netten Menschen und den geilen Bühnen.



    Hier nochmal meine persönliche Bewertung der Bands:
    1. In Flames
    2. Nevermore
    3. Amon Amarth
    4. Swashbuckle
    5. Motörhead
    6. Volbeat
    7. Endstille
    8. GWAR
    9. Testament
    10. Nervecell
    11. Machine Head
    12. Vreid
    13. Heaven & Hell
    14. Running Wild
    15. Heaven Shall Burn
    16. Torment
    17. Walls of Jericho
    18. Saxon
    19. Doro
    20. UFO
    21. D:A:D
    22. Rage
    23. Simple Tones
    24. Trouble
    25. Einherjer
    26. In Extremo
    27. WOA Firefighters
    28. Pain
    29. Victims of Madness
    30. Hammerfall