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  • Zahl der Schweinegrippe-Kranken weltweit steigt weiter

    Giu 24 2009, 16:06

    301 Infektionen in Deutschland

    An der Schweinegrippe sind nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit inzwischen mehr als 55.800 Menschen erkrankt. Davon seien 238 Menschen gestorben, teilte die WHO in Genf mit. Das H1N1-Virus wurde rund um den Globus allein seit Montag bei 3707 weiteren Patienten diagnostiziert. Den höchsten Anstieg verzeichneten mit 421 und 399 neuen Fällen Australien und Großbritannien. In Deutschland stieg die Zahl der Erkrankten laut WHO seit Wochenbeginn um 26 auf insgesamt 301.

    Im asiatisch-pazifischen Raum macht die stetig steigende Zahl der Erkrankten in Australien vor allem den indonesischen Behörden Sorgen. Für den internationalen Flughafen auf Bali wurden "spezifische Maßnahmen" getroffen, um bei der Einreise von Touristen eine Schweinegrippe-Infektion festzustellen, wie die Gesundheitsministerin Siti Fadilah Supari mitteilte. Nach offiziellen Angaben machten im vergangenen Jahr mehr als 310.000 Australier auf Bali Urlaub. In Indonesien wurden die ersten zwei Fälle von Schweinegrippe bekannt.

    Das US-Unternehmen Protein Sciences Corporation teilte derweil mit, es habe die ersten 100.000 Dosen eines Schweinegrippe-Impfstoffs hergestellt.
  • Franzose entmannt Liebhaber seiner Frau

    Mag 25 2009, 12:35

    Ermittlungen wegen "Folter und Verstümmelung"

    Ein französischer Polizist hat aus Eifersucht den Liebhaber seiner Frau entmannt. Die Staatsanwaltschaft Straßburg ermittelt wegen "barbarischer Folter und Verstümmelung" gegen den 43-Jährigen. Demnach ging der Mann am Samstag zum Haus seines Nebenbuhlers in Reichshoffen, schlug den 54-Jährigen bewusstlos und schleifte ihn in die Garage. Dort habe er den fünffachen Vater entmannt.

    Der Polizist hatte Nachbarn vor der Tat gesagt, sie sollten einen Notarzt rufen; später stellte er sich seinen Kollegen freiwillig. Dem Mann drohen bis zu 30 Jahre Gefängnis.
  • 130-Kilo-Mann erdrückt Frau: Gericht spricht Verwarnung aus

    Mag 18 2009, 14:02

    Handgreiflichkeiten wegen Streits um Lieblingslied

    Weil er im Streit auf seine Frau gestürzt war und sie dabei tödlich verletzt hatte, ist ein schwergewichtiger Busfahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. Das Landgericht Hildesheim verzichtete jedoch auf die Verhängung einer Haftstrafe gegen den 52-Jährigen, sondern sprach lediglich eine Verwarnung aus. In einem ersten Prozess war der Angeklagte noch zu fünf Jahren Gefängnis wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt worden.

    Mit dem neuen Urteil folgte das Landgericht weitgehend den Anträgen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Nach Überzeugung des Gerichts trägt die Frau die überwiegende Schuld an ihrem Tod, weil sie nach dem Sturz im April 2006 nur unzureichend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen und die Auseinandersetzung zudem provoziert hatte. Im Streit um das Abspielen ihres gemeinsamen Lieblingsliedes hatte die 46-Jährige demnach ihren Mann gereizt und Bier über seinen Laptop gegossen. Es kam zu Handgreiflichkeiten, in deren Verlauf der 130 Kilo schwere Mann auf die kaum halb so schwere Frau stürzte.

    Sechs Wochen später starb sie Frau an ihren schweren Brustverletzungen. Erst bei der Obduktion wurden 18 Rippenbrüche festgestellt. Und in den letzten Tagen vor ihrem Tod spuckte sie Blut, ging aber dennoch nicht zum Arzt. Bei der Obduktion wurde literweise Eiter in einem völlig zerstörten Lungenflügel festgestellt. Das Gericht beließ es auch deshalb bei einer Verwarnung, weil der Mann nach dem Tod seiner Frau zehn Tage in Untersuchungshaft kam. Das erste Urteil war vom Bundesgerichtshof (BGH) aufgehoben worden.
  • Nach Amokalarm Haftbefehl gegen 16-Jährige beantragt

    Mag 12 2009, 14:24

    Selbstgebastelte Bombe im Kinderzimmer gefunden

    Nach dem vereitelten Brandanschlag auf ein Gymnasium bei Bonn hat sich die tatverdächtige 16-Jährige der Polizei gestellt. Gegen die Schülerin werde Haftbefehl unter anderem wegen Mordversuchs beantragt, teilten die Ermittler mit. Neben zehn offenbar mit Brandbeschleuniger gefüllten Flaschen am Tatort fanden Beamte im Kinderzimmer des Mädchens eine selbstgebastelte Bombe auf Basis eines Feuerlöschers.

    Die am Montagmorgen zunächst vom Gelände des Albert-Einstein-Gymnasiums in Sankt Augustin geflohene Schülerin stellte sich nach Angaben der Bonner Staatsanwaltschaft am Montagabend gegen 23.00 Uhr bei der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof. Da das Mädchen möglicherweise selbstmordgefährdet ist, wurde seine Unterbringung in einer geschlossenen Jugendpsychiatrie geprüft. Die Gymnasiastin werde im Klinikum Köln-Holweide von Ärzten und Psychologen betreut und rund um die Uhr videoüberwacht, berichtete der Kölner "Express" in seiner Online-Ausgabe.

    Laut Staatsanwaltschaft steht die 16-Jährige im Verdacht, eine Sprengstoffexplosion vorbereitet zu haben. Den Antrag auf Haftbefehl wollten die Strafverfolger nach Abschluss der Vernehmungen stellen. Nach Informationen des "Express" soll die Schülerin einen Abschiedsbrief hinterlassen haben, in dem es heißt: "Ich will erst meine Mitschüler weinen sehen, dann scheide ich aus dem Leben."

    Das Mädchen hatte nach Angaben der Ermittler am Montag einen Rucksack mit zehn Molotow-Cocktails mit zu dem Gymnasium gebracht und wurde womöglich nur durch das Zusammentreffen mit einer 17-jährigen Mitschülerin auf der Toilette von der Tat abgehalten. Vor ihrer Flucht fügte die 16-Jährige ihrer Mitschülerin mit einem Messer schwere Verletzungen an Arm und Hand zu.

    Der im Kinderzimmer der Verdächtigen gefundene Feuerlöscher sei mit "entzündbaren Materialien" gefüllt gewesen, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft einen Bericht von "Focus"-Online. Die Schülerin sei offenbar von einem unbändigen Hass auf ihre Umwelt getrieben worden, hieß es weiter in dem Bericht.

    Nach Angaben der Schulleitung gab es bereits in den vergangenen Tagen Hinweise auf ein auffälliges Verhalten der 16-Jährigen, die Berichten zufolge eine sehr gute Schülerin sein soll. Eine daraufhin zu Rate gezogener Experte der Bezirksregierung habe jedoch die "eindeutige Aussage" getroffen, dass eine Fremdgefährdung nicht vorliege, sagte die Leiterin des Gymnasiums, Anne-Marie Wähner, in Sankt Augustin.
  • Peking-Ente kross oder Katze aus dem Wok?

    Apr 4 2009, 9:07

    Eberswalde (MOZ) Die Konkurrenz der Barnimer Restaurants ist beträchtlich, nun aber wird es wirklich unschön. Seit Wochen hält sich in der Kreisstadt das Gerücht, das China-Restaurant in Finow würde statt Peking-Ente kross Katze aus dem Wok servieren. An diesem Gerücht ist nichts dran, versichert der Barnimer Amtstierarzt Dr. Volker Mielke.

    Khang Nguyen spricht mittlerweile von Rufmord. "Hier will mich jemand fertigmachen", presst der Geschäftsführer des China-Restaurants zwischen den Lippen hervor. Angeblich würde er Katzen- und Hundefleisch servieren, heißt es. Außerdem seien Hunde- und Katzenhaare und sogar Reste einer Katzenkralle im Essen gefunden worden. "Alles unbewiesene Behauptungen! Wir haben mehrfach kontrolliert und sind den anonymen Gerüchten nachgegangen. Da gibt es nichts Ungesetzliches ", stellt nun Amtstierarzt Mielke unmissverständlich klar. Erst am Donnerstag waren die Fachleute seines Amtes wieder im Restaurant, ohne Ergebnis.

    Wer genau das böse Gerücht in die Welt gesetzt hat, ist derzeit unbekannt. Perfide bahnen sich die Gerüchte mittlerweile einen Weg über die Eberswalder Stadtgrenzen hinaus. Sogar in Bernau sind die Behauptungen schon angekommen. Auch dort betreibt Geschäftsführer Nguyen an der Zepernicker Chaussee ein Restaurant.

    Ein gewisser Verdacht fällt auf die Konkurrenz. Bis vor drei Wochen florierte das Geschäft in Finow glänzend. Möglicherweise störten sich Konkurrenten am Erfolg des China-Restaurants? "So ganz aus der Luft geholt ist dieser Verdacht nicht", mutmaßt auch Lutz Volkmer. Er ist Techniker der Comer Immobilienmanagement GmbH & Co.KG, die das Einkaufszentrum am Kleinen Stern betreibt.

    Wie er berichtet, kam beim Management in Berlin ein anonymer Anruf eines Mannes an, der nicht wie ein Deutscher geklungen habe. "Demnach hätte der Betreiber unseres Restaurants keine Betriebserlaubnis der Behörden mehr und würde illegal öffnen. Der Anrufer wiederholte die Gerüchte, die bereits in der Stadt kursieren und bot an, bei einer Kündigung des China-Restaurants durch den Vermieter sofort in den Vertrag einzusteigen", so Lutz Volkmer, der ebenfalls die Unschuld des Restaurant-Betreibers versichert. "Ich bin hier jeden Tag im Haus unterwegs, sortiere auch den Müll und schaue in jede Ecke. Wenn es da etwas gäbe, würde mir das auffallen."

    Außerdem sehe er täglich die Ware kommen, wo es ebenfalls keine Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gebe.

    Dass die üble Nachrede nicht ohne Wirkung bleibt, zeigt sich bereits in den Restaurants in Eberswalde und Bernau. "Die Umsätze gehen zurück, vor allem in der Woche", bestätigt Nguyen.

    Amtstierarzt Dr. Volker Mielke forderte gestern die Bürger auf, derartige Gerüchte nicht weiterzutragen. "Wenn jemand etwas vorzubringen hat, dann soll er im Amt anrufen und die Dinge klar benennen. Wir werden dem mit Sicherheit nachgehen. Bisher aber gab es im Barnim keinen Fall, wo Hunde oder Katzen zum Verzehr geschlachtet wurden."
  • 23.03.2009

    Mar 23 2009, 19:22

    Ficken macht Taub =(